Internationale Konferenz zu Antisemitismus in Haifa

Unser Mitarbeiter Dr. Jonas Erulo hat vom 7.-9. Juli an der internationalen Konferenz Contemporary Antisemitism Haifa 2026 teilgenommen – die größte jährliche akademische Tagung zur Erforschung des gegenwärtigen Antisemitismus. Im Rahmen des Panels „Political Theology" hat er einen Vortrag mit dem Titel „Antisemitism as Inverted Redemption: Truncated Emancipation and the Misrelation of Universal and Particular (with Particular Reference to Badiou and Butler)” gehalten. Auf dem von ihm geleiteten Panel sprachen auch Tomer Persico (Shalom Hartman Institute), Amit Assis (KKL-JNF) und Elad Lison (Herzog Academic College).
Im Rahmenprogramm der Tagung sprachen unter anderem Deborah Lipstadt (von 2022 bis 2025 US-Sonderbeauftragte zur Beobachtung und Bekämpfung des Antisemitismus), Dina Porat (langjährige Chefhistorikerin von Yad Vashem), Karin Stögner, Professorin für Soziologie an der Universität Passau, mit der Keynote „Critical Theory, 7 October and the Critique of Antisemitism and Sexism"; sowie der Philosoph Bernard-Henri Lévy.
Die Tagung wurde vom Elizabeth and Tony Comper Center for the Study of Antisemitism and Racism der Universität Haifa, gemeinsam mit dem London Centre for the Study of Contemporary Antisemitism, dem Center for Holocaust Studies and Human Rights am Gratz College, dem Institute for the Study of Contemporary Antisemitism der Indiana University sowie dem Center for the Study of Antisemitism der New York University organisiert. Im Rahmen der Tagung wurde zudem die Contemporary Antisemitism Studies Association (CASA) initiiert.