Internationales Math-Bridges-Camp

© golmarie design

Fünf Tage erwartete die Lehrenden und Studierenden aus elf Ländern (Australien, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Japan, Indonesien, Mexico, Norwegen, Peru, Polen und Russland) ein vielfältiges Programm: In mehreren Arbeitsgruppen ging es darum, gemeinsam sogenannte Fermi-Aufgaben zu entwickeln, die maßgeschneidert auf die 11 Brücken aus den jeweiligen Herkunftsländern waren. Ein weiteres Thema der Woche war es, sich über die Rolle von Mathematik in den jeweiligen Gesellschaften auszutauschen und Methoden zur Popularisierung kennen zu lernen. Am Montagnachmittag stellte Prof. Matthias Ludwig von der Goethe-Universität Frankfurt/Main seine MathCity Map vor und anschließend erkundeten die Camp TeilnemerInnen unterschiedliche Routen rund um den Aasee. Während eines Ideen Minings am Donnerstag im Botanischen Garten der WWU ging es dann darum, eigene Ideen und Konzepte zu entwickeln, um die Popularisierung von Mathematik weiter voran zu treiben. Auch das Kennenlernen von Stadt und Region kam während der Woche nicht zu kurz, da es für viele der Teilnehmenden die erste Reise nach Europa war. Am Dienstagnachmittag ging es zu einer Floßtour auf der Stever nach Olfen und am Mittwoch empfing die Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson die Gruppe zum Empfang im Friedenssaal der Stadt, mit anschließender Stadtführung.

Krönender Abschluss der Woche war die Vernissage der Ausstellung „Mathematik und Brücken - Von Liebesschlössern, Marathonläufern und Leezen“ im Botanischen Garten.

Im Herbst erscheint der internationale Mathe-Brücken-Kalender, mit allen Brücken und Aufgaben und wird über die Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU erhältlich sein.

Herzlicher Dank für die Unterstützung des Projektes geht an:

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  • © Harnack AFO WWU
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