Über die Zeitschrift
Schule. Bildung. Inklusion – Zeitschrift für Qualifizierung und Transformation
Die Zeitschrift "Schule. Bildung. Inklusion – Zeitschrift für Qualifizierung und Transformation" ist eine double blind peer-reviewte Online-Fachzeitschrift, die sich an Wissenschaftler:innen, sowie weiteren an Akteure eines an Inklusion orientierten Bildungssystems aus allen Bildungsbereichen richtet. Die Zeitschrift versteht sich als interdisziplinär und multiparadigmatisch ausgerichtetes Medium, das für alle zu Bildungsprozessen forschenden Disziplinen offen steht. Publiziert werden theoretische und empirische Beiträge von z. B. didaktischer und konzeptioneller, theoretischer oder auch methodologischer Relevanz.
Im Fokus der Zeitschrift stehen
- Bildung und Schule: Die Zeitschrift nimmt Beiträge an, die sich mit Bildung und Bildungsprozessen – insbesondere mit Bezug zu Schule als institutionalisiertes Setting beschäftigen. Beiträge aus anderen institutionellen Kontexten und professionellen Handlungsfeldern am Schnittfeld zur Schule sind ebenfalls erwünscht.
- Inklusion: Die Zeitschrift fokussiert mit Inklusion sowohl Beiträge, die einen normativ und transformatorischen Anspruch der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen sowie der Minimierung von Diskriminierung vertreten als auch Beiträge, die mit einem analytisch deskriptiven Inklusionsbegriff Prozesse der In- und Exklusion in Bildungssettings fokussieren.
- Transformation und Qualifizierung: Die Zeitschrift gibt Beiträgen einen Ort, die sich mit Transformation und Qualifizierung als kontinuierlicher Aufforderung zu Veränderung, Entwicklung und Wandel auseinandersetzen.
Der inhaltliche Fokus der Beiträge ist dabei nicht festgelegt. Vielmehr interessiert die SBI die Breite der aktuellen Debatten. Die Beiträge können zum Beispiel im Bereich der Didaktik und Gestaltung von (Fach-)Unterricht, lern- und entwicklungsbegleitenden Diagnostik, Schulentwicklung (z. B. Schulkultur, Schulklima), Zusammenarbeit und Kooperation oder Governanceforschung verortet sein. Dabei sind insbesondere Vernetzungen dieser Felder sowie unterschiedliche Perspektivierungen, Diversitätsdimensionen oder Differenzlinien und deren Wechselwirkungen – im Sinne einer intersektionalen Betrachtung – von Interesse.
Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich und arbeitet sowohl mit inhaltlich fokussierten Calls als auch thematisch offenen Heften. Die Vorabveröffentlichung bereits angenommener Artikel ist möglich.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
Von der QfI zur SBI
Die SBI führt die Arbeit der "Qualifizierung für Inklusion" (QfI) als interdisziplinäre und alle relevanten Bildungsbereiche übergreifende double blind peer-reviewte und open access erscheinende Online-Fachzeitschrift fort. In der QfI wurden und werden bis Ende 2026 theoretische und empirische Beiträge publiziert, die sich mit Forschung einer an Inklusion orientierten Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte befassen. Die QfI wurde 2018 im Rahmen des BMBF-geförderten Metavorhabens Inklusive Bildung – MInkBi von MQInkBi – dem Metavorhaben im Kontext der BMBF-Förderlinie "Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung" von Dieter Katzenbach und Michael Urban gegründet. Nach dem Auslaufen der Förderrichtlinien wird eine grundlegende Weiterentwicklung der Zeitschrift in einem erweiterten, interdisziplinären Herausgeber:innenteam vorgenommen. Im Jahr 2027 wird folglich die erste Ausgabe der Schule. Bildung. Inklusion. Zeitschrift für Qualifizierung und Transformation (SBI) erscheinen und über Fragen von Qualifizierung hinaus einen inhaltlich breiteren Fokus einnehmen. Die neue Zeitschrift hat damit zum Ziel langfristig einen interdisziplinär und multiparadigmatisch ausgerichteten Publikationsort sicher zu stellen, der für alle zu Bildungsprozessen forschenden Disziplinen offensteht.
Mit dem Fokus auf Transformation wird ein Begriff in den Titel der neuen Zeitschrift gehoben, der in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit erfahren hat. Der Begriff wird in Hinblick auf erziehungs- und bildungswissenschaftliche Felder, wie das Schulsystem, und insbesondere im Zusammenhang mit dem Begriff der Krise vermehrt als analytischer Begriff genutzt und im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse diskutiert.