Ceci n'est pas une guitare: Reflections and artistic practices on an ontogenesis of the Instrument
Schlagworte:
zeitgenössische Gitarrenmusik, erweiterte Technik, Agencement, künstlerische Forschung, Ontologie der MusikpraxisÜber dieses Buch
Diese Dissertation entwickelt eine Auffassung der Gitarre als Agencement heterogener Beziehungen zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Elementen. Ausgehend von der zeitgenössischen Konzertmusik untersucht sie das Instrument, ohne von einem einzelnen hegemonialen Programm auszugehen. Auf der Grundlage der philosophischen Perspektiven von Gilles Deleuze und Félix Guattari, Bruno Latour, Bernard Stiegler sowie weiterer Autorinnen und Autoren hinterfragt sie etablierte Vorstellungen des Instruments. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile: eine theoretische Reflexion über die Gitarre, analytische Studien ausgewählter Musik sowie eine künstlerische Praxis, die als kollektiver und experimenteller Prozess im Dialog mit den theoretischen und analytischen Untersuchungen entwickelt wurde. Abschließend wird argumentiert, dass die Gitarre als ein offener Raum der Transformation und kontinuierlichen Neukonfiguration verstanden werden sollte, dessen Formen aus heterogenen Beziehungen hervorgehen und nicht aus festen Identitäten.
269 Seiten
Permalinks
URN: urn:nbn:de:hbz:6-59808620864
DOI: 10.17879/59808619267
ISBN
978-3-8405-0326-9
Sprache
Englisch
Druckausgabe
Ceci n'est pas une guitare : Reflections and artistic practices on an ontogenesis of the Instrument / Artur de Melo Miranda Azzi. – Ahrensburg : tredition, 2026. – 269 S. (Wissenschaftliche Schriften der Universität Münster : Reihe XXVI ; Bd. 29), ISBN 978-3-384-88546-3

