Analyse und Weiterentwicklung der Lernortkooperation in der Pflegeausbildung

03/2026
03/2026

Impulsvortrag auf der BLGS Kick-off Veranstaltung im Münsterland

© AG Berufspädagogik

Am 23. März 2026 nahmen Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel, Kristin Klar (M.Ed.) und Deniz Bozkurt (M.Ed.) an der Kick-off-Veranstaltung „Gemeinsam Pflegeausbildung gestalten" im Alexianer Bildungszentrum Gesundheit und Soziales in Münster teil.

Die Veranstaltung wurde durch den Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe (BLGS) organisiert, der als strategischer Praxispartner im Forschungsprojekt „LeKoP“ fungiert. Ziel des Kick-offs war es, Lehrende, Praxisanleitende, Schulleitungen, Pflegemanager*innen sowie weitere Akteur*innen der praktischen Ausbildung zusammenzubringen, um gemeinsam über neue Wege der Zusammenarbeit in der Pflegeausbildung im Münsterland zu diskutieren. Unter dem Motto „Eine Sprache sprechen – Up-to-Date sein – Neu denken, und das gemeinsam!“ standen dabei insbesondere die gemeinsame Diskussion wissenschaftlicher Begleitforschungsergebnisse, der berufspolitische Austausch sowie die Entwicklung zielgerichteter Maßnahmen für die kooperative Pflegeausbildung im Fokus.

Im Rahmen der Veranstaltung hielt Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel einen Impulsvortrag mit dem Titel „Relationierung von Theorie und Praxis in der Lernortkooperation? – Eine kritische Analyse zum Umgang mit Wissensbeständen aus der Theorie und Praxis“, der wichtige Denkanstöße für die anschließende gemeinsame Arbeit lieferte.

Wir danken dem BLGS sowie dem Alexianer Bildungszentrum Gesundheit und Soziales Münster für die Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

11/2025
11/2025

Erfolgreiche Drittmittelakquise für ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt über 3,5 Jahre

Das Bundesinstitut für Berufsbildung beauftragt die Arbeitsgruppe Berufspädagogik mit der empirischen Analyse von Lernortkooperationen im Kontext des Pflegeberufs
© BIBB

Das neue Drittmittelprojekt trägt den Titel „Analyse und Weiterentwicklung der Lernortkooperation in der Pflegeausbildung“. In einem kompetitiven Verfahren konnte die Forschungsskizze der AG Berufspädagogik überzeugen. Diese setzt sich im Wesentlichen aus drei Abschnitten zusammen.

Aufgrund vieler offener Fragen zu diesem Thema startet das Projekt mit einem hypothesengenerierenden Ansatz. Es folgt eine bundesweite Erhebung, in der die entwickelten Hypothesen in einem elaborierten Forschungsansatz geprüft werden. Die Erkenntnisse münden in eine Online-Schulungsreihe sowie in Empfehlungen und Instrumente für die Praxis.

In Abgrenzung zu bisherigen Ansätzen im Zuge der Lernortkooperation liegt ein Schwerpunkt auf dem Einsatz hybrider Räume und den damit verbundenen Boundary Objects. Die Wissensbestände der unterschiedlichen Lernorte sollten relationierend in hybriden Räumen zusammengebracht werden, um so ein zielgerichtetes Boundary Crossing zu ermöglichen. Hierin liegt genuin das Potenzial einer innovativen Lernortkooperation.

Das Projektvorhaben wird durch zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus der Praxis und auf Verbandsebene begleitet. Ein besonderer Dank gilt hierbei Lisa Icking (Abteilungsleitung Praxisanleitung am Universitätsklinikum Münster), Thomas van den Hooven (Pflegedirektor am Universitätsklinikum Münster), Kira Schawe (Schulleitung Fort- und Weiterbildung an der St. Franziskus Akademie Münster), Philipp Potratz (St. Franziskus Stiftung Münster), Sandra Postel (Präsidentin der Pflegekammer NRW) und Carsten Drude (Vorsitzender BLGS).