Aktuelles

  • 21. & 22. Juni 2026: Tag der offenen Tür beim BMFTR, Berlin

    © BMFTR / Czybik & Schmid Media / Zöhre Kurc
    © Ronny Stolz

    Am 21. und 22. Juni 2026 öffnete das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) seine Türen für die Öffentlichkeit. DESMEX war als Aussteller dabei und präsentierte das vom BMFTR geförderte Projekt einem breiten Publikum: Mit Ausstellungsstücken, einem Informationsfilm und einer interaktiven Schatzsuche fanden sich zahlreiche Interessierte am Stand ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Projekts standen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär besuchte den DESMEX-Stand und ließ sich über Ziele und Methoden des Projekts informieren.

  • 15.-20. Juni 2026: BMFTR Delegationsreise nach Indonesien

    Vom 15. bis 20. Juni 2026 reiste eine Delegation des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) nach Jakarta und Bandung, Indonesien, um ein Kooperationsprogramm zwischen deutschen und indonesischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema Georessourcen vorzubereiten. Prof. Michael Becken war als Experte für das Themenfeld Exploration Mitglied der Delegation und vertrat dabei das DESMEX-Konsortium. Die Reise markiert einen weiteren Schritt hin zu einer engeren internationalen Vernetzung im Bereich der Erkundung kritischer Rohstoffe.

  • 16.&17. März 2026: DESMEX-MinD Kick-off Meeting

    Zum Auftakt des neuen Projekts trafen sich 25 Teilnehmende aller beteiligten Partner zum Kick-off des DEMSEX-MinD-Projekts („Deep Electromagnetic Sounding for Mineral Exploration – Mineralsysteme Deutschland“) am Institut für Geophysik in Münster.

    Im Mittelpunkt standen neben dem Austausch und dem Kennenlernen neuer Projektpartner vor allem die Organisation der Arbeitspakete sowie die Planung kommender Arbeiten im Erzgebirge. Zudem wurde an bestehende Arbeiten im Oberharz angeknüpft und die weitere Zusammenarbeit im Kontext des dortigen Mineralsystems abgestimmt. 

    © Institut fuer Geophysik
  • 5. März 2026: Wiebke Mörbe erhält den Günter-Bock-Preis

    Dr. Ulrike Werban (rechts), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, überreichte Dr. Wiebke Mörbe (links) vom LIAG-Institut für Angewandte Geophysik den Günter-Bock-Preis.
    © DGG

    Für ihre Arbeiten zur großskaligen 3D-Inversion semi-airborne elektromagnetischer (sAEM) Daten wurde Dr. Wiebke Mörbe auf der 86. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) mit dem Günter-Bock-Preis ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurden die erstmalige vollständige 3D-Inversion eines umfangreichen sAEM-Datensatzes sowie die überzeugende Berücksichtigung von Induzierte-Polarisation- (IP-) Effekten zur Abbildung graphitreicher Strukturen. Die Forschung entstand im Rahmen des Projekts DESMEX II während ihrer Postdoc-Zeit an der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit dem LIAG-Institut für Angewandte Geophysik und wurde 2024 in Geophysics veröffentlicht:


    Mörbe, W., Yogeshwar, P., Tezkan, B., Kotowski, P., Thiede, A., Steuer, A., Rochlitz, R., Günther, T., Brauch, K. & Becken, M. (2024): Large-scale 3D inversion of semi-airborne electromagnetic data — Topography and induced polarization effects in a graphite exploration scenario. Geophysics, 89(5), B339–B352. https://doi.org/10.1190/geo2023-0471.1