r4-Projektverbund

© Institut für Geophysik

Deep electromagnetic sounding for mineral exploration


Elektromagnetische Tiefensondierung für die Lagerstättenerkundung


Projektanfang: 01.03.2015
Projektende: 28.02.2018

Das Hauptziel des r4-Verbundvorhabens DESMEX ist die Entwicklung von geophysikalischen semi-airborne-Verfahren, mit denen Erzlagerstätten bis in große Tiefen erkundet werden können. Dazu werden Starkstromquellen am Boden installiert und die induzierten magnetischen Felder während einer Befliegung gemessen. Die Schwerpunkte der Forschungsarbeiten bestehen in der Entwicklung geeigneter, höchstempfindlicher Magnetfeldsensoren (supraleitende Quanten-Interferenz- Detektoren; optisch gepumpte Magnetometer), der Implementierung von Datenprozessing-, Modellierungs- und Inversionsverfahren, und der Integration von geophysikalischen Modellen mit mineralogisch-geochemische und petrophysikalischen Laboranalysen an Gesteinsproben.


Die Verfahren werden im Gebiet der Antimonit-führenden Gänge/Trümer bei Schleiz und Greiz im Bergaer Antiklinorium (Ostthüringer Schiefergebirge) getestet. Begleitende Untersuchungen umfassen weitere luft- und bodengeophysikalische Messungen mit elektromagnetischen, geoelektrischen und magnetischen Methoden.

Befliegung der Messgebietes bei Oberböhmsdorf mit Induktionsspulen und Fluxgates in einer Hubschrauberschleppsonde der BGR. Foto. M. Cherevatova
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Aktuelles:

  • November 2016. Die Projektpartner vom LIAG  führen im Oktober weitere hochstromgeolekrische Messungen bei Oberböhmsdorf durch.

 

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  • September 2016: Testflug mit neuer SQUID-Generation in Hildesheim.
  • September 2016: Erste Testflüge mit dem BGR-Hubschrauber und der neuen Schleppsonde in Thüringen erfolgreich verlaufen. Die Projektpartner der WWU, der BGR und der Uni Köln haben Befliegungen über eine LOTEM Stromquelle in Thüringen durchgeführt.
  • August-September 2016: LOTEM Experiment der Projektpartner der Uni Köln
  • Februar 2016: Erster Testflug mit BGR-Bird in Hildesheim. BGR, LIAG und WWU führen die ersten Testflüge über die LIAG-Hochstromquelle bei Hildesheim durch.