PharmaCampus-Kolloquium

 

Einladung

Im Rahmen des

PharmaCampus-Kolloquiums

trägt

Herr Prof. Dr. Antti Poso

 School of Pharmacy,

University of Eastern Finland

 

am

Dienstag, 18.06.2019

um 17:00 Uhr c.t. im kleinen Hörsaal

über das Thema:

Docking and MD simulations in drug design“

vor.

Abstract:

 

Virtual screening, especially molecular docking, has been widely used in hit/lead finding and optimization. Although docking is able to provide some really good results it is evident that performance is sub-optimal and one cannot trust docking without extensive validation. In this presentation I will show several examples from our own research and from literature how molecular dynamics can be used to validate docking. In addition I will demonstrate how also simple properties like pKa and tautomerism are critical for both docking and MD simulations.

 

Ort:     Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie, PharmaCampus,

Corrensstr. 48, 48149 Münster, Kleiner Hörsaal

 

gez.         Prof. Dr. Joachim Jose







weitere Termine:


 

16.07.2019   Prof. Dr. Bart de Spiegeleer Faculty Pharmaceutical Sciences,Ghent University

                        Titel; “Quorum sensing peptides: music from the microbiome to the host.”

 


Bitte schon für das Wintersemester 2019/2020 vormerken:

 

12.11.2019   Prof. Dr. Wolfgang Thormann, Institute for Infectious Diseases, University of Bern

                        Titel folgt!

 







Informationen zu Vorträgen

© Tozakidis


JunProf. Dr. Kazuhiro Murakami vom Cancer Research Institut der Kanazawa Universität Japan, berichtete am Donnerstag, den 7. Februar im PharmaCampus Kolloquiums über Forschungsarbeiten zur Entwicklung von Stammzellen.

Insbesondere geht es ihm darum, wie sich pluripotente Stammzellen, aus ihrer normalen Funktion für die Entwicklung und die Gewebshomöostase heraus zu Tumorstammzellen entwickeln und durch welche zellulären Faktoren sich die beiden Stammzellpopulation unterscheiden lassen. Dabei hat er im Maus-Modell eine Reihe von Transkriptionsfaktoren identifiziert, die als Target für eine Therapie bei gastrointestinalen Tumoren in Frage kommen könnten. Wir danken Kazuhiro Murakami für seinen Besuch am PharmaCampus und den spannenden Vortrag.

© Tozakidis

Am Dienstag, den 22.01.2019 berichtete Prof. Dr. Finn K. Hansen vom Institut für Pharmazie der Universität Leipzig im Rahmen des PharmaCampus Kolloquiums über seine jüngsten Untersuchungen zur Entwicklung neuer Antitumorwirkstoffe.

Im ersten Teil seines Vortrages ging er auf die Synthese neuer Histone Deacetylase (HDACs) Inhibitoren ein, sowie auf Strategien, diese Substanzen selektiver zu machen. Dabei wurden sehr potente Wirkstoffe gefunden, die im nächsten Schritt dazu dienen sollen, mit Hilfe eines Multitargetansatzes sehr effektive Antititumormittel zu entwickeln. Im zweiten Teil seines Vortrages ging Finn Hansen auf eine neue Gruppe von Peptidomimetika ein, die sogenannten a-Aminoxy-Peptide. Mit Derivaten dieser a-Aminoxy-Peptide, die in seiner Arbeitsgruppe synthetisiert wurden, konnte die Dimerisierung und damit die Aktivität des Chaperones HSP90, das in vielen Tumorgeweben überexprimiert ist, wirksam gehemmt werden. Die beste Substanz, Aminoxyrone, zeigte in-vivo Aktivität und war auch wirksam gegen Imatinib-resitente humane Leukämiezellen, wie in dem hochrangigen Fachjournal Blood (2018, 132: 307-320) kürzlich veröffentlicht. Im Anschluss an den anschaulichen Vortrag gab es eine rege Diskussion, die bei der Nachsitzung im Gasthaus Leve vertieft wurde.  

Am 27.11.2018 trug Herr Dr. Roland Hartmann von der Universität Marburg im Rahmen des PharmaCampus-Kolloquiums vor.

Roland Hartmann berichtete in seinem Vortrag im Rahmen des PharmaCampus Kolloquiums über neue Erkenntnis zur Replikation und Transkription bei dem RNA- Virus Ebola. Insbesondere wurde der Mechanismus, der zum Umschalten von Replikation auf Transkription führt, betrachtet und welche regulatorischen Elemente auf RNA-Ebene eine Rolle spielen könnten.  Im zweiten Teil des Vortrags wurde auf die Bindung des Naturstoffs Sylvestrol an den Translationsinitiation Faktor-4A (eIF4A) eingegangen. Diese Bindung, die spezifisch die Virusvermehrung in eukaryotischen Zellen blockiert, könnte ein Hinweis für einen neuen therapeutischen Ansatz Infektion mit dem Ebola Virus, aber auch bei anderen Virusinfekten, die z.B. durch Corona- und Picornaviren ausgelöst werden, sein. Wir danken Herrn Hartmann für die interessanten Einblicke zu Forschung auf dem Gebiet der Entwicklung antiviraler Wirkstoffe, die einen gut gefüllten Hörsaal 1 im PharmaCampus als Auditorium hatten. Es war der erste Vortrag im Rahmen des neuen PharmaCampus Kolloquiums.