
Erster Landesforschungsbericht NRW veröffentlicht – CRIS.NRW als Datentreuhänder zentral beteiligt
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) hat den ersten Landesforschungsbericht Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Der Bericht bietet erstmals einen landesweiten Überblick über Forschungsaktivitäten an Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften – von Drittmitteln über Publikationen bis zu Patenten – und stellt exemplarische Projekte in den Bereichen Globalisierung und Nachhaltigkeit, Informationstechnologie sowie Leben und Wohlergehen vor. Grundlage sind die Jahre 2021 bis 2023; der Bericht soll künftig alle drei Jahre erscheinen.
Das Kompetenzzentrum CRIS.NRW war Datentreuhänder für den Bericht. Gemeinsam mit den beteiligten Einrichtungen hat CRIS.NRW die KDSF-konforme Datenbereitstellung koordiniert, Daten zusammengeführt und qualitätsgesichert sowie Interoperabilität zwischen den Systemen unterstützt. Neben dem MKW und CRIS.NRW wirkten die beiden Landesrektorenkonferenzen und 32 Hochschulen am Bericht mit.
Zitat
„Mit dem Landesforschungsbericht liegt erstmals ein vergleichbarer, KDSF-basierter Überblick über die Forschung in NRW vor. Als neutrale Datentreuhänderin konnten wir Datenqualität, Transparenz und Anschlussfähigkeit sichern – und zugleich zeigen, wie leistungsfähig die FIS-Landschaft in NRW inzwischen ist.“
Dr. Malte Kramer, Leiter des Kompetenzzentrum CRIS.NRW
Beitrag von CRIS.NRW auf einen Blick
- Datentreuhänderschaft: neutrale Zusammenführung, Verarbeitung und Absicherung der hochschulübergreifenden Daten
- KDSF-konformität: Beratung, Mapping und Validierung entlang des Kerndatensatzes Forschung
- Systemintegration: Unterstützung beim Aufbau und der Vernetzung von Forschungsinformationssystemen
- Datenqualität: Plausibilisierung, Deduplizierung und Abstimmung mit den Hochschulen
- Kooperation: enge Zusammenarbeit mit MKW, den Landesrektorenkonferenzen und 32 Hochschulen
Ausblick
Der Landesforschungsbericht wird im Dreijahresrhythmus fortgeführt. CRIS.NRW baut die Unterstützung für Hochschulen weiter aus – unter anderem durch Austauschformate, Leitfäden zur KDSF-Implementierung, Interoperabilitäts-Standards und Services für Datenqualität und -governance. Hochschulen, die ihre FIS-Prozesse weiterentwickeln möchten, sind herzlich eingeladen, mit uns in Kontakt zu treten.
Hintergrund
Der Bericht erfasst Daten und Beiträge von 32 Hochschulen (14 Universitäten, 18 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften). Im Erstbericht haben sich zudem die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe und die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen beteiligt. Weitere Hochschultypen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen perspektivisch einbezogen werden.
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