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Die Informatik Professuren der Universität Münster

Die Westfälische Wilhelms-Universität vereinigt ein großes Spektrum an Informatiken, die dezentral an verschiedenen Fachbereichen angesiedelt sind. Das Institut für Informatik bildet den Kern und wird durch weitere Informatiken und der Informatik besonders nahe Arbeitsgruppen in den Bereichen Bioinformatik, Geoinformatik, Medizininformatik, Wirtschaftsinformatik, Didaktik, Mathematische Logik und Informationsrecht ergänzt. Die Institute und Arbeitsgruppen werden auf diesen Seiten kurz vorgestellt. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seiten der jeweiligen Institute und Arbeitsgruppen.

Die Informatik-Professuren der Universität Münster gliedern sich in folgende Institute:

Im folgenden wir das Institut für Informatik und die angewandten Informatiken ihrer Größe nach vorgestellt.

Informatik

Das Institut für Informatik bildet den Kern der Informatiken an der WWU Münster. Neben dem fachwissenschaftlichen Bachelor- und Master-Studiengang Informatik und dem Bachelor- und Master-Studiengang im Lehramt Informatik  übernimmt das Institut auch einen großen Teil der informatikbezogenen Lehre in anderen Studiengängen. Mit seinen 6 Professuren und weiteren 8 assoziierten Professuren deckt das Institut den breiten Bereich der Informatik-Forschung ab. Schwerpunkte setzt das Institut in den Bereichen  

  • Computer Vision und Pattern Recognition,        
  • Effiziente Algorithmen und Algorithm Engineering,        
  • Parallele und Verteilte Systeme,        
  • Softwareentwicklung und Verifikation und        
  • Visualisierung und Computergrafik. 

Zudem besteht eine aktive interdisziplinäre Forschungskooperation mit anderen Fächern, z.B. im Rahmen des SFB 656 MoBil oder des Excellenz- Clusters "Cells in Motion".

Wirtschaftsinformatik

Das Institut für Wirtschaftsinformatik der WWU Münster zählt zu den größten und renommiertesten WI-Instituten in Deutschland. Regelmäßige nationale Rankings bestätigen den exzellenten Ruf des Instituts. Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit der Gestaltung, Einführung und Bewertung betrieblicher und überbetrieblicher Informationssysteme und verbindet als interdisziplinäres, anwendungsorientiertes Fach die Forschungs- und Lehrinhalte der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre, mit denen der Informatik. Ziel des Instituts ist eine breite wirtschaftsinformatorische Ausbildung mit internationalem Bezug. Dieses gilt sowohl in Hinblick auf die breite Basis der vermittelten Lehrinhalte als auch auf die Domänen, die von öffentlichen Verwaltungen über Handel bis zur Telekommunikation reichen. Das Institut für Wirtschaftsinformatik ist Gründer des ERCIS - European Research Center for Information Systems – einem internationalen Netzwerk von Wissenschaftlern, die gemeinsam im Bereich der Anwendungssystem- und Organisationsgestaltung forschen.

Geoinformatik

Das Institut für Geoinformatik wurde 1994 gegründet war das erste seiner Art an einer deutschen Hochschule. Es zählt zu den größten und erfolgreichsten Geoinformatik-Instituten in Europa und gehört auf dem Gebiet der Forschung zur internationalen Spitze, wie durch unabhängige Evaluationen bestätigt wurde. Die Geoinformatik beschäftigt sich mit der Modellierung von raum- und zeitbezogenen Prozessen mit Methoden der Informatik. Das Institut für Geoinformatik erforscht unter anderem raumbezogene dynamische Prozesse, semantische Interoperabilität, räumliche Assistenzsysteme, cognitive Engineering und Sensornetze. Das Institut bildet im Rahmen eines Bachelor und zwei internationalen Masterstudiengängen Geoinformatiker aus.

Bioinformatik 

Die Bioinformatik beschäftigt sich mit der Forschung, Entwicklung und Anwendung computerbasierter Werkzeuge und Algorithmen um biologische Daten im großen Maßstab verarbeiten zu können. Dies beinhaltet die Ermittlung, Speicherung, Organisation, Analyse und Visualisierung der Daten. Unser Ziel ist die Generierung von neuem biologischem Wissen anhand vorhandener Informationen. In den letzten Jahren wurde die Bioinformatik integraler Bestandteil der Biologie und ist in nahezu allen biomedizinischen Disziplinen zuhause. 

An der WWU gibt es mehrere Institute und Arbeitsgruppen, die sich mit Bioinformatik beschäftigen: 


Das Institut für Bioinformatik an der Medizinischen Fakultät


Die Arbeitsgruppe Integrierte Funktionelle Genomik am Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung Münster

Die Arbeitsgruppe Evolutionary Bioinformatics am Institut für Evolution und Biodiversität

Die Arbeitsgruppe Computational Biology  am Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen

Medizinische Informatik

Der Stellenwert der Informatik in der Medizin nimmt kontinuierlich zu. Die Medizinische Informatik ist ein methodisches Querschnittsfach mit einem breiten Spektrum von Anwendungsgebieten. Es erstreckt sich von der Molekularbiologie über die klinische Medizin bis hin zu Public Health. Das Institut für Medizinische Informatik an der Medizinischen Fakultät der WWU Münster hat seine Forschungsschwerpunkte in den Bereichen:

  • translationale Forschung: Die Integration von klinischen und molekularen Daten, speziell die Analyse von Microarray-Daten und Hochdurchsatz-Sequenzierungsdaten in der Onkologie ist ein langjährig etablierter Forschungsschwerpunkt des Instituts mit nationalen und internationalen Kooperationen.
  • Single-Source-Informationssysteme: Ein hoher Anteil der in klinischen Studien benötigten Daten ist auch für die Routineversorgung der Patienten relevant. Diese Daten können für Forschungsfragestellungen genutzt werden. Anwendungsgebiete sind u. a. KIS-basierte Patientenrekrutierung, EHR-EDC-Integration und KIS-basierte Lebensqualitätsdokumentation.

Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht

Das Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht ist das Landeskompetenzzentrum (NRW) im Bereich Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht und gehört der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster an. Die Forschung der Einrichtung ist insbesondere auf die Bereiche Informationsrecht und Rechtsinformatik ausgerichtet. Aufgrund des von der Wurzel her interdisziplinären Ansatzes des Instituts arbeitet das ITM seit vielen Jahren - etwa in Projekten zu Big Data, zu Bitcoins oder zu IT-Projekten - eng mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik zusammen; das ITM ist Gründungsmitglied im European Research Center for Information Systems (ERCIS) .

Didaktik der Informatik

Der Arbeitsbereich für Didaktik der Informatik am Institut für Didaktik der Mathematik und Informatik ist in der Lehre für die Ausbildung der zukünftigen Informatiklehrer zuständig. In der Forschung beschäftigt es sich mit der Entwicklung und Evaluation von Medien und Werkzeugen für den Informatikunterricht, der Evaluation und Konstruktion von Unterrichtssequenzen, dem Einsatz von visuellen Programmiersprachen und der Enkulturation des Modellierens von Modellen im Informatikunterricht.


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