Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter – DFN

Am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Zivilrechtliche Abteilung, sind ab dem 1. Juli 2017 zwei zunächst bis zum Ende des Jahres befristete Stellen als

 

wissenschaftlicher Mitarbeiter / wissenschaftliche Mitarbeiterin

(Entgeltgruppe 13 TV-L)

 

zu besetzen. Eine Verlängerung der Befristung wird grundsätzlich angestrebt. Die Arbeitszeit beträgt derzeit 19 Std. 55 Min. wöchentlich (Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit).

Es handelt sich um durch Drittmittel finanzierte Stellen in:

 

Forschungsprojekten des Deutschen Forschungsnetzes (DFN).

Stellenausschreibung: wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter

Am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Zivilrechtliche Abteilung, ist ab dem 2. Mai, 1. Juni und 3. Juli 2017 je eine Stelle als

wissenschaftlicher Mitarbeiter / wissenschaftliche Mitarbeiterin

(Entgeltgruppe 13 TV-L)

mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (19 Std. 55 Min.) zu besetzen. Die Einstellung ist befristet bis zum 28.02.2019. Eine längere Zusammenarbeit ist erwünscht.

Es handelt sich um drittmittelfinanzierte Stellen im Forschungsprojekt

 

Abida

Prof. Dr. Carsten Schuck – „Quanten Computer: Ende und Neuanfang von IT-Sicherheit“

Prof. Dr. Carsten Schuck vom Physikalisches Institut der WWU hat zum Thema „Quanten Computer: Ende und Neuanfang von IT-Sicherheit“ vorgetragen.

Quanten Computer versprechen bestimmte Probleme sehr effizient zu lösen, an denen traditionelle (Super-)Computer scheitern. Das betrifft insbesondere solche Probleme, die bislang ein mühsames und langwieriges Erraten der Ergebnisse erfordern. Diese Eigenschaft ist Chance und Herausforderung zugleich: Einerseits könnten Suchalgorithmen deutlich effizienter werden. Andererseits beruhen die gängigen IT-Sicherungsmechanismen gerade darauf, dass es derzeit extrem schwierig und aufwändig ist, bestimmte mathematische Probleme zu lösen. Insoweit müssen künftig neue Wege zur Sicherung von Daten und Kommunikation gefunden werden. Wie lange die Entwicklung funktionaler Quanten Computer noch dauern wird, lässt sich derzeit nicht mit Sicherheit absehen – in zehn bis zwanzig Jahren sind aber signifikante Fortschritte zu erwarten.

Ganz herzlichen Dank an Prof. Dr. Carsten Schuck für diesen tollen und auch für nicht-Physiker verständlichen Vortrag.

Film ab! – Seminar Filmrecht auf der Leinwand

Am heutigen Freitag fand in Kooperation mit der Filmwerkstatt Münster und Rechtsanwalt Christlieb Klages von KVLEGAL Berlin das Seminar von Prof. Dr. Thomas Hoeren Seminar im Filmrecht statt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Filmwerkstatt Münster gab Rechtsanwalt Christlieb Klages einen kurzen Einblick in die anwaltliche Beratungspraxis. Neben den wesentlichen Strukturen des Filmrechts vermittelte er den Teilnehmern auch einen Eindruck von den Problemen, denen sich Filmschaffende tagtäglich bei der Produktion ausgesetzt sehen.

J!Cast 92 Das Recht der „Pixelgeister“ – Digitale Menschenimitationen in der Unterhaltungsindustrie

Im aktuellen Stars Wars-Ableger „Rouge One“ haucht moderne Computertechnik dem bereits 1994 verstorbenen Schauspieler Peter Cushing für dessen Rolle als Gouverneur Tarkin neues Leben ein. Immer öfter begegnen uns längst verstorbene Berühmtheiten wie Audrey Hepburn, Elvis Presley oder eben Peter Cushing auf den Bildschirmen, ganz gleich ob im Film, in der Werbung oder in Computerspielen. Über die rechtlichen Aspekte der digitalen Menschenimitationen, denen mit dem Film „The Congress“ sogar ein ganzes Science-Fiction-Drama gewidmet ist, spricht Christoph Brünger mit Maria Kairies, die am ITM zum Filmrecht forscht.

Vortrag: „Quanten Computer: Ende und Neuanfang von IT-Sicherheit“ – Prof. Dr. Carsten Schuck

Am 14. Februar 2017 um 16 Uhr wird Prof. Dr. Carsten Schuck vom Physikalisches Institut der WWU zum Thema „Quanten Computer: Ende und Neuanfang von IT-Sicherheit“ vortragen.

Quanten Computer stellen sämtliche aktuellen Verschlüsselungsstandards im IT-Bereich in Frage. Dies hat weitreichende Konsequenzen: Inhalte, die heute als sicher gelten, werden in 10 bis 20 Jahren vermutlich nahezu ungeschützt sein. Quanten Computer werden nämlich Eigenschaften zugeschrieben, die es ihnen ermöglicht, Codes wesentlich effizienter zu knacken, als das mit traditionellen (Super-)Computern jemals möglich wäre. Die technischen Antworten auf diese Herausforderungen stehen noch aus.

Herr Professor Schuck wird eine Einführung in die Funktionsweise von Quanten Computer geben und die Herausforderungen für die IT Sicherheit beleuchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Der Vortrag findet am im Seminarraum des ITM (3.OG), Leonardo Campus 9, 48149 Münster, statt. Ich würde mich freuen, Sie dort zu sehen.

 

Ehrung der Absolventen der Zusatzausbildungen ITM und Gewerblicher Rechtsschutz sowie Verleihung des Förderpreises der Forschungsstelle für Gewerblichen Rechtsschutz

Gleich mehrere Gründe zum Feiern gab es am Freitag, den 20. Januar 2017 am ITM. So wurden im Rahmen einer feierlichen Verleihung die Zertifikate für die erfolgreiche Absolvierung der Zusatzausbildung im Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht sowie für die Zusatzausbildung im Gewerblichen Rechtsschutz überreicht. Einen besonderen Höhepunkt bildete dabei der Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Karl-Heinz Fezer zum Thema „Der Anwendungsbereich des harmonisierten Lauterkeitsrechts – Abgrenzung des Verbraucherbereichs vom Nichtverbraucherbereich“, der anlässlich der Feierlichkeiten am ITM zu Gast war.

Prof. Dr. Karl-Heinz Fezer

Prof. Dr. Karl-Heinz Fezer ist Ordinarius a.D. für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht sowie Gewerblichen Rechtsschutz an der Universität Konstanz. Neben zahlreichen Mitgliedschaften in Ausschüssen, Kommissionen und Arbeitsgruppen ist er zudem Honorarprofessor an der Universität Leipzig und Dozent für europäisches und internationales Markenrecht an der Universität St. Gallen. Seine Werke gehören zur unverzichtbaren Standardliteratur auf ihrem Gebiet. Insbesondere an den Novellierungen im Marken-, Wettbewerbs- und Urheberrecht war er damit maßgeblich beteiligt.

 

 

The EU Regulatory Approach to Blockchain Technology – Vortrag Universität Luxembourg

Blockchain Technologie und virtuelle Währungen fordern das Rechtssystem auf vielerlei Arten heraus: Neue Potentiale entstehen, alte Konzepte müssen hinterfragt werden. Die Europäische Union arbeitet derzeit an einem regulatorischen Ansatz, der die weitere Entwicklungen signifikant beeinflussen wird.

The EU Regulatory Approach to Blockchain Technology

Nikolas Guggenberger hat auf Einladung der Universität Luxemburg am 31. Januar 2017 einen Vortrag mit dem Titel „The EU Regulatory Approach to Blockchain Technology“ gehalten. Darin hat er die Resolution des Europäischen Parlaments vom Mai letzten Jahres und den aktuellen Ansatz der EU-Kommission besprochen. Teil der Präsentation waren die bereits ergriffenen Maßnahmen und Empfehlungen für die weitere politische Agenda. In der anschließenden Diskussion wurden die Bezüge zur Datenschutzgrundverordnung angesprochen und die angemessene Struktur der Aufsichtsbehörden erörtert. Außerdem ist Nikolas Gugenberger auf die angemessene Rolle des Staates in der weiteren Entwicklung der Technologie eingegangen.

Ganz herzlichen Dank an Professor Jean-Louis Schiltz und Professor Mark Cole, die Initiatoren dieser tollen Versanstaltung!

Neuauflage der Stiftungsprofessur für IT-Recht

Nikolas Guggenberger ist neuer Juniorprofessor in Münster / Finanzierung durch RWTÜV-Stiftung

Prof. Dr. Karl Friedrich Jakob (Vorsitzender des Vorstands der RWTÜV-Stiftung), Prof. Dr. Thomas Hoeren, Prof. Dr. Nikolas Guggenberger, Prof. Dr. Johannes Wessels (Rektor), Dr. Elmar Legge (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der RWTÜV-Stiftung)

(upm/ja) Der Erfolg der bundesweit ersten Juniorprofessur für IT-Recht, die 2012 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) eingerichtet wurde, machte die Neuauflage möglich: Mit Jurist Dr. Nikolas Guggenberger (30) haben die münstersche Hochschule und die RWTÜV-Stiftung (Essen) die Professur neu besetzt. Nikolas Guggenberger studierte und promovierte an den Universitäten Freiburg und Konstanz. Zudem  machte er einen Abschluss als „Master of Laws“ (LL.M.) an der „Stanford Law School“ in Kalifornien (USA).