Podiumsdiskussion „Bike Cultures – Fahrradkulturen erfahren“ am 16. Mai 2019

Die Arbeitsstelle Forschungstransfer und das Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster laden gemeinsam mit dem ADFC herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion „Bike Cultures – Fahrradkulturen erfahren“ am 16. Mai 2019 ab 18.30 Uhr im Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7.

Gib es so etwas wie eine Bike Culture? Münster wirbt seit Jahren mit dem Titel „Fahrradstadt“. Enschede investierte zuletzt verstärkt in den Radverkehr, um sich spätestens ab 2020 offiziell „Fietsstad“ nennen zu dürfen. Aber entstehen Fahrradkulturen von oben – oder werden sie einfach auf der Straße gelebt? Was macht sie aus? Und wie unterscheiden sich Fahrradkulturen in Deutschland und den Niederlanden voneinander? Diese und andere Fragen diskutieren niederländische und deutsche Experten aus unterschiedlichen Arbeits- und Forschungsbereichen, um neue Ideen für nachhaltige, sichere und lebendige Fahrradkulturen zu entwickeln. Zur Sprache kommen dabei auch die Erfahrungen, die Studierende und Beschäftigte der Universität Münster während einer Fahrrad-Expedition in Enschede gemacht haben.

Für die Diskussion konnten Dr. Andreas Bittner (ADFC Münsterland), Prof. Dr. Karst Geurs (Universität Twente), Alena Milte (swapfiets) und Stefanie Nagelsdiek (AStA-Referat Nachhaltigkeit der Universität Münster) gewonnen werden. Ein Platz auf dem Podium ist reserviert für Beiträge aus dem Plenum – vielleicht nehmen Sie dort zeitweise Platz? Marie Wolf-Eichbaum moderiert in deutscher und niederländischer Sprache.

Münsterannerinnen und Münsteraner legen fast 40% ihrer alltäglichen Wege mit dem Fahrrad zurück und  vier von 5 Studierende in Münster kommen regelmäßig mit dem Fahrrad zur Uni. Klar ist alles fährt Rad. Doch warum gibt es an der WWU noch keine systemtische Fahrradwissenschaft? Den Versuch einer Bestandsaufnahme finden Sie hier: Fahrradkultur und Forschung.

© Wessendorf AFO WWU
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