Wissenschaft in der Hauptrolle

DFG produziert Film über Exzellenzcluster „Religion und Politik“

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Prof. Barbara Stollberg-Rilinger im Interview vor der historischen Kulisse des Friedenssaals.

Die Wissenschaft spielt die Hauptrolle in einem Film über den Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der WWU Münster, den die  Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) voraussichtlich Ende Februar veröffentlicht.

Für den Dreh hat das Filmteam fünf der 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihre Arbeit im bundesweit größten Forschungsverbund zum Thema Religionen befragt. Die Bandbreite der im Film angesprochenen Themen reicht vom Westfälischen Frieden über Kardinal von Galen bis zur Religion im heutigen Indien und der Integration muslimischer Jugendlicher in Deutschland.

Dazu passend hat das Produktionsteam Drehorte und Motive ausgewählt: den Friedenssaal im historischen Rathaus, die Petrikirche und das benachbarte Cluster-Hauptgebäude in der Johannisstraße sowie die Käfige am Turm der Lambertikirche. Gefilmt wurde auch in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde und der Ditib-Moschee beim Hauptbahnhof.

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Prof. Dr. Helene Basu

Interviews

Zu Wort kommen im Film der Cluster-Sprecher und Mittelalter-Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff, die Frühneuzeit-Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf, die Ethnologin Prof. Dr. Helene Basu und der Politikwissenschaftler Sven W. Speer, Doktorand der Graduiertenschule am Exzellenzcluster.


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Sven W. Speer (Mitte).

„Der Film setzt Münster als Wissenschaftsstadt überregional in Szene“, freut sich Bernadette Spinnen. Die Leiterin von Münster Marketing, das in der so genannten Konzertierten Aktion Wissenschaftsstadt eng mit dem Exzellenzcluster zusammenarbeitet, erhofft sich davon eine weitere Profilierung des Wissenschaftsstandortes.

Voraussichtlich Ende Februar wird der Film im DFG-Videoportal unter der Internetadresse www.exzellenz-initiative.de veröffentlicht. Das Portal präsentiert alle Einrichtungen, die im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern gefördert werden.

Der Exzellenzcluster besteht seit 2007. Seine Mitglieder forschen in 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und elf Nationen. Sie untersuchen das komplexe Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur Gegenwart und von Lateinamerika über Europa bis in die asiatische und arabische Welt. Dabei kooperieren sie über Fächer- und Epochengrenzen hinweg. (Pressemitteilung der Stadt Münster)