Jüdische Identität und Politik

Workshop zum Judäa der hellenistischen Zeit am Exzellenzcluster „Religion und Politik“

News Workshop Jewish Identity And Politics G

Am östlichen Rand der Judäischen Wüste liegen die Stadt Massada und die Höhlen von Qumran.

Foto: kna

Die Verbindung von Religion und Politik im Judäa der hellenistischen und frührömischen Zeit steht im Mittelpunkt eines international besetzten Workshops am Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Die Veranstaltung „Groups, Normativity and Rituals“ beschäftigt sich mit der Entwicklung jüdischer Identität und Politik zwischen dem Makkabäeraufstand im Jahr 186 vor Christus bis zum Ende des Bar-Kochba Aufstandes im Jahr 135 nach Christus. Die Vorträge beleuchten die Grenzen zwischen Juden und Nichtjuden sowie die Gruppenbildung innerhalb der damaligen Gesellschaft Judäas. Die Titelbegriffe „Gruppen, Normativität und Ritual“ sollen die Diskussion über den Zusammenhang von Religion, Politik und Identität strukturieren.

Der Workshop findet am 18. und 19. November im Rahmen des Projekts C3 „Initiation – Beschneidung – Identität“ statt und wird von den Cluster-Mitgliedern Prof. Dr. Clemens Leonhard und Benedikt Alexander Eckhardt M.A. organisiert. Neben Vertretern der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) nehmen auch Wissenschaftler der University of California, der Universität Leiden, der Bar-Ilan University, der Gann Academy, der Freien Universität Berlin und der Universität Wien teil. (log)


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