Autiero StartAntonio Autiero in den Ruhestand verabschiedet

Sichtlich Vergnügen hatte Antonio Autiero an seiner Abschiedsvorlesung (1. Februar 2013). Ebenso angetan waren aber auch die vielen Gäste aus buchstäblich "aller Welt", die seinen letzten akademischen Vortrag verfolgten. Denn wieder einmal brach der Professor für Moraltheologie die Lanze für eine Ethik, die von Freiheit, Rationalität und Verantwortung gespeist wird.

Auch wenn der Hörsaal F2 im Fürstenberghaus der angestammte Raum für die Vorlesungen von Antonio Autiero war: Bei seinem Abschied konnte er die vielen Studierenden, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen sowie Gäste nicht fassen. Kirchliche und akademische Würdenträger waren genauso gekommen wie der Konsul der Italienischen Republik und viele Freundinnen und Freunde. Sie zeigten: Mit Antonio Autiero beendet nicht nur ein anerkannter Theologe seine aktive Zeit an unserer Fakultät, sondern auch ein allseits geschätzter und beliebter Mensch. Der minutenlange Applaus nach seiner letzten Vorlesung gab davon Zeugnis.

Doch der Applaus zeugte auch von der Zustimmung zu Autieros Auffassung von Theologischer Ethik, die in diesen Tagen durchaus nicht selbstverständlich ist. Drei "Karten der Moral", so der Titel der Vorlesung, spielte er aus: Die Karte der Freiheit, die er bei seinem Lehrer Bernhard Häring kennen gelernt hat und sich "gegen statisches Naturrechtsdenken und die Disziplinierung Andersdenkender" richtet. Autiero fasst zusammen: "Verspielt die Theologische Ethik die Karte der Freiheit, dann verliert sie den Anschluss an neuzeitliche Diskurse und – was noch tragischer ist – die Chance, Gott als Erlösung-Schenkenden und Freiheit-Ermöglichenden zu erkennen. Mit der Flucht in eine Gehorsams-Moral setzt der Menschen sich selbst, aber auch das Gott-Sein von Gott aufs Spiel." Die zweite Karte der Moral, so Antonio Autiero, ist die der Rationalität, die schon Thomas von Aquin vertrat, als er schrieb: "Zu den Tugendwerken aber werden wir durch die menschliche Vernunft geleitet, die eine Regel des menschlichen Tuns ist. So bedurfte es für die Tugendwerke keiner weiteren, über die vernunftsgemäßen Sittengebote des Gesetztes hinausgehenden Gebote". Rationalität, so Autiero, schaffe Raum für Güterabwägung und sei "Heilmittel gegen die Verabsolutierung von Normen und den Fundamentalismus der Meinungen in jedem ethischen Diskurs." Diese Auffassung, die Autiero von seinem anderen Lehrer, Franz Böckle, übernommen hat, sei aber im Moment kaum durchsetzungsfähig. Schon Böckle selbst hatte ernüchtert festsstellen müssen, "dass er mit seinen fundamentalen Anliegen beim Lehramt auf Granit gestoßen war". Die dritte Karte der Moral, die neu ins Spiel gebracht werden sollte, ist für den scheidenden Professor die Verantwortung im Sinne von "Compassion", die als "Ethik des Herzens" versucht den "Glanz der Wahrheit und die Tragik des Alltags" in Balance zu bringen: "Eine Ethik des Herzens fördert Begleitung, Weggemeinschaft, sanftes Zuhören und die ausgestreckte Hand; sie ist schwer zu vereinbaren mit Indoktrinierung, autoritärer Führung, affirmativem Diktat und moralischem Zeigefinger." Und wo kann man diese mitunter vegessenen Karten der Moral neu ausspielen? Auf dem "grünen Spieltisch des II. Vatikanischen Konzils ... Dort begegnet man dem Aufbruch in eine gottestreue, menschenfreundliche und weltoffene Moral. Andere Tische kann ich mir nicht vorstellen, mindestens keine, die frei von Betrugsversuchen wären."

Die gesamte Abschiedsvorlesung von Antonio Autiero können Sie hier herunterladen.

Fluchtpunkt Moral

 

Im Anschluss an die Vorlesung überreichten drei seiner Schüler ihrem akademischen Lehrer eine Festschrift. Stephan Goertz, Rudolg B. Hein und Katharina Klöcker haben unter dem Titel "Fluchtpunkt Fundamentalismus" Aufsätze vieler Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter gesammelt, die im Sinne von Antonio Autiero eine Theologische Ethik nah am Menschen und fern vom Fundamentalismus befürworten. Das Buch ist im Herder-Verlag erschienen und kostet 48,- Euro.

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Werbick StartJürgen Werbick in den Ruhestand verabschiedet

Auch nach 90 Semestern Theologiestudium: Spannend findet Jürgen Werbick sein Fach immer noch. Das aufzuzeigen, war Anliegen seiner Abschiedsvorlesung am letzten Tag des Sommersemesters 2011. Begleitet von langanhaltendem Applaus trat der Theologe, der 17 Jahre lang Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakutät der Uni Münster lehrte, in den Ruhestand. Die Feier zeigte eindrücklich, wie sehr der Theologe in der Fakultät geschätzt wird - nicht zuletzt von den Studierenden.

In seiner Rede sparte Werbick nicht an Kritik am Miteinander der theologischen Fächer. „Wie spannend könnte Theologie sein, wenn man sich gegenseitig zur Kenntnis nähme, wenn man die Perspektivierung der anderen Fächer nicht nur als störend, sondern als Impuls zum Weiterdenken wahrnähme.“ Und wenn man Konflikte, Widersprüche und Spannungen aushielte, statt sie zum Wohle einer „kollektiven Identität“ einzuebnen. „Werden nicht auch kollektive Ideen durch ihren inneren Spannungsreichtum zukunftsfähig? Wer Spannungen reduziert, reduziert Relevanz, macht das, wovon er spricht, un-spannend. Zu viel Spannung sprengt die Identität, zu wenig Spannung macht sie mehr oder weniger bedeutungslos.“ Deshalb bedauert Werbick, dass Spannungen allzu oft negativ gesehen werden. „Von Gott reden wir aber meist oder hören wir reden als vom dem, der immer schon da ist, als Garant dafür, dass sich nichts ändern muss, in der Kirche – und bei mir selbst. Schade eigentlich, dass er uns nicht mehr bewegt und in Spannung versetzt.“

Was aber macht christliche Identität aus? Und welche Rolle spielt Theologie dabei? Für Jürgen Werbick ist christliche Identität das: Den Hervor-Ruf Gottes wahrzunehmen wie Abram bei den Eichen von Mamre ihn wahrnahm und zu Abraham wurde. „Es kommt etwas hinzu – in der ihm ur-eigenen Selbstverständlichkeit – und nichts ist mehr selbstverständlich, nicht kann mehr so bleiben, wie es war.“ Gott-ergriffene Menschen erzählen von diesen Erfahrungen auf ihre je unterschiedliche Art und Weise. „Zeugnisse kommunizieren das Wahrgenommene, indem sie darum ringen wie es kommuniziert werden kann“ – und fordern damit die Theologie in all ihren Disziplinen heraus.

Etwa in der Exegese, die dieses Ringen in den Blick rückt. „Die biblisch-exegetischen Wissenschaften arbeiten an der Identität des Biblisch-Christlichen, indem sie die spannungsreich unterschiedlichen Konkretionen in den Blick rücken, in denen die biblischen Zeugnisse das Hinzukommen Gottes bezeugen.“ Die Systematische Theologie arbeitet dagegen „an der sprachlich-argumentativen Vermittlung des im Glauben Erfahrenen und Wahr-Genommenen“ und will diese „als allgemein gültig herausarbeiten“. Stets ist sie dabei allerdings in der Gefahr, „dass sie die geschichtliche Konkretheit der Gottes-Herausforderung einebnet ins für alle Selbstverständliche“ – und damit „um seine (bringt), wozu Gottes Hinzukommen und Vorübergehen bewegen will.“ Die Praktische Theologie rückt die gelebte Nachfolge in den Mittelpunkt. „Gottes Hinzukommen versetzt den Menschen in eine Spannung, die im Entscheidenden nicht begrifflich-semantisch vermittelt, sondern ausgetragen werden muss.“ Und die Historische Theologie schließlich „lässt konkrete Zeugnis-Gestalten und Anti-Zeugnisgestalten hervortreten und hilft so ermessen, welche Lebensmöglichkeiten authentisches Zeugnis erschließt und welchen Gefährdungen, ja Perversionen es immer wieder neu ausgesetzt ist.

Jürgen Werbick ist vom Glauben begeistert, von der „Veränderungs-Spannung“ die entsteht, wenn Gott „hinzukommt“. Und er ist von der Theologie begeistert, die hilft, die Identität des Christlichen zu entdecken und zu leben. „Die Teilhabe am Blick der schöpferischen Liebe Gottes, der im Blick hat, was nach seinem guten Willen aus den Menschen und ihrer Welt werden soll …macht die Identität des Christlichen entscheidend aus. Ihnen zu diesen hält die Theologie im Innersten zusammen; das macht ihre Schönheit aus.“

Zu Beginn der Abschiedsvorlesung hatte Dekan Prof. Dr. Dr. Klaus Müller einen kurzen Rückblick auf das Werk und das Wirken von Jürgen Werbick geworfen. Er betonte dessen wissenschaftliche Leistungen genauso wie seine unermüdliche Hinwendung zur Lehre und zu den Studierenden. Quasi als Vorausschau auf die „spannungsreiche“ Vorlesung stellte Müller heraus, dass Jürgen Werbick sowohl 1989 Mitverfasser der so genannten Kölner Erklärung „Wider die Entmündigung – für eine offene Katholizität“ wahr als auch in diesem Februar das Memorandum „Kirche 2011: ein notweniger Aufbruch“ unterzeichnet hatte. „Dass er damit zusätzliche Verantwortung, zumal argumentative, auf sich geladen hat, weiß er wie alle anderen Unterzeichnenden auch.“ Schließlich betonte Müller die umfassende Sorge von Jürgen Werbick um Predigt und Verkündigung, insbesondere in der Dominikanerkirche. „Als der dort verantwortliche Rector ecclesiae habe ich Kollegen Werbick eingeladen und gebeten, diesen Dienst der Rechenschaftsgabe über den Grund der Hoffnung, die uns beseelt, auch nach seiner Pensionierung im Maß des ihm Möglichen weiterhin wahrzunehmen – und er ist meiner Bitte bereits dergestalt gefolgt, dass er heute Nachmittag bei der Vesper, die diesen Tag beschließen soll, selbst predigen wird.“ Die gesamte Ansprache von Prof. Dr. Dr. Klaus Müller lesen Sie hier.

Die Prorektorin für Lehre der WWU, Dr. Marianne Ravenstein, betonte in ihrem Grußwort, die Universität sei Jürgen Werbick „sehr dankbar, wie sehr er sich für das Wohl der Universität insgesamt eingesetzt hat“: als Dekan, Prodekan, Vertreter in Kommissionen und im Vorstand des „Centrums für Religiöse Studien“. „Ein guter Hochschullehrer braucht Charisma“, sagte sie in Anlehnung an ein Wort Werbicks über Prediger; Werbick habe das stets gehabt. Dass sie darin Recht hat, zeigten die Abschiedsworte der Studierenden, der Promovenden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Fundamentaltheologie. Echter Abschiedsschmerz war dabei spürbar. Grußworte sprachen außerdem ein Vertreter der Partner-Fakultät in Opole/Polen und des Centrums für Religiöse Studien. Werbick habe sich für beides weit über das übliche Maß hinaus engagiert.

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ColletGiancarlo Collet in den Ruhestand verabschiedet

„Gemeinsam das Evangelium verkünden – Bemerkungen zur Enteuropäisierung europäischer Christenheit“ lautete der Titel der Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Giancarlo Collet im Mai 2010. Seit 1988 lehrte er als Direktor des Instituts für Missionswissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität. Prof. Dr. Dr. Alfons Fürst, der amtierender Dekan der Fakultät, eröffnete die Veranstaltung vor mehr als 200 Studierenden, Kollegen und Freunden, die sich im Audi Audi-Max versammelten, um den beliebten und anerkannten Theologen Collet gebührend in die Emeritierung zu begleiten.

„Es ging Dir darum, zentrale Anliegen der Befreiungstheologie in unsere theologischen Debatten zu vermitteln und damit umgekehrt das hiesige Theologietreiben in einen größeren Welthorizont zu stellen. Dein Ansinnen war und ist es, den Eurozentrismus unserer Theologie aufzubrechen, Christentum in der Vielfalt der Kulturen zu denken und das so ernst zu nehmen, dass Du von „Christentümern“ im Plural sprichst, um darauf aufmerksam zu machen, dass keineswegs sicher ist, dass Christen untereinander dasselbe meinen, wenn sie vom vermeintlich selben reden. Kirche ist, so Dein Plädoyer, als Weltkirche zu begreifen, die ihren numerischen Schwerpunkt schon längst nicht mehr in Europa hat und die schon längst nicht mehr eine weltweit ausgedehnte römische Kirche abendländischer Prägung ist, sondern viele, viele Gesichter bekommen hat“, lauteten die Eingangsworte der Laudatio des Dekans zu Ehren von Herrn Collet, der das Institut für Missionswissenschaft zu einem weltweit bekannten Aushängeschild machte.


In den Fokus seiner Abschiedsvorlesung setzte Collet zuerst die Klärung der Frage, wie es zur Begegnung mit verschiedenen Christentümern in unserem Kontext gekommen ist und welche neuen Aufgaben dadurch auf Gesellschaft und Kirche zukommen.
„Durch die wachsende Migration haben sich nicht nur die gesellschaftlichen, po­liti­schen und religiösen Verhältnisse in der Welt verändert, sondern auch die kirchli­chen Landschaften transformieren sich“, so Collet.
Migration verändere nicht allein die Auswandernden und deren Gesellschaften, sondern auch jene, in de­nen sie ankommen, und stellen diese vor neue Her­ausforderun­gen.
Auch Christinnen und Christen sind in Migrationsbewegungen involviert und tragen somit zur Differenzierung  der religiösen und kirchlichen Landkarte bei.
Überall auf der Welt gibt es mittlerweile sogenannte „christliche Migrationsgemeinden“, wie Collet sie bezeichnet; er und erklärt den Zuhörern die Begriffsbedeutung wie folgt: „christliche Christliche Migrations­gemein­den sind von oder für Migrantinnen und Migranten gegründete Ge­meinden, de­ren Mit­glieder mehrheitlich Menschen mit  Migrationshintergrund sind und die sich zum katholischen, evangelischen, orthodoxen, methodisti­schen, adventisti­schen oder einem anderen Glauben be­kennen.“
Als Fazit der Ausführungen Collets lässt sich für die Zuhörerschaft festhalten, dass Migranten, die aus nichteuropäi­schen Ländern nach Deutschland kommen und zu denen nicht wenige Christinnen und Chris­ten gehören, nicht etwa eine Entch­ristlichung europäischer Ge­sellschaften repräsentieren, sondern vielmehr eine Enteuropäisie­rung euro­päischer Chris­ten­heit.
„Kirche und Gesellschaft sind aufgefordert, sich um die Bewahrung und Integration von kulturellen Lebensweisen und religiösen Glaubensüberzeugungen von Migranten zu bemühen und diese zu berücksichtigen“ so der Appell des Missionswissenschaftlers.


Was das nun ganz konkret bedeutet, erläutert der Theologe wie folgt: „In einer durch Migration verstärk­ten multi­kulturel­len Gesellschaft bietet sich nicht zuletzt der Kir­che die Chance, selbst multikulturell zu werden und deren ethno­zentrisches Selbstverständ­nis zu überwinden, wonach es bloß darum ginge, Migrationschristinnen und -chris­ten in die eigene bisherige Kir­chenstruktur zu integrieren, ohne gleichzeitig die ei­gene Kirche ändern und sie ökumenisch öff­nen zu wollen. Es gilt die eigenen Vor­stel­lungen von Orthodoxie und Uniformität zu überprüfen.“

Es mag naheliegend sein, dass Migrantinnen und Migranten als  „unter dem unbedingten Schutz Gottes“ stehende Fremde und Flüchtlinge zu sehen sind, die darum auch der besonderen Aufmerksamkeit und Fürsorge seitens der Kir­chen bedürfen. „Diese Sicht bleibt aber ekklesiologisch und ökumenisch verkürzt“, erklärt Collet.
Eine etwas andere Betrachtung weltweiter Migration könnte sich ergeben, wenn sich Christinnen und Christen ihres eigenen Selbstverständnisses als Migrantinnen und Migranten bewusst werden und sich dessen vergewissern würden, ohne dabei über alle die realen sozio-politischen und ökonomischen Probleme hinwegzugehen.

Es gilt, die Einheit des Evangeli­ums glaubwür­dig zu bezeugen, was schon innerhalb der eigenen Kirche anfängt, in der Migran­tinnen und Migranten mit ihren unterschiedlichen Glaubensformen zu integrie­ren sind, damit sie Heimat finden.

Mit den Worten „Man spricht von "interkultureller Kirche" und versteht darunter eine Kir­che, die eine Brücke der Solidarität nicht nur unter Migranten, sondern auch zwischen Migranten und Einheimischen ist. Brücke ist eine solche Kirche deshalb, weil sie sozio-politische, kulturelle und religiöse Unterschiede zu überwinden hilft, zu einer besseren gegenseitigen Wahrneh­mung und schließ­lich zum solidarischen Engagement für das Gemeinwohl aller führt.“ Mit diesen Worten schließt schloss Collet seine Abschlussvorlesung.

Zu erwähnen bleibt auch, dass eine solche inter­kulturelle Kirche nicht nur neue Anforde­rungen für an die mit deren Leitung verantwortlichen betrauten Amtsinhaber stellt, sondern auch die Identitätsbildung christli­cher Gemeinde steht vor einem neuen Strukturie­rungsprozess steht, der über Prob­leme der Gemein­dezusammenlegung und -fusio­nierung weit hinausreicht.
Auch für die theologische Ausbildungstätten sollte dies curriculare Kon­sequenzen haben, denn interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen sind erforderlich, wenn heute von verschiedenen Christentümer die Rede ist.

Mit den Worten „Ich wünsche Dir für die jetzt anbrechende Lebensphase umfassendes Wohlergehen, Shalom, eu zên, bene vivere“, verabschiedet Fürst seinen Kollegen in die Emeritierung.