10. Februar : Tag der Kinderhospizarbeit

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ macht jeweils am 10. Februar (erstmalig im Jahre 2006) auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien aufmerksam. (Quelle). 

Durch die häufig intensive Pflege des Kindes kommen im Alltag die Entlastung der Eltern und die Zuwendung an die Geschwister zu kurz. In einem stationären Kinderhospiz können sich die Eltern für eine begrenzte Zeit aus der Pflege herausnehmen, während die Kinder von den erfahrenen Kinderkrankenschwestern und -pflegern des Hospizes betreut werden. Auf Wunsch kann das kranke Kind mit seiner Familie bis zu seinem Tod (und für kurze Zeit darüber hinaus) im Kinderhospiz bleiben, das (wie auch stationäre Erwachsenenhospize) Sterbebegleitung anbietet und über Erfahrung in Palliative Care verfügt. Ambulante Kinderhospizdienste begleiten das schwerkranke Kind und seine Familie im häuslichen Bereich. […] (Quelle)

Bereits seit 2002 hat sich aus der Kinderonkologie des UKM heraus das Brückenteam aus Ärzten, Pflegenden und psychosozialen Mitarbeitern entwickelt, das sich auf die möglichst umfassende Versorgung und Entlastung dieser Patienten und ihrer Familien spezialisiert hat. […] Das Brücken-Team bietet Hausbesuche an und unterstützt und koordiniert die häusliche Versorgung. Ein wichtiger Aspekt für die Betreuung zu Hause ist der 24 Stunden Rufdienst, der sowohl ärztlich als auch pflegerisch geleistet wird. (Quelle)

Und auch im Bestand der ULB/ZB Med gibt es Bücher zum Thema, z B. dieses E-Book


Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Zernikow, Boris:
Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
2., überarbeitete Auflage
2013
ISBN 978-3-642-29610-9