Die Forschungsgruppe „Xenokratie vor Ort. Administration und kulturelle Verflechtung in der Vormoderne“ ist ein Kooperation der Universität Münster, der Universität zu Köln und der Universität Freiburg und wird seit 2023 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ziel der Forschungsgruppe ist es, eine auf die Vormoderne zugeschnittene Perspektive auf das Phänomen fremder Herrschaft zu entwickeln.

Die Forschungsruppe versammelt Expert:innen aus den Disziplinen Geschichte, Kunstgeschichte, Koptologie, Sinologie und Papyrologie und richtet zum einen den Blick auf die Lokalisierung xenokratischer Herrschaft, ihre Funktionsweisen, Modi der Vermittlung und Formen symbolischer Repräsentation vor Ort. Zum anderen beleuchtet sie die Administration, ihre Vertreter und administrative Praktiken. In sieben Teilprojekten werden Formen von Xenokratie im nordalpinen Europa, Lateinamerika, dem Mittelmeerraum, China und Indien erforscht.

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Hauptseminar mit Exkursion: Kunst und Xenokratie. Spanische Herrschaft und niederländische Akteure in Antwerpen und Brüssel im 16./17. Jahrhundert

Sommersemester 2026, Mittwoch 10-12 Uhr

Im Sommersemester 2026 findet ein von Prof. Dr. Eva Krems und Prof. Dr. Jens Niebaum organisiertes Hauptseminar zum Thema "Kunst und Xenokratie. Spanische Herrschaft und niederländische Akteure in Antwerpen und Brüssel im 16./17. Jahrhundert" statt, das im Zusammenhang mit der FOR Xenokratie steht. Die zugehörige Exkursion findet vom 24. bis zum 31. August 2026 statt.