

Was ist die Internationale Kommission für Städtegeschichte?
Die Ziele der Internationalen Kommission für Städtegeschichte (International Commission for the History of Towns / Commission internationale pour l‘Histoire des Villes) – die Vernetzung und Förderung städtegeschichtlicher Forschung, explizit unter Berücksichtigung vergleichender Ansätze – decken sich mit denen des IStG so grundsätzlich, sodass sich zahlreiche gemeinsame Interessen und Anknüpfungspunkte ergeben.
Die Kommission ist eine von mehreren Organisationen, die aus dem International Committee of Historical Sciences (CISH) hervorgegangen sind und ist diesem seit ihrer Gründung 1955 affiliiert. Sie ist ein Verbund von Wissenschaftler*innen, die bedeutende Beiträge auf dem Gebiet der historischen Städteforschung erbracht haben. Die Gruppe besteht aus bis zu 70 nationalen Delegierten der europäischen Länder, die kooptiert werden, sowie auch aus interkontinentalen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
Das Institut ist für die meisten Mitglieder eine Art ideelles Zentrum der Kommissionsarbeit. Viele von ihnen nutzen in ausgiebigen Forschungsaufenthalten die Bibliothek und andere Ressourcen des IStG für ihre eigenen Arbeiten, schicken junge Forschende nach Münster oder treffen sich am Rande der Frühjahrstagungen des IStG.
Das IStG ist mit seinen laufenden und abgeschlossenen Städteatlasreihen einer der wichtigsten Beiträger zum bedeutendsten Vorhaben der Kommission, dem Projektverbund European Historic Towns Atlas. Auch die bibliografischen und quelleneditorischen Arbeiten des IStG entsprechen dem Programm der Kommission auf europäischer Ebene.
Veranstaltungen
Künftige Veranstaltung
Die nächste Tagung der Kommission zu dem Thema „Forgetting and Remembering the Past in Urban History“ findet vom 10. bis 12. September 2026 in Kaunas, Litauen, statt.
Bisherige Veranstaltungen
Unter folgendem Link finden Sie die Annual Meetings der vergangenen Jahre.
