

Was ist die Atlas Working Group?
Die Atlas Working Group ist ein Forum für alle, die im Rahmen des Projektverbundes Europäische Städteatlanten mit der Erstellung und Bearbeitung von historischen Städteatlanten befasst sind. Die Arbeitsgruppe dient dem Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie der Abstimmung inhaltlicher Fragen und technischer Wege der Atlasarbeit. Geleitet von drei ‘Convenors’ kommt sie im Rahmen der Jahrestagungen der Internationalen Kommission für Städtegeschichte zusammen.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Kartograph*innen, Geodaten-Spezialist*innen, Projektangehörige, Redaktionsmitglieder und Herausgeber*innen der Städteatlasreihen. Die Vielzahl von regionalen sowie nationalen Projekten, die zum Teil wiederum in räumlich getrennten Arbeitsstellen organisiert sind, macht die Atlas Working Group zu einer wichtigen Informations- und Austauschplattform.
Durch ihre Arbeit soll die Vergleichbarkeit von Karten und Daten gewährleistet werden, um für die Erforschung des Städtewesens geeignete Grundlagen zu schaffen. Zur Etablierung gemeinsamer Datenstrukturen für die Arbeit mit Geoinformationssystemen und die Nachnutzung von Forschungsdaten besteht als Untergruppe die Digital Standards Group, die sich zu monatlichen Besprechungen online trifft.
Dem IStG kommt in der Atlas Working Group eine zentrale Rolle zu. Nicht nur war sein Gründer, Heinz Stoob, ein wichtiger Initiator und Impulsgeber der Atlasarbeit, auch gegenwärtige Institutsangehörige sind als Mitglieder und Convenors darin aktiv. Die Bedeutung der Städteatlanten für die Institutsarbeit und der Sammlungsschwerpunkt der IStG-Bibliothek sowie das Knowhow der Mitarbeitenden machen es zu einem vielbesuchten Zentrum der Atlas Working Group.
Veranstaltungen
Die nächste Atlas Working Group findet im Rahmen der Tagung der Internationalen Kommission für Städtegeschichte (Thema „Forgetting and Remembering the Past in Urban History“) vom 10. bis 12. September 2026 in Kaunas, Litauen, statt.
