Eröffnung der Open-Access-Woche

Open-Access-Woche 2017: Bewährtes und Neues für Münsteraner Wissenschaftler
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© ULB

15 Jahre Dokumentenserver miami, fünf Jahre Open-Access-Erklärung der WWU – das Thema Open Access wird an der Uni Münster schon lange großgeschrieben. Davon zeugen nicht nur die rund 6.800 Artikel auf miami, die rund 360 über den Publikationsfonds geförderten Artikel in Open-Access-Journals oder die 160 in der Reihe „Wissenschaftliche Schriften der WWU“ erschienenen Bände, sondern auch die vielen anderen Bausteine aus dem umfangreichen Angebot zum wissenschaftlichen Publizieren gemäß der Open-Access-Idee.

Die beiden jüngsten Neuzugänge im Portfolio richten sich vor allem an Geistes- und Sozialwissenschaftler. Die ULB ist der „Open Library of Humanities“ beigetreten, um diese Plattform für geistes- und sozialwissenschaftliche Zeitschriften zu unterstützen und die kostenlose Veröffentlichung in diesen Zeitschriften zu ermöglichen. Außerdem wird der Open-Access-Publikationsfonds, über den bislang nur Kosten für Artikel in Open-Access-Zeitschriften erstattet werden konnten, auch auf „Nicht-Artikel“-Publikationen wie Bücher oder Beiträge in Sammelbänden ausgeweitet – also auf Publikationsformen, die in den Geistes- und Sozialwissenschaften etwas verbreiteter sind als die vor allem in den Naturwissenschaften „prominenten“ Journal-Artikel.

Einen Überblick über die Open-Access-Angebote an der WWU und über alles weitere, was man zu Open Access wissen muss, präsentiert die ULB während der Aktionswoche vom 23. bis zum 29.10. im Foyer der Zentralbibliothek am Krummen Timpen. Sie finden alle Informationen jederzeit auch unter www.ulb.uni-muenster.de/open-access. So kann sich jede WWUlerin und WWUler informieren, wie sie oder er Open Access „werden“ kann!

Open Access & Forschungsdaten

Forschung ist aber immer mehr als das, was nach einigen Monaten oder Jahren in einem Artikel oder in einem Buch zu lesen ist. Daher umfassen wissenschaftliche Publikationen heute immer häufiger auch Datensätze. Um es anderen Wissenschaftlern so einfach wie möglich zu machen, Gedankengänge, Experimente und Messreihen nachvollziehen und nachnutzen zu können, sollten diese Daten nach dem Prinzip des Open Access zugänglich gemacht werden. Die WWU versteht Forschungsdaten als wissenschaftliches Werk und misst ihnen eine hohe Bedeutung bei. Daher haben das Rektorat und der Senat der WWU im Sommer 2017 Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten verabschiedet. Um zu erfahren, und welche Erfahrungen mit Open Access die Münsteraner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben, führt die ULB gemeinsam mit dem ZIV eine Umfrage zum Thema „Open Access & Forschungsdaten“ durch. „Wir hoffen auf zahlreiche Rückmeldungen, damit wir unsere Angebote noch besser auf die Bedürfnisse der WWUlerinnen und WWUler ausrichten können“, sagt Dr. Stephanie Klötgen, Open-Access-Ansprechpartnerin für die WWU an der ULB.

OA an der WWU

Einen Überblick über alle Open-Access-Angebote an der WWU und über alles weitere, was man zu Open Access wissen muss, präsentiert die ULB während der Aktionswoche vom 23.–29.10. im Foyer der Zentralbibliothek am Krummen Timpen. Zudem finden Sie alle Informationen jederzeit auch unter www.ulb.uni-muenster.de/open-access.
So kann sich jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler der WWU informieren, wie sie oder er Open Access „werden“ kann!

Weiterführende Links:
Publikationsfonds für die WWU
Open-Access-Erklärung der WWU