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Institut für Öffentliches Recht und Politik

Professur für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie
Prof. Dr. Fabian Wittreck

Sekretariat

Frau Petra Fentner

Raum: JUR 215 

Termine derzeit nur nach telefonischer Vereinbarung.

petra.fentner@uni-muenster.de
Tel.: +49 251 83-22021
Fax: +49 251 83-22043

Sprechzeiten und Anfragen

Die Sprechstunde von Prof. Dr. Fabian Wittreck findet immer dienstags von 10.30 Uhr bis 12 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei Frau Fentner statt.

Sonstige Anfragen richten Sie bitte an das Institutspostfach: oerepol@uni-muenster.de

200 Jahre Westfälischer Provinziallandtag

Professor Dr. Bodo Pieroth (Emeritus des Instituts für Öffentliches Recht und Politik) hält am Mittwoch, 28. Oktober 2026, 17 Uhr c.t. den Festvortrag im Rahmen der Festveranstaltung zum Jubiläum des Westfälischen Provinziallandtags. Nähere Informationen können Sie der nachfolgenden Ankündigung entnehmen. 

© Freiherr-vom-Stein-Institut

Ringvorlesung: „Das Recht der DDR – eine Annäherung“

Verfassungsrecht

Herr Prof. Wittreck beginnt am Dienstag, 13. Oktober 2026 zum Auftakt der Ringvorlesung: „Das Recht der DDR – eine Annäherung“ mit einem Vortrag über das Verfassungsrecht der DDR. Neben der Betrachtung der verschiedenen Verfassungen der DDR wird eine Einordnung derselben in die deutsche Verfassungsgeschichte erfolgen und die Mechanismen ihrer „Entwaffnung“ in der Verfassungsrealität erläutert. 

Die Vorlesungen finden vom 13. Oktober bis zum 15. Dezember jeweils dienstags, 18 bis 20 Uhr c.t., im Hörsaal JUR 1 statt. (Ausnahme: Statt am 5. November findet die Vorlesung am Donnerstag, 7. November, um 18 Uhr c.t. im Hörsaal JUR 2 statt.)

Die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Veranstaltung ist für Studierende sowie die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

© Institut für Kriminalwissenschaften, Abtl. III

Erfahrungsbericht zum dreimonatigen Forschungsaufenthalt, Université Paris-Nanterre

Mein dreimonatiger Forschungsaufenthalt an der Université Paris-Nanterre in Paris (Frankreich) war eine wissenschaftlich und persönlich äußerst bereichernde Erfahrung. Im Zentrum meiner Promotion steht die rechtsvergleichende Untersuchung von Formen der Konstitutionalisierung von Sprachen. Eine solche fehlt zwar im GG, ist aber seit den 1990ern Teil der französischen Verfassung. Daher war der Rechtsvergleich in die französische Verfassungsordnung für mich von Anfang an fester Bestandteil meiner Forschung. Für einen solchen Einblick bietet die französische Hauptstadt beste Bedingungen. 

Für die nähere Analyse der verfassungsrechtlichen Entwicklung und der fachwissenschaftlichen Debatten erwiesen sich vor allem die eigenständigen Recherchen in der Bibliothèque nationale de France (BnF) sowie in der Bibliothèque Cujas als besonders hilfreich. Während die BnF den Zugang zu umfassenden historischen Gesetzesmaterialien und soziolinguistischen Studien bot, ermöglichte die Cujas als führende juristische Fachbibliothek die präzise Auswertung aktueller französischer Kommentare und verwaltungsrechtlicher Spruchpraxis. 

Der Forschungsaufenthalt war zudem maßgeblich von einem akademischen Diskurs mit anderen Wissenschaftler:innen geprägt. Beim „Journée de recherche doctorale“ zum Thema „Domination et droit“ konnte ich im Gespräch mit anderen Doktorand:innen einen breiteren Überblick über die Forschung in der Verfassungsrechtswissenschaft und Rechtstheorie in Frankreich gewinnen, und die Möglichkeit nutzen, noch offene Fragen zu stellen. Ergänzt wurde dies durch die Teilnahme am „Journée de recherche sur la liberté d'expression“ (organisiert von meinem Betreuer an der Université Paris-Nanterre, Prof. Hochmann). 

Der Austausch mit Herrn Hochmann begleitete meine Recherchearbeit über den ganzen Aufenthalt hinweg. Seine Expertise im Bereich der Verfassungstheorie gab entscheidende Impulse für die strukturierte Verortung meiner Thesen und half mir dabei, die dogmatischen Besonderheiten des französischen Systems noch schärfer herauszuarbeiten. 

Schließlich bin ich im Zuge des Forschungsaufenthaltes auch Mitglied im Deutsch-Französischen Doktorandenkolleg zur Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht geworden und konnte mich im Rahmen eines Seminars in Freiburg mit rechtvergleichend-interessierten Kolleg:innen weiter austauschen. Insgesamt hat dieser Forschungsaufenthalt meinem Promotionsvorhaben grundlegende materielle Impulse verliehen, mein methodisches Handwerk geschärft und wertvolle Kontakte begründet. (Jonas Kipker, Wiss. Mitarbeiter)