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Institut für Öffentliches Recht und Politik

Professur für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie
Prof. Dr. Fabian Wittreck

Sekretariat

Frau Petra Fentner

Raum: JUR 215 

Termine derzeit nur nach telefonischer Vereinbarung.

petra.fentner@uni-muenster.de
Tel.: +49 251 83-22021
Fax: +49 251 83-22043

Sprechzeiten und Anfragen

Die Sprechstunde von Prof. Dr. Fabian Wittreck findet immer dienstags von 10.30 Uhr bis 12 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei Frau Fentner statt.

Sonstige Anfragen richten Sie bitte an das Institutspostfach: oerepol@uni-muenster.de

Seminar im Wintersemester 2026/2027

Das Institut für Öffentliches Recht und Politik bietet im Wintersemester 2026/2027 ein rechtssoziologisches Seminar an. Nähere Informationen finden Sie hier.

Erfahrungsbericht zum dreimonatigen Forschungsaufenthalt, Université Paris-Nanterre

Mein dreimonatiger Forschungsaufenthalt an der Université Paris-Nanterre in Paris (Frankreich) war eine wissenschaftlich und persönlich äußerst bereichernde Erfahrung. Im Zentrum meiner Promotion steht die rechtsvergleichende Untersuchung von Formen der Konstitutionalisierung von Sprachen. Eine solche fehlt zwar im GG, ist aber seit den 1990ern Teil der französischen Verfassung. Daher war der Rechtsvergleich in die französische Verfassungsordnung für mich von Anfang an fester Bestandteil meiner Forschung. Für einen solchen Einblick bietet die französische Hauptstadt beste Bedingungen. 

Für die nähere Analyse der verfassungsrechtlichen Entwicklung und der fachwissenschaftlichen Debatten erwiesen sich vor allem die eigenständigen Recherchen in der Bibliothèque nationale de France (BnF) sowie in der Bibliothèque Cujas als besonders hilfreich. Während die BnF den Zugang zu umfassenden historischen Gesetzesmaterialien und soziolinguistischen Studien bot, ermöglichte die Cujas als führende juristische Fachbibliothek die präzise Auswertung aktueller französischer Kommentare und verwaltungsrechtlicher Spruchpraxis. 

Der Forschungsaufenthalt war zudem maßgeblich von einem akademischen Diskurs mit anderen Wissenschaftler:innen geprägt. Beim „Journée de recherche doctorale“ zum Thema „Domination et droit“ konnte ich im Gespräch mit anderen Doktorand:innen einen breiteren Überblick über die Forschung in der Verfassungsrechtswissenschaft und Rechtstheorie in Frankreich gewinnen, und die Möglichkeit nutzen, noch offene Fragen zu stellen. Ergänzt wurde dies durch die Teilnahme am „Journée de recherche sur la liberté d'expression“ (organisiert von meinem Betreuer an der Université Paris-Nanterre, Prof. Hochmann). 

Der Austausch mit Herrn Hochmann begleitete meine Recherchearbeit über den ganzen Aufenthalt hinweg. Seine Expertise im Bereich der Verfassungstheorie gab entscheidende Impulse für die strukturierte Verortung meiner Thesen und half mir dabei, die dogmatischen Besonderheiten des französischen Systems noch schärfer herauszuarbeiten. 

Schließlich bin ich im Zuge des Forschungsaufenthaltes auch Mitglied im Deutsch-Französischen Doktorandenkolleg zur Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht geworden und konnte mich im Rahmen eines Seminars in Freiburg mit rechtvergleichend-interessierten Kolleg:innen weiter austauschen. Insgesamt hat dieser Forschungsaufenthalt meinem Promotionsvorhaben grundlegende materielle Impulse verliehen, mein methodisches Handwerk geschärft und wertvolle Kontakte begründet. (Jonas Kipker, Wiss. Mitarbeiter)

Erasmus-Platz ab dem 1. September 2027 an der Universität Oviedo (Spanien) zu vergeben!

Das Institut für Öffentliches Recht und Politik nimmt Bewerbungen für einen einjährigen Erasmusaufenthalt an der spanischen Universität Oviedo beginnend ab dem 1. September 2027 ab sofort entgegen. Bei Interesse oder weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Wiss. Mitarbeiter Jonas Kipker (jkipker@uni-muenster.de).

Ausflug des Instituts für Öffentliches Recht und Politik ins Strafrecht

Am 21. Juli 2026 war das Institut für Öffentliches Recht und Politik bei bestem Wetter auf Täterjagd durchs Kreuzviertel: Im Rahmen eines Krimi-Trails ging es durch die Münsterische Innenstadt; über die Promenade, vorbei an der Kreuzkirche und durch die Kreuzschanze, immer den Hinweisen und auch der einen oder anderen falschen Fährte nach. Für einen Nachmittag bewegte wir uns dabei mal weg vom Grundgesetz, hin zum Strafgesetzbuch. Am Ende haben wir bewiesen: Auch Verfassungsrechtlerinnen und -rechtler wissen, wie man einen Täter überführt.

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