Julius Otto Grimm in Münster
© Francesco Bruno

Zum Forschungsprojekt

Der Brahmsfreund Julius Otto Grimm (1827–1903) ist Gegenstand aktueller Forschungsprojekte an unserem Institut:
PD Dr. Peter Schmitz konnte Fördermittel einwerben (Universitätsgesellschaft Münster) und Anna Maria Plischka war im Rahmen der studentischen Förderlinie der WWU von safir erfolgreich. Realisiert werden nun ein Workshop, eine Online-Ausstellung, Konzerte sowie eine Buchpublikation.

Studentischer Workshop: Der Nachlass des Brahms-Freundes im Stadtarchiv Münster

Den Quellen aus dem Nachlass des Komponisten und Dirigenten Julius Otto Grimm widmete sich ein zweitägiger Workshop am Münsteraner Institut für Musikwissenschaft. Organisiert wurde dieser von Anna Maria Plischka und PD Dr. Peter Schmitz. Rund 50 erfahrende und angehende Musikwissenschaftler:innen aus ganz Deutschland – darunter auch die beiden wissenschaftlichen Mentoren Dr. Thomas Synofzik (Robert-Schumann-Haus Zwickau) und Dr. Daniel Tiemeyer (Musikwissenschaftliches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) – vertieften sich in den Nachlass des über 40 Jahre in Münster wirkenden Brahms-Freundes.

Flyer des studentischen Workshops

Tagungsbericht des studentischen Workshops (Katharina Rücker: „Der Nachlass des Brahms-Freundes Julius Otto Grimm im Stadtarchiv Münster. Ein Tagungsbericht“, in: DIE TONKUNST, Juli 2022, Nr. 3, Jg. 16 (2022), ISSN: 1863-3536, S. 358-359.)

Abendkonzert „Julius Otto Grimm“

Donnerstag, 12. Mai 2022, 19:30 Uhr, Aula im Schloss der WWU Münster

Kompositionen des Brahms-Freundes Julius Otto Grimm (1827–1903) standen auf dem Programm eines öffentlichen Abendkonzertes in der Aula im Schloss der WWU Münster. Es erklangen romantische Lieder, Klavier- und Kammermusikwerke. Ausführende waren Heike Hallaschka (Sopran), Clemens Rave (Klavier), Felix Drake (Violoncello) und Eunice Kim (Klavier).

Julius Otto Grimm prägte über 40 Jahre das Musikleben der Stadt Münster maßgeblich. Ihm ist es zu verdanken, dass so namhafte Musikerinnen und Musiker wie Clara Schumann, Amalie und Joseph Joachim sowie der bereits erwähnte Johannes Brahms wiederholt in Münster konzertierten. Damit verhalf er der Westfalenstadt fraglos zu überregionaler Wahrnehmung. Als langjähriger Musikdirektor und Dirigent des Musikvereins sowie als Leiter der Münsterschen Liedertafel trug er auf verschiedenen Ebenen zur Professionalisierung des Konzertbetriebs bei.

"Der Stille Meister aus Münster", zum Artikel der Westfälischen Nachrichten

Zum Programm des Abendkonzerts

Förderung als "Leuchtturmprojekt"

Das Forschungs- und Lehrprojekt „Julius Otto Grimm in Münster“ von PD Dr. Peter Schmitz wird von der Universitätsgesellschaft Münster als „Leuchtturmprojekt“ gefördert. Der Rektor der WWU, Prof. Dr. Johannes Wessels, und der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Hermann Pavenstädt, beglückwünschen den Projektleiter und übergeben ihm den symbolischen Scheck.

Fotograf: Peter Leßmann
© MG

Terminplan des Projekts

Diese folgenden Termine werden im Rahmen des Projekts "Julius Otto Grimm in Münster" stattfinden:

Wintersemester 2021/22 Lehrveranstaltung: „Musikwissenschaftliche Archivforschung“ zum Grimm-Nachlass im Stadtarchiv Münster.
12. und 13. Mai 2022 Studentischer Workshop mit Konzertbeiträgen „Der Nachlass des Brahms-Freundes Julius Otto Grimm in Münster“ am Institut für Musikwissenschaft
12. Mai 2022, 19:30 Uhr Öffentliches Abendkonzert in der Schloss-Aula. Programm: Auswahl von Liedern und Klavierwerken Grimms sowie die Sonate op. 14. Ausführende: Heike Hallaschka (Sopran), Clemens Rave (Klavier), Felix Drake (Violoncello) und Eunice Kim (Klavier)
28. und 30. Juni 2022, 20:15 Uhr Semesterkonzert Sommer 2022 des collegium musicum instrumentale Münster mit Orchesterwerken u.a. von
Julius Otto Grimm. Musikalische Leitung: Jürgen Tiedemann.
22. September 2022, 18 Uhr Abendvortrag im Rahmen der Themenabende im Stadtarchiv. Stadt Münster: Stadtarchiv - Service & Angebote - Themenabende 
Ab Mai 2022 Online-Ausstellung mit kommentierten Digitalisaten aus dem Grimm-Nachlass des Stadtarchivs Münster.
2023 Buchpublikation