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Plan of the seminar

Session Date Topic
1. 21.10.2015 Introduction (Pfister)
2. 28.10.2015 Mathematical and Microeconomic Foundations of the Solow Model (Hartermann)
References: SIMON/BLUME: Chapter 14.1-4, 20.1, 21.1-2, 23.2, 24.1-24.2
3. 04.11.2015 The Solow Model in Discrete and Continuous Time (Part 1) (Pfister)
References: ACEMOGLU: Chapter 2.2-2.8
4. 11.11.2015 The Solow Model in Discrete and Continuous Time (Part 2) + Introduction to R (Pfister/Schmidt)
References: ACEMOGLU: Chapter 2.2-2.8, VENABLES/SMITH: An Introduction to R (https://cran.r-project.org/doc/manuals/R-intro.pdf)
5. 18.11.2015 Introduction to R + Programming the Solow-Model in R (Hartermann/Schmidt)
References: VENABLES/SMITH: An Introduction to R (https://cran.r-project.org/doc/manuals/R-intro.pdf)
6. 25.11.2015 Empirical Application of the Solow Model: Growth Accounting and Convergence (Pfister)
References: ACEMOGLU: Chapter 3.1-3.2
7. 02.12.2015 Reading: Mankiw/Romer/Weil (1992): A Contribution to the Empirics of Economic Growth, Quarterly Journal of Economics 107, p. 407-437 (Pfister/Hartermann)
8. 09.12.2015 Mathematical Foundations of Control Theory (Hartermann/Hoof)
References: SIMON/BLUME: Chapter 24-25
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Winter vacation
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9. 13.01.2015 Control Theory (Part 1) (Hartermann/Hoof)
References: CHIANG: Part 2, ACEMOGLU: Chapter 7, FEICHTINGER/HARTL: Chapter 2
10. 20.01.2015 Control Theory (Part 2) + Numerical Methods of Control Theory (Hartermann/Hoof)
References: CHIANG: Part 2, ACEMOGLU: Chapter 7, FEICHTINGER/HARTL: Chapter 2
11. 27.01.2015 The Ramsey Model in Continuous Time (Pfister)
References: ACEMOGLU: Chapter 8
12. 03.02.2015 The Ramsey Model in Continuous Time + Applications (Pfister/Hartermann)
References: ACEMOGLU: Chapter 8
13. 10.02.2015 Solutions of the Ramsey Model with R

Kurs im HIS-LSF

Die Vorlesung stellt die Entwicklung von Industrialisierung und Globalisierung im 18. und 19. Jh. im Überblick dar. In Ergänzung zu klassischen Themen der Wirtschaftsgeschichte wie der „Geschichte der Globalisierung“ oder „Deutsche Wirtschaft seit 1850“ wird hier besonderes Gewicht auf die Vorgeschichte dieser Geschehnisse gelegt. Wichtige Fragen sind:
1. Gab es einen allmählichen Übergang zu modernem Wirtschaftswachstum oder eher einen plötzlichen Schwenk auf einen Wachstumspfad in der Mitte des 19. Jahrhunderts?
2. Welche ökonomischen, politischen und technologischen Gründe gibt es für die deutsche Industrialisierung im 19. Jh.?
3. Wie bildeten sich diese sozio-ökonomischen Umwälzungen in der Demographie ab?
4. Wann begann in Deutschland langfristiges ökonomisches Wachstum?
5. Spielten Klimaveränderungen eine Rolle?
6. Inwiefern lassen sich internationale Vergleiche etwa zum Wachstum in China durchführen und was ergibt sich daraus?
Die Vorlesungsunterlagen werden während des Semesters in Learnweb zum Download zur Verfügung gestellt und sind in späteren Semestern auf der Instituts-Homepage unter dem Reiter „Skripte“ weiterhin verfügbar.

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Übergang der deutschen Volkswirtschaft vom vorindustriellen ins industrielle Zeitalter (u. a. obligatorischer Inhalt des Geschichtsunterrichts der Mittelstufe in NRW). Grundlagen der raschen Industrialisierung seit Mitte 19. Jahrhundert wurden dabei durch eine Vielzahl von Prozessen schon im Jahrhundert davor gelegt. Sie beziehen sich sowohl auf institutionelle Reformen als auch auf spontane Prozesse der Marktbildung. Das Seminar behandelt verschiedene Aspekte von Gesellschaft und Wirtschaft wie landwirtschaftliche Produktion und Subsistenzkrisen, Urbanisierung, Gütermärkte und Arbeitsmärkte sowohl im nationalen als auch im internationalen Rahmen, Finanzinnovationen, Protoindustrialisierung sowie Industrialisierung unter Einschluss der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur. Schließlich werden auch vereinzelte Vergleiche zu anderen Ländern wie etwa China möglich sein.

Die Übung vermittelt die Fähigkeit, sich eigenständig mit aktuellen Forschungsergebnissen des Fachgebiets auseinanderzusetzen. Aktuelle Forschungsarbeiten werden in Referaten vorgestellt und anschliesend diskutiert. Vor allem sollen englischsprachige Texte, die wirtschaftswissenschaftlich und historisch argumentieren und ökonomische Methoden verwenden, diskutiert werden. Des weiteren werden auch praktische Übungen zur quantitativen Analyse von historischen Daten im PC-Pool vermittelt.
Grundkenntnisse der Volkswirtschaftslehre und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit englischsprachigen Texten sind daher Teilnahmevoraussetzungen.
Inhaltlich geht es in diesem Semester um internationale Geldpolitik in den 1920er und 1930er Jahren, insbesondere um die Zinsentscheidungen von Zentralbanken. Diese Zeit ist historisch besonders interessant, weil nach dem 1. Weltkrieg zwar der Goldstandard wieder eingeführt worden war, das internationale Umfeld sich aber grundlegend verändert hatte. U. a. waren die Hyperinflation, der Vertrag von Versailles, das deutsche Reparationsregime, die internationale Verschuldung, die Weltwirtschaftskrise und schließlich der Zusammenbruch des Goldstandards zentrale Merkmale dieser Zeit. Inwieweit sich diese Umstände auf das Verhalten der Zentral-Banker ausgewirkt haben, ist heute immmer noch Gegenstand hitziger Debatten zwischen Wirtschaftshistorikern. Die Veranstaltung klinkt sich also direkt in die laufende Forschung ein.