Dieses Seminar will auf das Praxissemester vorbereiten. Der Fokus liegt auf der Didaktisierung von Unterrichtsinhalten mithilfe des Elementarisierungsmodells. Auf dieser Grundlage sollen die Studierenden in Peer-Learning-Gruppen eine Unterrichtsreihe entwickeln, die in besonderer Weise das ganzheitliche Lernen in den Blick nimmt. Dabei sollen sie die Entwicklung und das Ergebnis ihrer Gruppenarbeit in einem Prozessportfolio dokumentieren (Studienleistung) und schließlich in einer Kolloquiumsprüfung (Prüfungsleistung/MAP) präsentieren.

Darüber wird die Religionslehrer:innenrolle und die damit zusammenhängende Professionalisierung kontinuierlich in den Blick genommen. Hieraus sollen die Studierenden eine persönliche Fragestellung ableiten und dieser in einem Essay (weitere Studienleistung) nachgehen.

Semester: WiSe 2026/27

In diesem Fachdidaktischen Modul geht es um den Erwerb grundlegender Kenntnisse und Kompetenzen bezüglich der Planung, Durchführung und Reflexion von Religionsunterricht auf der Grundlage einer vertieften Auseinandersetzung mit den elementaren Begriffen und Prinzipien aus der religionsdidaktischen Einführungsvorlesung. 
 
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Projekt-Seminar auf dem Thema Demokratieförderung am Beispiel der Antisemitismus-Prävention. Antisemitismus zu verhindern und adäquat auf ihn zu reagieren (respektive reagieren zu können!) ist ein Ziel schulischer Bildung. Der Religionsunterricht (schon ab der Grundschule!) kann hier aus inhaltlichen Gründen viel beitragen, denn einerseits spielen religiöse Motive und theologische Argumentationen in der Geschichte des Antisemitismus bis heute eine bedeutende Rolle, andererseits ist es notwendig, sowohl die Entstehung des Christentums mit ihren konfliktuösen Abgrenzungsprozessen gegenüber dem Judentum als auch kirchliche Verstrickungen in Judenverfolgung und Antisemitismus durch die Jahrhunderte hindurch historisch zu verstehen und kritisch zu reflektieren. Letztlich geht es immer wieder neu um die Frage: In welcher Welt wollen wir leben? Wie gehen wir in dieser Welt mit Menschen um?
 
Mit Blick auf das produktorientierte Peer-Learning beschäftigt sich das Seminar mit der Konzeption von Lernsettings, die der Prävention von Antisemitismus dienen, sowie mit der Frage, welche Kompetenzen Lehrpersonen dafür benötigen und welche Wirkfaktoren im Unterricht zu berücksichtigen sind. Geplant ist die kollaborative Materialentwicklung im Rahmen eines regionalen Praxisprojekts ähnlich zum Projekt „Straße in Bayern“ (https://www.uni-regensburg.de/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft/institut-fuer-geschichte/lehrstuhl-fuer-neuere-geschichte-fruehe-neuzeit/fachdidaktik/materialien-und-links/strasse-in-bayern).
 
Das Seminar legt die Grundlagen für die in hohem Maße praxis- und zukunftsorientierten Peer-Learning-Projekte, in denen sich Gruppen von i. d. R. drei Studierenden im Umfang von 2 SWS der Planung von Lernsettings und -materialien widmen.  
Das Modul stellt einen wichtigen Baustein auf dem Weg zum Forschenden Lernen im Praxissemester dar.
Die Ergebnisse des Peer-Learnings werden an den Kolloquiumstagen (möglich auch im Folgesemester) vorgestellt und diskutiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27

Dieses Seminar will auf das Praxissemester vorbereiten. Der Fokus liegt auf der Didaktisierung von Unterrichtsinhalten mithilfe des Elementarisierungsmodells. Auf dieser Grundlage sollen die Studierenden in Peer-Learning-Gruppen eine Unterrichtsreihe entwickeln, die in besonderer Weise das ganzheitliche Lernen in den Blick nimmt. Dabei sollen sie die Entwicklung und das Ergebnis ihrer Gruppenarbeit in einem Prozessportfolio dokumentieren (Studienleistung) und schließlich in einer Kolloquiumsprüfung (Prüfungsleistung/MAP) präsentieren.

Darüber wird die Religionslehrer:innenrolle und die damit zusammenhängende Professionalisierung kontinuierlich in den Blick genommen. Hieraus sollen die Studierenden eine persönliche Fragestellung ableiten und dieser in einem Essay (weitere Studienleistung) nachgehen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27

Dieses Seminar will auf das Praxissemester vorbereiten. Der Fokus liegt auf der Didaktisierung von Unterrichtsinhalten mithilfe des Elementarisierungsmodells. Auf dieser Grundlage sollen die Studierenden in Peer-Learning-Gruppen eine Unterrichtsreihe entwickeln, die in besonderer Weise das ganzheitliche Lernen in den Blick nimmt. Dabei sollen sie die Entwicklung und das Ergebnis ihrer Gruppenarbeit in einem Prozessportfolio dokumentieren (Studienleistung) und schließlich in einer Kolloquiumsprüfung (Prüfungsleistung/MAP) präsentieren.

Darüber wird die Religionslehrer:innenrolle und die damit zusammenhängende Professionalisierung kontinuierlich in den Blick genommen. Hieraus sollen die Studierenden eine persönliche Fragestellung ableiten und dieser in einem Essay (weitere Studienleistung) nachgehen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026

Das Seminar setzt sich mit ethischen Fragen des Umgangs mit Kunst und Ausstellungsgegenständen auseinander. Ausgehend von einzelnen Episoden des Podcasts „Tatort Kunst“ werden Themen wie Nazi-Raubkunst, Beutekunst, Umgang mit kolonialem Erbe und Gegenständen, die von Missionsreisen mitgebracht und in Europa ausgestellt wurden. Die Studierenden setzen sich diesbezüglich aus ethischer Perspektive mit Verantwortung, Schuld, Aufarbeitung und Versöhnung sowie dem jeweiligen Handeln zugrundeliegenden Menschenbildern auseinander und entwickeln Perspektiven für verantwortungsvolles Handeln in Bezug auf historisch belastete Kunstwerke und Ausstellungsgegenstände.

Semester: SoSe 2026