Dieser Hands-on-Workshop ist eine hervorragende Gelegenheit für Geisterwissenschaftler*innen, ohne Vorkenntnisse fundierte erste Schritte in der Programmierung zu machen. Ziel des Kurses ist, wichtige Prinzipien der Programmierung zu vermitteln und die Teilnehmenden anhand von Beispielen und Übungen zu befähigen, eigene Programme zu entwerfen und zu realisieren. Gegenstand der Übungen ist die für die Geisteswissenschaften wichtige Verarbeitung von Text, so dass die Teilnehmenden die Kompetenz erwerben, einfache Analysen z.B. das Vokabular eines Textes oder die Frequenz von Buchstaben und Wortformen betreffend selbst durchzuführen.
Als Programmiersprache setzen wir die einsteigerfreundliche und in diesem Bereich verbreitete Sprache Python ein, zu der es viele für geisteswissenschaftliche Fragestellungen wichtige Werkzeuge gibt. Die Teilnehmenden lernen, was sich hinter Variablen und Werten verbirgt, was Ausdrücke und Anweisungen sind; sie lernen grundlegende Datentypen (etwa Zahlen und Text) und Datenstrukturen (etwa Listen und Dictionaries) kennen. Sie setzen Kontrollstrukturen (bedingte Ausführung, Schleifen) ein, um den Programmfluss zu steuern. Anhand von praxisorientierten Problemstellungen üben wir das zentrale "algorithmische Denken", um zu einer konkreten Frage (Was genau tun wir, wenn wir den Anteil von Abkürzungen in einem Text bestimmen wollen?) die bekannten Werkzeuge zielgerichtet einzusetzen und ein Programm zur Lösung des Problems zu erarbeiten.
- Lehrende/r: Katharina Dietz
- Lehrende/r: Christian Lück
In diesem Bereich finden Sie die semesterübergreifenden Angebote und Lernmaterialien des Service Center for Digital Humanities Münster.
Für Fragen und Anregungen freuen wir uns über eine E-Mail unter scdh@uni-muenster.de.
- Lehrende/r: Kira Sarah Breitbach
- Lehrende/r: Jan Horstmann
- Lehrende/r: Matthias Kayß
- Lehrende/r: Immanuel Normann
- Lehrende/r: Katrin Steiner