Forschung
Der Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Strafrecht der Digitalisierung unter der Leitung von Prof. Dr. Kristina Peters, M.A., befasst sich mit aktuellen Fragen des Straf- und Strafprozessrechts. Die Forschung ist getragen von dem übergeordneten Interesse daran, wie sich das Strafrecht als zentrales Instrument gesellschaftlicher Normsetzung im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Wandel, technologischer Transformation und demokratischer Resilienz positioniert.
Verfolgt wird eine dreisäulige Agenda, die sich durch die Projekte und Vorhaben zieht:
- Gesellschaftliche Verortung und Gegenwartsbezug: Das Strafrecht soll im Kontext aktueller gesellschaftlicher und politischer Transformationsprozesse gedacht werden – von der Digitalisierung über soziale Ungleichheiten bis hin zu Bedrohungen demokratischer Institutionen.
- Starker Grundlagenbezug: Rechtsphilosophische und rechtssoziologische Fragestellungen bilden das theoretische Rückgrat unserer Arbeiten und eröffnen neue Perspektiven auf rechtliche Problemstellungen.
- Interdisziplinärer Dialog: Viele unserer Projekte sind explizit interdisziplinär angelegt – im Austausch mit der Philosophie, der Informatik, der Soziologie, der Kriminologie und weiteren Disziplinen werden neue Fragestellungen formuliert und bearbeitet.
Diese Agenda bildet das Fundament einer langfristigen Forschungsperspektive, die Theorie, Praxisreflexion und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.
Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über Publikationen, Vorträge, das Zentrum DEMOCRIME und Qualifikationsarbeiten.




