Profil
Die Islamisch-Theologische Fakultät erforscht und lehrt die islamische Theologie in ihrer ganzen Breite; wissenschaftlich eigenständig, im Dialog mit den anderen Theologien und den Geistes- und Sozialwissenschaften und mit Verantwortung für Europa. Sie macht den Glauben zum Gegenstand kritischer Wissenschaft und denkt ihn aus seinen Quellen, seiner Geschichte und seiner Gegenwart heraus.
Auftrag und Werte
Die Fakultät bildet Theolog*innen und Lehrkräfte aus, die islamische Theologie sprachlich und historisch fundiert, systematisch durchdrungen und gegenwartsbezogen vertreten. Wissenschaftliche Freiheit, theologische Tiefe, gesellschaftliche Verantwortung und die Fähigkeit, Vielfalt auszuhalten und zu gestalten, prägen ihre Arbeit. Die Fakultät versteht die Pluralität islamischen Denkens und Lebens als Gegenstand und Ausgangspunkt ihrer Forschung.
Die erste ihrer Art in Europa
Zum 1. Juli 2026 ist aus dem Zentrum für Islamische Theologie die erste eigenständige Islamisch-Theologische Fakultät an einer deutschen – und westeuropäischen – Hochschule hervorgegangen. Damit erhält die islamische Theologie denselben institutionellen Rang wie die etablierten Theologien: mit eigenem Promotions- und Habilitationsrecht, eigenen Prüfungsordnungen und maßgeblicher Verantwortung für ihre Berufungen. Was 2012 mit 13 Studierenden begann, trägt heute eine ganze Fakultät.
Struktur
Die Fakultät gliedert ihre Arbeit in vier Departments mit je zwei Professuren. Die acht Professuren sind paritätisch mit vier Professorinnen und vier Professoren besetzt.
Die Fakultät in Zahlen: 4 Departments · 8 Professuren · rund 450 Studierende · Gründungsjahr 2026
