Aktuelles

Das Institut ist am 03./04. November 2022 geschlossen

Gipfel der G7-Außenminister*innen

Auch unser Gebäude ist von den Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Gipfel der G7-Außenminister*innen betroffen. Unser Institut ist am 03. und 04.11.2022 nicht erreichbar.

Ausführliche Informationen finden Sie hier

Wir laden herzlich ein!

Vorträge und andere Veranstaltungen im WS 2022/23

Veranstaltungen im Sommersemester 2022
Veranstaltungen im Sommersemester 2022
© IÄK
Wir laden herzlich ein!

Posterausstellung

2022 jährt sich zum 200. Mal die Entzifferung der Hieroglyphen (27.09.1822) und zum 100. Mal die Entdeckung des Grabes des Tutanchamun (04.11.1922). Dies war Anlass, gemeinsam mit Studierenden Informationen zu diesen „Sternstunden“ aufzuarbeiten und eine Posterausstellung zu gestalten, die am Mittwoch, den 12.10. um 18 Uhr im Foyer der Studiobühne (Domplatz 23) eröffnet wird.

Zur Einladung

Wintersemester 2022/23

Wir freuen uns auf Sie!

Die allgemeine Vorbesprechung für die Veranstaltungen der Studiengänge
"Antike Kulturen Ägyptens und Vorderasiens" (AKÄV, B.A.) und "Sprachen und Kulturen Ägyptens und Altvorderasiens" (SKÄA, M.A.)  findet am Montag, den 10. Oktober 2022 um 10:15 Uhr (Erstsemester in AKÄV) bzw. 11:00 Uhr (Studierende im 3. oder 5. Semester in AKÄV und alle Studierende in SKÄA) statt.

Ort: "Hofgebäude" Hörsaal RS 2 (Eingang zwischen Rosenstraße 9 und Schlaunstraße)

Für den Zutritt zur Vorbesprechung gelten die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Regelungen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Bitte informieren Sie sich unter https://www.uni-muenster.de/de/coronavirus-information.shtml

Alternativ zur Vorbesprechung in Präsenz besteht zu den oben genannten Zeiten die Möglichkeit einer Teilnahme über Zoom:

Zoom-Meeting beitreten
https://wwu.zoom.us/j/65365005399?pwd=Uk1SOHowVUxON2o5UGRLT0lqU2pFdz09

Meeting-ID: 653 6500 5399
Kenncode: 321757 

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung: aegypkop@uni-muenster.de

 


 

Der Vorlesungsbeginn des Wintersemesters an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist am 10. Oktober 2022, die Vorlesungszeit endet am 3. Februar 2023.

Die QISPOS-Anmeldephase im Wintersemester geht vom 24. Oktober 2022 bis zum 20. Dezember 2022.

Wir gratulieren!

Prof. Dr. Angelika Lohwasser ist neues Mitglied in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

Prof. Dr. Angelika Lohwasser
Prof. Dr. Angelika Lohwasser
© Lohwasser

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz hat die Ägyptologin Prof. Dr. Angelika Lohwasser von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) als neues Ordentliches Mitglied der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse aufgenommen.

Weitere Informationen dazu:

Fachbereich 9 der WWU 

Pressemitteilung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

Orientierungs-Tag am 04.10.2022

Liebe Erstis,

Foto der Fachschaft AKÄV
Die Fachschaft AKÄV
© IÄK

Orientierungs-Tag für "Erstis" am 04.10.2022 ab 11 Uhr im Foyer des Instituts für Altorientalistik und Vorderasiatische Archäologie (Rosenstraße 9)

An diesem Termin möchten wir – die Fachschaft "AKÄV" – euch bei einem gemütlichen Brunch mit einigen Informationen zu unseren Fächern und Instituten, aber auch zum Studium allgemein, und mit unseren persönlichen Erfahrungen zur Seite stehen, um euch einen guten Start in euer Studium zu ermöglichen. Falls ihr vorher noch irgendwelche Fragen habt, meldet euch gerne unter fs.akaev@uni-muenster.de bei uns, oder schreibt uns bei Instagram unter fs_akaev_ms. Damit wir besser planen können, würden wir uns außerdem über eine kurze Anmeldung per Mail freuen. Wir freuen uns auf euch!

Bodies in Ancient Egypt: Subjects, Objects, Media

Vom 15. bis zum 17. Juli 2022 veranstaltet das Institut für Ägyptologie und Koptologie in Zusammenarbeit mit der HU Berlin die Tagung "Bodies in Ancient Egypt: Subjects, Objects, Media".

Hier zum Programm

Uros Matic erhält die „Auszeichnung der besten Publikation“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Uros Matic promovierte 2017 am Institut für Ägyptologie und Koptologie und wurde für seine Dissertationsschrift bereits mit dem Philippika-Preis des Verlages Otto Harrassowitz ausgezeichnet. Seine daraus entstandene Publikation „Body and Frames of War in New Kingdom Egypt: Violent treatments of enemies and prisoners” wurde nun mit der „Auszeichnung der besten Publikation“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften prämiert, die für die beste wissenschaftliche Arbeit eines/r Nachwuchswissenschaftler*in vergeben wird.

Nach seiner Promotion war Uros Matic wissenschaftlicher Mitarbeiter im DAAD-P.R.I.M.E.- Projekt „Beautiful Kush: Cosmetic substances and utensils in New Kingdom Egyptian Nubia“ am Institut für Ägyptologie und Koptologie. Seit 2019 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Archäologischen Institut, Zweigstelle Kairo, im FWF-Projekt „Stadt und Hinterland von Kom Ombo“.

Die Preisverleihung fand am 5.3.21 online statt, das Vorstellungsvideo ist hier zu sehen:

https://www.youtube.com/

 

 

Uros Matic, Auszeichnung der besten Publikation, ÖAW
Uros Matic, Auszeichnung der besten Publikation, ÖAW
© Niki Gail/ÖAI/ÖAW

Neue Äthiopien-Spezialbibliothek

(von li nach re) Karin von Lüpke, Klaus Dornisch und Angelika Lohwasser vor der Vitrine mit Erinnerungsstücken aus Äthiopien, auf dem Foto: Hans von Lüpke
(von li nach re) Karin von Lüpke, Klaus Dornisch und Angelika Lohwasser vor der Vitrine mit Erinnerungsstücken aus Äthiopien, auf dem Foto: Hans von Lüpke
© Fitzenreiter

Als der Orientalist Enno Littmann 1906 die Deutsche Aksum-Expedition in Abessinien (heute Äthiopien) durchführte, war der Architekt, Bauforscher und Fotograf Theodor von Lüpke (1873-1961) einer der wichtigsten Teilnehmer. Er war verantwortlich für die fotogrammetrische Dokumentation und verfertigte außerdem Zeichnungen, vor allem von Bauwerken. Zur Vorbereitung der Expedition und späteren Publikation begann er, Fachliteratur zu sammeln – da eine wissenschaftliche Beschäftigung mit Abessinien um die Jahrhundertwende erst in den Kinderschuhen steckte, waren es vor allem Reiseberichte, die in seine private Bibliothek Eingang fanden.
Nach dem Tod Theodor von Lüpkes ging vieles aus seiner Bibliothek an seinen Enkel Hans von Lüpke (1941 – 2020) über, der zwar nicht von Berufs wegen – er war als Jurist bei der Bundesanstalt für Arbeit beschäftigt – , doch aus vollem Interesse diese weiter ausbaute. Auch Literatur zur Peripherie von Abessinien, vor allem Jemen und Sudan, sammelte er. So fanden einige Raritäten Eingang in die Regale. Als Hans von Lüpke in diesem Frühjahr starb, war es ein Anliegen seiner Witwe, Karin von Lüpke, diesen wissenschaftlichen Schatz an eine Institution zu übergeben, die eine Zugänglichkeit gewährleistet. Ein enger Freund der Familie ist Klaus Dornisch, Klassischer Archäologe in Nürnberg, und Äthiopien-Experte: Sein 2015 erschienenes Buch „Sagenhaftes Äthiopien: Archäologie, Geschichte, Religion“ erhielt anlässlich der Neuauflage 2020 den ITB BuchAward. Er nahm Kontakt zum Institut für Ägyptologie und Koptologie auf, wo die Idee der Erweiterung der Institutsbibliothek auf großes Interesse stieß. Denn einerseits gehören die prä-aksumitischen Kulturen zur Peripherie des antiken Sudan, einem hiesigen Forschungsschwerpunkt, und andererseits ist Abessinien das einzige seit der Spätantike durchgehend christliche Reich Afrikas, was eine Beziehung zur Koptologie herstellt.

Am 12. Oktober 2020 konnten etwa 18 Regalmeter Bücher in Münster übernommen werden. Die Einarbeitung in die Bestandsbibliothek wird zügig vorgenommen, sodass viele Bücher zu „Äthiopien und Umgebung“ bald Studierenden sowie Interessent*innen anderer Fächer zur Verfügung stehen werden.