Aktuelles

Veranstaltungen des Instituts im WS 2019/2020

Liebe Interessierte,

finden Sie hier das Semesterprogramm unserer Veranstaltungen.

Wir laden herzlich ein und freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen.

Wintersemester 2019/2020

Am Montag, dem 7. Oktober 2019, findet um 10 Uhr c.t., im Raum RS 428 eine Vorbesprechung für die Studienanfänger (1. Semester B.A.) statt. Die Vorbesprechung für alle weiteren Veranstaltungen schließt um 11 Uhr s.t. daran an.

Wir freuen uns auf Sie!


Unsere kommentierten Vorlesungsverzeichnisse sind online!

Einladung zum Orientierungs-Tag

Fachschaft AKÄV
© IÄK

Liebe Erstis,

wir (die Fachschaft AKÄV) möchten euch alle ganz herzlich zu unserem Orientierungs-Tag am 02.10.2019 einladen! Wir treffen uns um 12 Uhr im Foyer des Instituts für Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde (Rosenstraße 9).

An diesem Tag möchten wir euch mit einigen Informationen zu unseren Fächern, aber auch zum Studium allgemein, und mit unseren persönlichen Erfahrungen zur Seite stehen um euch einen guten Start in euer Studium zu ermöglichen. Natürlich gibt es auch etwas zu essen und zu trinken!

Falls ihr vorher noch irgendwelche Fragen habt, meldet euch gerne unter fs.akaev@uni-muenster.de bei uns.
Um besser abschätzen zu können wie viele von euch kommen, würden wir uns außerdem über eine kurze Rückmeldung freuen.

Wir freuen uns darauf euch kennenzulernen!
Eure Fachschaft AKÄV

HRK Report über WWU "Kleine Fächer"

Die Hochschulrektorenkonferenz stellt in ihrem wöchentlichen Bericht über die „Kleinen Fächer-Wochen“ diesmal die WWU Münster mit ihrem Fächerspektrum der Kleinen Fächer und der Ausstellung in den Fokus. Die "Kleinen Fächer" der WWU werden von der HRK bei der Ausstellung unterstützt: WeltWeit.Unverzichtbar. Kleine Fächer – Große Potenziale. Eine Ausstellung mit Begleitprogramm an der WWU Münster.
Die WWU bewarb sich mit Erfolg bei dem HRK-Programm "Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen".
Die Ausstellung wird am 9.1.2019 im Archäologischen Museum der WWU eröffnet.

zum Bericht

Öffnungszeiten während der vorlesungsfreien Zeit

In den Ferien ist unsere Bibliothek

Mo - Fr von 10.00 Uhr - 14.00 Uhr

geöffnet.

Wir laden herzlich ein!

© IAEK

Bestattungen im griechisch-römischen Ägypten. Ein Vergleich zwischen Alexandria und der Chora

Gemeinsamer Workshop des Instituts für Ägyptologie und Koptologie, des Seminars für Alte Geschichte/Institut für Epigraphik und des Centrums für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM)

Am Freitag, den 28. Juni, veranstalten das Institut für Ägyptologie und Koptologie, das Seminar für Alte Geschichte/Institut für Epigraphik und das Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums (GKM) einen interdisziplinären Workshop zum Thema "Bestattungen im griechisch-römischen Ägypten. Ein Vergleich zwischen Alexandria und der Chora". Die Veranstaltung findet im Gebäude Rosenstraße 9/Schlaunstraße 2, Raum RS 23 (Erdgeschoss) statt und beginnt um 9.15 Uhr.

Alle interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende sind herzlich willkommen.


Mit dem Ziel, Vertreter der Klassischen Archäologie, der Alten Geschichte sowie der Ägyptologie zusammenzubringen und einen eingehenden Gedankenaustausch anzuregen, wurde für den Workshop eine interdisziplinäre Herangehensweise gewählt. Als Ausgangspunkt des Workshops dient der Umgang mit Verstorbenen, um die spezifischen politischen und soziokulturellen Entwicklungen in einem konkreten Raum, dem griechisch-römischen Alexandria, zu erfassen. Mit der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen im Jahr 332 v. Chr. brach für das Land am Nil in politischer, gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht eine neue Ära an. Als Tor in die mediterrane Welt sowie als kultureller Knotenpunkt kam dabei der Stadt Alexandria von Anfang an eine Sonderrolle zu. Nach dem Idealbild einer griechischen Polis entworfen, handelte es sich auch bei den ersten Siedlern der Stadt primär um Griechen und Makedonen, die ihre eigenen religiösen Vorstellungen und Bestattungsbräuche mit in die neue Heimat brachten. Aus diesen Anfängen bildete sich rasch eine multikulturelle, jedoch in erster Linie hellenistisch geprägte Gesellschaft heraus, zu welcher seit der Eroberung durch Octavian partiell Einflüsse aus dem Imperium Romanum hinzukamen. Die kulturelle Sonderstellung Alexandrias bringt es mit sich, dass die Ergebnisse aus der Auseinandersetzung mit dieser griechischen Stadt nicht unreflektiert auf die Chora bzw. das restliche Ägypten übertragen werden dürfen. Vielmehr müssen gesondert sowohl für die städtische als auch für die ländliche Bevölkerung direkte Vergleiche der Bestattungssitten und der damit verbundenen religiösen Vorstellungen und Konzepte für konkrete Zeitabschnitte vorgenommen werden, um Unterschiede und Schnittpunkte aufzudecken.

Flyer

WWU-Archäologinnen erforschen afrikanische Sahelzone

Forschungsstelle "Alter Sudan" leistet Pionierarbeit

Archäologische Funde ermöglichen Aussagen zur Zukunft Afrikas: Mit diesem Ziel arbeiten Wissenschaftlerinnen der Forschungsstelle "Alter Sudan" am Institut für Ägyptologie und Koptologie (IAEK) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) an einem international vernetzten Forschungsprojekt in Nordostafrika. Ziel sei es, die meist kargen Bedingungen in der sudanesischen Sahelzone im historischen Verlauf, auch mittels archäologischer Befunde, zu untersuchen. "Spuren von Ackerbau und Viehzucht aus der Antike können Auskunft geben über den heutigen Umgang mit Wasserressourcen und Klimaschwankungen", erklärt Projektmitarbeiterin Jana Eger. Sie leitet das WWU-Teilprojekt "InterLINK" gemeinsam mit Prof. Dr. Angelika Lohwasser vom IAEK.

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Ausstellung beleuchtet Bedeutung der Kleinen Fächer

Neues Projekt "WeltWeit.Unverzichtbar" ab Januar 2020 / Förderung über 50.000 Euro

Im Rahmen der sogenannten Kleine-Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen – eine gemeinsame Initiative von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung – hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) einen Projektantrag mit dem Titel „WeltWeit.Unverzichtbar“ erfolgreich eingereicht. Das Projekt wird ab dem Wintersemester 2019/20 mit 50.000 Euro gefördert und umfasst eine Ausstellung mit einem umfangreichen Begleitprogramm. „Die Ausstellung fokussiert aktuelle gesellschaftliche Themen und zeigt auf, welches Potenzial den an der WWU beheimateten Kleinen Fächern innewohnt, sich solcher Herausforderungen wissenschaftlich fundiert anzunehmen“, erläutert Achim Lichtenberger, Professor für klassische Archäologie und Direktor des Archäologischen Museums der WWU.

Achim Lichtenberger hatte den Antrag gemeinsam mit Prof. Dr. Angelika Lohwasser vom Institut für Ägyptologie und Koptologie initiiert. „Wir setzen uns schon lange für die Kleinen Fächer ein, denn sie müssen sich an den von großen Fächern geprägten Volluniversitäten verstärkt bemerkbar machen, um Forschungsleistungen, aber auch die Studierbarkeit und die zukünftigen Berufsfelder sichtbar werden zu lassen“, betont Angelika Lohwasser.

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Pfingstferien

Bitte beachten Sie, dass unsere Bibliothek während der Pfingstferien geschlossen ist.

Am 17.06.2019 ist unsere Aufsicht wieder für Sie da.

Wir laden herzlich ein!

Interdisziplinärer Workshop

Bestattungen im griechischrömischen Ägypten
Ein Vergleich zwischen Alexandria und der Chora

Freitag, den 28. Juni 2019

Sommersemester 2019

Unsere kommentierten Vorlesungsverzeichnisse sind online!

Wir laden herzlich ein!

Zur Vorbesprechung:
Montag, dem 1. April 2019, um 10 Uhr c.t., im Raum RS 2

Zur Bibliothekssitzung:
nach der Vorbesprechung in Raum 123

Philippika-Preis für Uroš Matić

Uroš Matić
© Jürgen Morgenroth

Der Dissertationspreis des Harrassowitz-Verlags für herausragende, interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Dissertationen des Jahres 2018 wird an Herrn Uroš Matić vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der WWU verliehen. Die Arbeit mit dem Thema „Body and Frames of War in New Kingdom Egypt: Violent treatments of enemies and prisoners“ im Fach Ägyptologie, die mit summa cum laude bewertet wurde, behandelt das Verhältnis von Gewalt und dem Körper von Feinden und Kriegsgefangenen der ägyptischen Neuen Reiches vor allem auf einer übergeordneten Ebene, den „frames of war“. Eine Stärke der Arbeit liegt an der Verknüpfung von unterschiedlichen Methoden, mit denen das archäologische, textliche und bildliche Quellenmaterial ausgewertet wird. Sowohl die physisch-anthropologische Komponente wird beleuchtet als auch ein eher konstruktivistischer Zugang gewählt, der die textlichen und bildlichen Darstellungen untersucht, weitere theoriegeleitete Erklärungsmodelle werden zur allumfassenden Auswertung herangezogen.
Herr Matić studierte an der Universität Belgrad Archäologie mit dem Schwerpunkt Ägyptische Archäologie und kam mit einem Promotionsstipendium des serbischen Ministeriums für Jugend und Sport  („Dositeja“) und einem Stipendium des Delta Stiftung (Serbien) 2012 an die WWU. Nach dem Abschluss der Dissertation 2017 erlangte er ein hoch kompetitives P.R.I.M.E.-Fellowship des DAAD, mit dem er 12 Monate an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (OREA-Institut für orientalische und europäische Archäologie) und 6 weitere Monate an der WWU forscht. Ab Juli 2019 wird er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Die Stadt Kom Ombo im 3. Jahrtausend v. Chr.“ am Österreichischen Archäologischen Institut tätig sein.
Die Preisverleihung findet am 12. April an der Universität Trier statt.