Aktuelles

Ausstellung beleuchtet Bedeutung der Kleinen Fächer

Neues Projekt "WeltWeit.Unverzichtbar" ab Januar 2020 / Förderung über 50.000 Euro

Im Rahmen der sogenannten Kleine-Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen – eine gemeinsame Initiative von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung – hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) einen Projektantrag mit dem Titel „WeltWeit.Unverzichtbar“ erfolgreich eingereicht. Das Projekt wird ab dem Wintersemester 2019/20 mit 50.000 Euro gefördert und umfasst eine Ausstellung mit einem umfangreichen Begleitprogramm. „Die Ausstellung fokussiert aktuelle gesellschaftliche Themen und zeigt auf, welches Potenzial den an der WWU beheimateten Kleinen Fächern innewohnt, sich solcher Herausforderungen wissenschaftlich fundiert anzunehmen“, erläutert Achim Lichtenberger, Professor für klassische Archäologie und Direktor des Archäologischen Museums der WWU.

Achim Lichtenberger hatte den Antrag gemeinsam mit Prof. Dr. Angelika Lohwasser vom Institut für Ägyptologie und Koptologie initiiert. „Wir setzen uns schon lange für die Kleinen Fächer ein, denn sie müssen sich an den von großen Fächern geprägten Volluniversitäten verstärkt bemerkbar machen, um Forschungsleistungen, aber auch die Studierbarkeit und die zukünftigen Berufsfelder sichtbar werden zu lassen“, betont Angelika Lohwasser.

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Pfingstferien

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Interdisziplinärer Workshop

Bestattungen im griechischrömischen Ägypten
Ein Vergleich zwischen Alexandria und der Chora

Freitag, den 28. Juni 2019

Sommersemester 2019

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Zur Vorbesprechung:
Montag, dem 1. April 2019, um 10 Uhr c.t., im Raum RS 2

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Philippika-Preis für Uroš Matić

Uroš Matić
© Jürgen Morgenroth

Der Dissertationspreis des Harrassowitz-Verlags für herausragende, interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Dissertationen des Jahres 2018 wird an Herrn Uroš Matić vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der WWU verliehen. Die Arbeit mit dem Thema „Body and Frames of War in New Kingdom Egypt: Violent treatments of enemies and prisoners“ im Fach Ägyptologie, die mit summa cum laude bewertet wurde, behandelt das Verhältnis von Gewalt und dem Körper von Feinden und Kriegsgefangenen der ägyptischen Neuen Reiches vor allem auf einer übergeordneten Ebene, den „frames of war“. Eine Stärke der Arbeit liegt an der Verknüpfung von unterschiedlichen Methoden, mit denen das archäologische, textliche und bildliche Quellenmaterial ausgewertet wird. Sowohl die physisch-anthropologische Komponente wird beleuchtet als auch ein eher konstruktivistischer Zugang gewählt, der die textlichen und bildlichen Darstellungen untersucht, weitere theoriegeleitete Erklärungsmodelle werden zur allumfassenden Auswertung herangezogen.
Herr Matić studierte an der Universität Belgrad Archäologie mit dem Schwerpunkt Ägyptische Archäologie und kam mit einem Promotionsstipendium des serbischen Ministeriums für Jugend und Sport  („Dositeja“) und einem Stipendium des Delta Stiftung (Serbien) 2012 an die WWU. Nach dem Abschluss der Dissertation 2017 erlangte er ein hoch kompetitives P.R.I.M.E.-Fellowship des DAAD, mit dem er 12 Monate an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (OREA-Institut für orientalische und europäische Archäologie) und 6 weitere Monate an der WWU forscht. Ab Juli 2019 wird er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Die Stadt Kom Ombo im 3. Jahrtausend v. Chr.“ am Österreichischen Archäologischen Institut tätig sein.
Die Preisverleihung findet am 12. April an der Universität Trier statt.

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