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ApH-Konferenz in Münster

Vom 11. bis 13. Juni 2026 fand an der Universität Münster die große Jahrestagung der Association for Political History (APH) statt. Unter dem Titel „Dynamizing and Decentring Empires. A Recalibration of the History of the Political“ diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über neue Perspektiven der globalen und transimperialen Geschichte. Als Partner der Konferenz blickt das Centre for Empire Studies (CES) auf ein inspirierendes Programm zurück.

Den Auftakt in die dreitägige Konferenz bildete die Keynote von Yale-Professorin Lauren Benton zum Thema „Interpolity Regimes“. Ein weiterer Höhepunkt am zweiten Veranstaltungstag war die zweite Keynote von Daniel Hedinger von der Universität Leipzig mit dem Titel: „Transimperial History: The New Global?“.

Das CES war bei der inhaltlichen Gestaltung der ApH-Konferenz mit zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt. So fungierten unter anderen Sarah Albiez-Wieck, Kevin Lenk (ehemaliges Vorstands- sowie Gründungsmitglied des CES bis 2025) und Ricarda Vulpius als Chairs unterschiedlicher Panels und leiteten die sich an die gehaltenen Vorträge anschließenden Diskussionen.

Zudem diskutierten am Samstag unter anderem die CES-Mitglieder Christoph Lorke und Markus Koller mit Lauren Benton und Erik de Lange zum Thema „Ordering Empires across imperial borders“.

Weitere inhaltliche Vorträge hielten Michael Philipp Brunner („In the Shadow of Empires: International Missionary Cooperation, Politics, and World Christianity, 1920s – 1940s“) sowie Ignacio Helmke und Christiane Hoth („Missionary Contact Zones as Trans-Imperial Spaces: Catholic and Anglican Networks in Araucanía, 19th to Early 20th Century“).

Das CES bedankt sich bei allen Kooperationspartnern, Referierenden und Gästen für die intensiven und inspirierenden Debatten!