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Willkommen Christiane Hoth

Christiane Hoth de Olano ist Historikerin mit den Schwerpunkten lateinamerikanische und karibische Geschichte sowie Umweltgeschichte und Wissens- und Wissenschaftsgeschichte. Seit dem 1. Juni 2026 ist sie Forschungsstipendiatin am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C. Vor ihrem Aufenthalt in Washington war sie am Centre for Empire Studies (CES) der Universität Münster tätig. Von Juni bis August 2026 freut sich das CES, sie als Gastwissenschaftlerin in Münster begrüßen zu dürfen. Sie wurde 2024 an der KU Eichstätt-Ingolstadt promoviert und war an der Universität Bern und der UniDistance Suisse in Brig, Schweiz angestellt.
Ihre Forschung befasst sich mit der Wissensproduktion in Grenzkontexten, wobei ihr besonderes Augenmerk dem „langen 19. Jahrhundert“ gilt. Sie hat zu missionarischen Begegnungen, Ausstellungen und Sammlungen veröffentlicht und stützt sich dabei auf Ansätze der Materialkulturforschung und der Geschichte der Fotografie. Ihr Interesse gilt zudem dem Wissen in Gemeinschaften und der partizipationsorientierten Geschichtsschreibung, insbesondere der Verknüpfung von akademischer Forschung mit Lehre und öffentlicher Beteiligung im Hochschulbereich.
Am CES befasst sich ihr aktuelles Postdoktorandenprojekt mit der Umweltgeschichte des Wassers im imperialen Kontext der Karibik im 19. und 20. Jahrhundert.