Zwischen Giebel und Prinzipalmarkt – Die Altstadt als Modell
Auf dieser Exkursion erkunden die Schülerinnen und Schüler den Münsteraner Altstadtkern, indem sie eine Funktionskartierung konzipieren und durchführen. Auf dieser Basis entwickeln sie eigene raumbezogene Modelle der funktionalen Gliederung. Der Fokus liegt auf der Förderung der Modellkompetenz, indem die Lernenden u.a. ihre Entwürfe testen und über das Wesen von Modellen reflektieren.
Jahrgangsstufe 12/13
Schülerinnen und Schüler erarbeiten an unterschiedlichen Standorten den Strukturwandel des Stadthafens von einem brachgefallenen Güterumschlagsplatz zu einem postmodernen Dienstleistung- und Freizeitraum. Neben einer Spurensuche zu Hinweisen auf die frühere Bedeutung und die Geschichte des Stadthafens führen sie eine Kartierung zu gegenwärtigen Nutzungsstrukturen durch. Anhand einer Fish-Bowl-Diskussion setzen sie sich kritisch mit Nutzungskonflikten auseinander und entwickeln unterschiedliche Zukunftsperspektiven zur Weiterentwicklung des Stadthafens.
Jahrgangsstufe 8/9
Von verruchten Klein-Muffi zum angesagten Szeneviertel – Münsters Osten im Wandel der Zeit
Wie aus einem Arbeiterviertel ein nachgefragtes Szeneviertel wurde, können die Lernenden im Rahmen dieser Exkursion nachvollziehen. In Münsters Osten begeben sie sich auf historische Pfade, um die charakteristische Physiognomie und Sozialstruktur des Viertels zwischen Hansaring und Wolbecker Straße zu erkunden und erarbeiten darauf basierend die heutigen Nutzungsstrukturen. Multiperspektivisch und unter Bezug auf modellhafte Darstellungen werden die Folgen der Veränderungsprozesse erörtert und ergänzend durch eigene Kartierungen und Befragungen veranschaulicht. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt werden aktuelle Fragestellungen hinsichtlich unterschiedlicher Raumansprüche diskutiert und mögliche Entwicklungspfade eines sozial nachhaltigen Viertels entworfen.
Jahrgangsstufe 12/13
Im Mittelpunkt dieser Exkursion steht der Aasee als künstlich angelegtes Gewässer und prägendes Element der Stadt Münster. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Entstehungsgeschichte, Funktionen und aktuelle Nutzung des Aasees – von Hochwasserschutz über Freizeitnutzung bis hin zu ökologischen Aspekten. Mithilfe verschiedener geographischer Methoden werden menschliche Nutzungs- und Bedeutungsmuster untersucht und im zeitlichen Wandel reflektiert.
Jahrgangsstufe 7-10
Mittwoch ist Markttag? Räumliche Strukturen und Funktionen am Domplatz Münster
Auf dieser Exkursion erkunden die Schülerinnen und Schüler den Münsteraner Wochenmarkt, indem sie arbeitsteilig die geographiedidaktischen Methoden „Kartierung“ und „Befragung“ durchführen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Daseinsgrundfunktionen, die der Wochenmarkt für die Stadtbevölkerung Münsters erfüllt. In der gemeinsamen Auswertung der erhobenen Daten lernen sie räumliche Strukturen und Funktionen am Domplatz Münster zu analysieren.
Jahrgangsstufe 3-5
Münster – von der frühmittelalterlichen Keimzelle zum Kreativkai der Postmoderne. Die Entwicklung der Stadt aus geographischer Perspektive
Auf dieser Exkursion rekonstruieren Schülerinnen und Schüler anhand von beobachtbaren Spuren und Strukturen im Raum sowie historischen Fotos und Karten die Entwicklung der Stadt Münster. Ausgehend von der frühmittelalterlichen Keimzelle führt die Exkursion über die mittelalterliche Bürger- und Handelsstadt und die fürstbischöfliche Residenzstadt ins Stadtmuseum. Dort werden an ausgewählten Stadtmodellen die bisherigen Ergebnisse vertieft und ein Ausblick auf die Stadtentwicklung Münsters vom Zeitalter der Industrialisierung bis in die Gegenwart gegeben. Die gewonnenen Erkenntnisse erlauben ein Verständnis für die Persistenz historisch gewachsener Strukturen sowie einen Transfer auf ausgewählte, charakteristische Phasen der Stadtentwicklung in Mitteleuropa.
Sek I / Sek II
Auf den Spuren der Aa – Ein Stadtgewässer im Wandel der Zeit
Im Mittelpunkt dieser Exkursion steht der Aasee als künstlich angelegtes Gewässer und prägendes Element der Stadt Münster. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Entstehungsgeschichte, Funktionen und aktuelle Nutzung des Aasees – von Hochwasserschutz über Freizeitnutzung bis hin zu ökologischen Aspekten. Mithilfe verschiedener geographischer Methoden werden menschliche Nutzungs- und Bedeutungsmuster untersucht und im zeitlichen Wandel reflektiert.
Jahrgangsstufe 7-10
Nachhaltigkeit sichtbar machen - Eine geographische Exkursion ins Oxford-Quartier zur Förderung des erweiterten Raumverständnis
In der Exkursion untersuchen die Schüler*innen die Nachhaltigkeitskonzepte des Oxford-Quartiers (z. B. Gemeinschaftsflächen, Kreislaufwirtschaft und Schwammstadt) vor Ort und bewerten sie. Gleichzeitig analysieren sie, wie Nachhaltigkeit im Quartier auch durch die Sichtweisen der Bewohner*innen, durch Werbeslogans und durch Planungen verschiedener Akteure dargestellt und beeinflusst wird.
So erfahren die Schüler*innen, dass Räume sowohl durch ihre sichtbaren, materiellen Strukturen als auch durch unterschiedliche Konstruktionen entstehen. Damit wird das Verständnis von Raum im Sinne des Basiskonzepts „Raumverständnis“ gefördert.
Ab Kl. 10