Ernst-Hellmut-Vits-Preis



Der Vorstand und der Verwaltungsausschuss der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität haben aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Gesellschaft (1968) beschlossen, einen Preis für einen hervorragenden wissenschaftlichen Beitrag, durch den Wege zur geistigen und materiellen Verbesserung des Lebens in der von Wissenschaft und Technik bestimmten Welt gewiesen werden zu stiften.

In Anerkennung der Verdienste des langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität wird dieser Preis nach Ernst-Hellmut-Vits benannt. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Er wird in zweijährigem Turnus verliehen. Im Wechsel wird ein Beitrag aus dem Bereich der Naturwissenschaften bzw. Medizin und aus den Geisteswissenschaften gewählt. Der Preisträger kann sowohl für eine einzige Leistung als auch für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden. Der Preis wird in der Regel für deutschsprachige Beiträge verliehen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, jeder Fachbereich der Universität Münster sowie der Vorstand und das Kuratorium der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Universität sind berechtigt preiswürdige Beiträge vorzuschlagen.

 
Bisherige Preisträger:

2008 RENATE MAYNTZ, Köln Gesellschaftsforschung, Gesellschaftstheorie
2006 MANFRED T. REETZ, Mülheim a.d. Ruhr Organische Chemie
2004 CHRISTIAN MEIER, Darmstadt Alte Geschichte
2002 WOLF SINGER, Frankfurt Neurobiologie
2000 GÜNTHER PATZIG, Göttingen Philosophie
1998 HERBERT WALTHER, Garching Physik
1996 HARALD WEINRICH, München Romanistik, Germanistik
1990 OTTO D. CREUTZFELDT, Göttingen Biophysikalische Chemie, Neurobiologie
  ERWIN NEHER, Göttingen Biophysikalische Chemie, Membranbiophysik
  BERT SAKMANN, Heidelberg Medizinische Forschung, Zellphysiologie
1988 ERNST-J. MESTMÄCKER, Hamburg Ausländisches und internationales Privatrecht
1986 PETER STARLINGER, Köln Genetik, Transpositionsforschung
1983 ERIKA SIMON, Würzburg Archäologie
  KARL STACKMANN, Göttingen Germanistik
1982 LUDWIG DEMLING, Erlangen Innere Medizin, Gastroenterologie
1980 CARL FRIEDRICH VON WEIZSÄCKER, Starnberg Physik und Naturphilosophie
1978 HANS KUHN, Göttingen Physikalische Chemie und Evolutionstheorie
1976 HANS ALBERT, Mannheim Wirtschafts- und Sozialwissenschaft
1974 WOLFGANG GENTNER, Mannheim Kern- und Strahlenphysik
  BERNHARD RENSCH, Münster Zoologie
1972 ALFRED MÜLLER-ARMACK, Köln Wirtschaftstheorie und Politik
1970 ADOLF BUTENANDT, München Biochemie und Molekulargenetik