Biografie
1904
5. März: Geburt in Freiburg i.Br.
1913-22
Realgymnasium in Freiburg
1922
Eintritt in den Jesuitenorden. Noviziat in Feldkirch (Vorarlberg)
1924
Philosophiestudium an den Ordenshochschulen Feldkirch und Pullach
1927-29
Sprachlehrer für Ordensnovizen in Feldkirch (Griechisch, Latein, Deutsch)
1929-33
Studium der Theologie an der Ordensschule in Valkenburg (Niederlande)
1932
Priesterweihe in München St. Michael durch Kardinal Faulhaber
1933-34
Ordensinternes Probejahr (Tertiat) in St. Andrä im Lavanttal (Kärnten)
1934
Tod des Vaters Karl Rahner sen. (*1868)
1934-36
Philosophiestudium in Freiburg i.Br.
1936
Promotion zum Dr. theol. in Innsbruck: E latere Christi
1937
Habilitation für Kath. Dogmatik in Innsbruck, Privatdozent
1938
Aufhebung der Theologischen Fakultät Innsbruck und des Jesuitenkollegs durch die Nationalsozialisten
1939
Geist in Welt – Aszese und Mystik in der Väterzeit (M. Viller/ K. Rahner)
1939-44
Mitarbeiter in der Abteilung für Seelsorge des Erzbischöflichen Ordinariats in
Wien; Vorträge
1941
Hörer des Wortes
1944-45
Seelsorge in Mariakirchen (Niederbayern)
1945-48
Dozent für Dogmatik an der Ordenshochschule in Pullach
1948
Dozent an der Theologischen Fakultät Innsbruck
1949
o. Prof. für Dogmatik und Dogmengeschichte, Innsbruck
1954
Schriften zur Theologie, Bd. I
1957
Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 1 (Herausgeber) – Geist in Welt (2. Aufl., bearb. von J. B. Metz)
1958
Über die Schriftinspiration (Quaestiones disputatae, Bd. 1)
1959
Sendung und Gnade. Beiträge zur Pastoraltheologie
1961
Kleines Theologisches Wörterbuch (H. Vorgrimler/K. Rahner)
1962-65
Zweites Vatikanisches Konzil
1962
Ernennung zum Konzilstheologen (peritus)
1963
Hörer des Wortes (Neubearbeitung von J. B. Metz)
1964
o. Prof. für christliche Weltanschauung und Religionsphilosophie an der Universität
München
1964
Handbuch der Pastoraltheologie, Bd. 1 (Mitheraus-geber und Hauptverfasser)
1966
Kleines Konzilskompendium (K. Rahner/ H. Vorgrimler)
1967
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte, Münster (München bleibt weiter Hauptwohnsitz)
1968
Tod des Bruders Hugo Rahner SJ (*1900)
1969
Mitglied der Päpstlichen Theologenkommission
1971
Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland
1971
Emeritierung
1971
Honorarprofessur für Grenzfragen von Theologie und Philosophie an der
Hochschule für Philosophie in München
1972
Strukturwandel der Kirche als Aufgabe und Chance
1976
Tod der Mutter Luise Rahner, geb. Trescher (*1875)
1976
Grundkurs des Glaubens
1981
Umzug nach Innsbruck
1983
Einigung der Kirchen – reale Möglichkeiten (H. Fries/ K. Rahner)
1984
Schriften zur Theologie, Bd. 16 – Gebete des Lebens
1984
30. März: Tod in Innsbruck
1984
4. April: Beisetzung in der Krypta der Jesuitenkirche Innsbruck
