Neuerscheinungen


© Grünewald-Verlag

Christoph Theobald
Reinhard Feiter (Hg.) / Hadwig Müller (Hg.)

Hören, wer ich sein kann
Einübungen

Übersetzt aus dem Französischen von Gabriele Nolte

Reihe: Bildung und Pastoral, Band 5

Zu hören, wer ich sein kann: Das ist die ursprüngliche Erfahrung der »Berufung«! In überraschend neuer Weise entschlüsselt der Jesuit Christoph Theobald dieses alte biblische und kirchliche Motiv. Aus der jahrzehntelangen Begleitung von Frauen und Männern, die ihrem Leben und ihrem Ort in der Welt auf der Spur sind, erwächst sein Appell: sich zu interessieren für das je einmalige Leben, das eigene und das der anderen.


Ein Buch, das Mut macht – auch dazu, dieses unverwechselbare und unwiederholbare eigene Leben für andere einzusetzen.

  • die Grundlage einer »charismen-orientierten« Pastoral
  • ein Buch, das Leserinnen und Leser persönlich herausfordert
  • endlich greifbar in deutscher Übersetzung

1. Auflage 2018 / 2. Auflage 2019
Format 14 x 22 cm
198 Seiten
Paperback
ISBN: 978-3-7867-3073-6

Studien zur Praktischen Theologie

Herausgegeben von Prof. Dr. Reinhard Feiter und Prof. Dr. Judith Könemann


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© GH

Gereon Heuft

Not lehrt (nicht) beten


Die hier vorgelegte Studie will die Säkularisierungsdebatte um die Perspektive der intrapsychischen Realität der Menschen im Hinblick auf ihre religiösen Einstellungen erweitern. Dazu wurden alle Patienten des Jahres 2013 der psychosomatisch-psychotherapeutischen Ambulanz des Universitätsklinikums befragt, und deren Antworten verglichen mit einer bundesweiten repräsentativen Stichprobe des gleichen Jahres.

Die Haupthypothese lautet: zeigen körperlich Erkrankte oder / und unter einer psychischen bzw. psychosomatischen Erkrankung leidenden Patienten, die also alle „in Not“ sind, eine stärkere „Gläubigkeit“, eine vertiefte „Spiritualität“ und eine während der Erkrankungszeit zunehmende religiöse Praxis? Lehrt also Not beten? Überraschender Weise wird nur bejaht, dass religiöse Fragen eine stärkere Rolle spielen mögen. Not lehrt insofern eher „suchen“, aber wohin richtet sich diese Suche? - Der Leser findet darüber hinaus eine Fülle anregender Einzelergebnisse.

Der empirisch-deskriptive Forschungsansatz wird ergänzt durch eine Diskussion des Stellenwertes des - psychodynamisch verstandenen - Selbst-Bildes. Das hier entwickelte Konzept der Selbstoptimierung könnte das Potenzial haben, religionssoziologische Ansätze um eine intrapsychische Perspektive zu erweitern.

Wenn die Praktische Theologie ein Sensorium für die zunächst noch individuell daher kommende intrapsychische „Not“ entwickeln könnte, würde sie ahnen, wie dringend Antwortversuche sind, damit sich dieser noch als persönliche Spannung erlebte Druck auf Grund seiner Unerträglichkeit nicht auf Dauer in malignen gesellschaftlichen Reaktionen entlädt.


© Aschendorff-Verlag

Jose Rodrigo Alcantara Serrano

Das Leiden erzählen - dem Leiden widerstehen

Leid fordert die Menschen vielfach heraus – entsprechend zahlreich sind die Formen der Auseinandersetzung im Laufe der Menschheitsgeschichte. In der Neuzeit nimmt die Reflexion über das Leiden die Gestalt der sogenannten Theodizeefrage an: „Wie denn überhaupt von Gott zu reden sei, angesichts der abgründigen Leidensgeschichte der Welt, seiner Welt.“ (Metz)

Im Christentum führt die zentrale Rolle der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu von Nazareth zu einem Novum in der Auseinandersetzung mit dem Leiden: Zum einen offenbart sich Gott selbst in Jesus Christus, und zwar als der Retter der Menschen von allen Mächten, die Leiden hervorbringen. Zum anderen initiiert Gott eine neue Geschichte mit der Menschheit, einen Bund, der in der Selbsthingabe seines Sohnes bis in den Tod begründet ist. Gott erweist, wie solidarisch er mit den Kleinsten und Bedürftigsten dieser Welt ist.

Aber wie kann hier und heute von diesem Gott gesprochen werden? Verschiedene Schriftsteller reichen in ihren literarischen Texten sehr nah an die theologische Reflexion heran. Gleichwohl sprechen sie mit einer Freiheit, die nur Dichter haben können, und gehen an Orte, an denen Theologen nur selten zu finden sind. Rodrigo Alcántara versucht daher, mit Hilfe literarischer Texte neue Elemente für eine narrative und praktische Theodizee zu formulieren. Diese Elemente können zu einer aktuellen Reflexion über die Theodizee-Thematik beitragen und Impulse sowie neue Wege zu einer Praxis gegen das sinnlose Leiden aufzeigen.

Reihe Bildung und Pastoral

Herausgegeben von Prof. Dr. Reinhard Feiter und Prof. Dr. Judith Könemann


Frei Geben
© Grünewald-Verlag

Reinhard Feiter / Hadwig Müller (Hg.)

Frei geben
Pastoraltheologische Impulse aus Frankreich

Reihe: Bildung und Pastoral, Band 1

Das Evangelium hat mit der Gesellschaft, in der wir leben, mehr zu tun, als jene, die berufsmäßig mit Kirche und Pastoral zu tun haben, oft meinen. Denn in vielen Erfahrungen heutiger Menschen scheint die Weise auf, in der Jesus von Nazareth verschüttetes Leben in seinen Mitmenschen freigab. Doch müssen diese Erfahrungen neu entdeckt werden!

Die Texte dieses Buches spannen den Bogen von konkreten Erfahrungen kreativer Gemeinwesenarbeit bis zu theologischem Nachdenken. So führen sie an die Wurzel der christlichen Botschaft: Sie eröffnen Freiheit.

Reinhard Feiter und Hadwig Müller machen ein weiteres Mal Texte französischer Pastoraltheologie zugänglich und ermutigen dazu, die stilbildende und freigebende Kraft des Evangeliums fruchtbar zu machen.


Bildung und Gerechtigkeit
© Grünewald-Verlag

Norbert Mette (Hg.) /
Judith Könemann (Hg.)

Bildung und Gerechtigkeit
Warum religiöse Bildung politisch sein muss

Reihe: Bildung und Pastoral, Band 2

Zahlreiche neuere Studien verweisen auf den unmittelbaren Zusammenhang von Bildungschancen und sozio-ökonomischer Herkunft junger Menschen. Gerade an diesem Zusammenhang wird in theologischer Perspektive die politische Verantwortung der Religionspädagogik deutlich.

 Betrachtet man allerdings die aktuelle religionspädagogische Landschaft, so ist die politische Dimension nur selten Gegenstand der fachwissenschaftlichen Reflexion.

 Dieser Band greift das skizzierte Desiderat auf, erörtert den Zusammenhang von religiöser und politischer Bildung in grundsätzlicher Perspektive und erkundet ihn mit Blick auf unterschiedliche Themen- und Praxisfelder.


Ach, du liebe Zeit
© Grünewald-Verlag

Corinna Baumhoer (Hg.) / Elisa Kröger (Hg.)

Ach, du liebe Zeit
Temporalität als Herausforderung der Pastoral

Reihe: Bildung und Pastoral, Band 3

Das Leben wird anders erlebt, wenn die Zeit anders gelebt wird. Veränderungen des Lebens in der Zeit haben Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Zeit im Leben. Dieser Umstand provoziert nicht nur die Frage, wie sich das Verhältnis von Leben und Zeit angesichts vielfältiger Umbrüche der Spätmoderne gestaltet, sondern fordert auch dazu heraus, sich mit den »Zeichen der Zeit« als einer theologischen Kategorie auseinanderzusetzen.

Dieser Herausforderung stellen sich die Beiträge dieses Bandes. Sie gehen signifikanten Zeit-Themen wie Beschleunigung und Knappheit von Zeit nach, erschließen deren Sinnpotential und reflektieren sie in ihrer Relevanz als Lebens- Themen.

Mit Beiträgen von Corinna Baumhoer, Sebastian Bialas, Tobias Ehringer, Ulrich Feeser-Lichterfeld, Reinhard Feiter, Stefan Gärtner, Tobias Kläden, Elisa Kröger, Nikola Prkačin, Sonja Angelika Strube, Hildegard Wustmans


© Grünewald-Verlag

Christoph Theobald
Reinhard Feiter (Hg.) / Hadwig Müller (Hg.)

Hören, wer ich sein kann
Einübungen

Übersetzt aus dem Französischen von Gabriele Nolte

Reihe: Bildung und Pastoral, Band 5

Zu hören, wer ich sein kann: Das ist die ursprüngliche Erfahrung der »Berufung«! In überraschend neuer Weise entschlüsselt der Jesuit Christoph Theobald dieses alte biblische und kirchliche Motiv. Aus der jahrzehntelangen Begleitung von Frauen und Männern, die ihrem Leben und ihrem Ort in der Welt auf der Spur sind, erwächst sein Appell: sich zu interessieren für das je einmalige Leben, das eigene und das der anderen.


Ein Buch, das Mut macht – auch dazu, dieses unverwechselbare und unwiederholbare eigene Leben für andere einzusetzen.

  • die Grundlage einer »charismen-orientierten« Pastoral
  • ein Buch, das Leserinnen und Leser persönlich herausfordert
  • endlich greifbar in deutscher Übersetzung


Studium trifft Beruf
© Grünewald-Verlag

Ulrich Feeser-Lichterfeld (Hg.) / Kai G. Sander (Hg.)

Studium trifft Beruf
Praxisphasen und Praxisbezüge aus Sicht einer angewandten Theologie

Reihe: Bildung und Pastoral, Band 6

Angewandte Theologie legt Wert auf das, was hochschulpolitische Debatten vehement einfordern: die curriculare Integration der Praktika und praxisorientierten Studienprojekte. Theologische Lehr-Lern-Prozesse können im Hinblick auf die von den Studierenden angestrebten Berufsfelder in Schule und Seelsorge durch die mit den Praxisphasen verbundenen Orts- und Perspektivwechsel nachhaltig profitieren.

Dafür braucht es neben hochschuldidaktischem Geschick in der Verknüpfung von Theorie und Praxis intensive Dialoge über sich wandelnde Studierendengenerationen sowie über die Umbrüche in pastoralen und religionspädagogischen Einsatzfeldern und Berufsbildern.

 Dieser Band dokumentiert Erträge und zukunftsweisende Perspektiven einer solchen »Werkstatt Praxis-Lernen« an der Katholischen Hochschule NRW.

  • innovativer Neuansatz
  • curriculare Verknüpfung von Theorie- und Praxisanteilen des Studiums
  • Basisliteratur für Studierende und Lehrende der Theologie, Ausbildungsverantwortliche für pastorales Personal und ReligionslehrerInnen, PraxisbegleiterInnen

Reihe Diakonik

Herausgegeben von Prof. Dr. Giancarlo Collet, Prof. Dr. Reinhard Feiter, Prof. Dr. Dr. Karl Gabriel, Prof. Dr. Udo Fr. Schmälzle, Prof. DDr. Hermann Steinkamp

Kleine Reihe B


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© AH

Andreas Heek

Väter behinderter Kinder. Eine pastoraltheologische Studie im Zusammenhang von Krise und Bewältigung

Krisen sind „Orte“, an denen Sinnstrukturen besonders prägnant sichtbar und zugleich existentiell hinterfragt werden. Wie verarbeiten Väter die Tatsache, ein behindertes Kind zu haben? Ist Religiosität ein wesentlicher Bewältigungsfaktor? Und wenn ja, worin findet sie dann ihren Ausdruck? Aufgabe und Auftrag der Pastoraltheologie und der seelsorglichen Praxis ist maßgeblich die Berücksichtigung des vorfindlichen „Lebensglaubens“ der Betroffenen, dessen Basis die Bindung und Liebe zwischen Vater und Kind ist.