Neue Kameraausrüstung für das Team DCK

© Universität Münster | ACHRIBI | Maximilian Berkel | CC BY-SA 4.0

In der Pilotphase des Projektes war bei der Auswahl der Kameraausrüstung vor allem der Fokus auf das Gewicht gelegt worden. Im Blick auf die Qualität der Fotografien stellte sich heraus, dass jedoch vor allem diese drei Faktoren entscheidend sind: Hohe Lichtempfindlichkeit, verzeichnungsarme Objektive und eine hohe Auflösung für Details.

Seit Anfang dieses Jahres setzen wir nun eine Sony Alpha 7R Mark V ein. Dabei handelt es sich um eine Vollformatkamera mit großem lichtempfindlichem Sensor. Die Modellserie „R“ ist auf Resolution, also hohe Auflösung spezialisiert. Somit nehmen wir nun Objekte mit 60 statt 20 MP auf. Auch zeigte sich, das mehrere Objektive für die enorm heterogenen Bestände sinnvoll sind, um sich den Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Bei den Architekturaufnahmen kommt ein Sony G-Master 16mm f 1.8 zum Einsatz: Durch den starken, verzeichnungsarmen Weitwinkel können selbst kleinste Räume oder dichtbebaute Kirchenbauten aufgenommen werden.

Die meisten Objektive fotografieren wir mit einem Sigma Art 50mm f 1.4. Dieses Objektiv hat höchste Güte: Durch die 50mm werden die Objekte (sofern orthogonal aufgenommen) nahezu verzeichnungsfrei dargestellt, hinzu kommt eine hohe Lichtempfindlichkeit. Im Lichtzelt oder für weiter entfernte Objekte kommt ein Sigma Art 24-70mm f 2.8 zum Einsatz. Es gehört der gleichen „Art“-Serie von Sigma an und bietet gerade für größere Objekte im Lichtzelt die Möglichkeit, auch unter 50mm zu fotografieren.

Ein Praxisbeispiel aus Neu-St. Dionysius in Ochtrup-Welbergen zeigt den Unterschied: Der Abstand zwischen Orgel und Westfenster ist so gering, dass dieses bisher nur seitlich dokumentiert werden konnte. Das zweite Foto zeigt das Fenster aufgenommen mit der neuen Kamera und dem G-Master-Weitwinkelobjektiv (nach Trapezkorrektur in Capture One Pro).

Wir freuen uns, dass wir den Gemeinden und der Öffentlichkeit nun noch hochwertigere Abbildungen ihres Kulturerbes präsentieren können!

 

Aufnahme eines Fensters mit alter und neuer Kamera

© Universität Münster | ACHRIBI | Maximilian Berkel | CC BY-SA 4.0
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