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Sonja Keller, Katharina Krause, Kerstin Menzel und Antje Roggenkamp
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Tagung des Arbeitskreises für Empirische Religion in Hofgeismar vom 16.-18.10.2026

Auf der Tagung des Arbeitskreises für Empirische Religion vom 16.-18.10.2026 stellten Sonja Keller, Katharina Krause, Kerstin Menzel und Antje Roggenkamp die Ergebnisse des DFG-Projekts vor. Die drei im Netzwerk entstandenen und in der Reihe rerum religionum erschienenen Bände wurden hinslichtlich ihrer Bedeutsamkeit für Materialität, Dinge, Räume und ihren Menschen präsentiert und diskutiert.

Programm der Jahrestagung

Zur Präsentation:

Die materielle Kultur der Religion - Praxistheoretische Zugänge zu Dingen und Ihren Menschen in exemplarischen Räumen

Die Teilnehmenden der Abschlusstagung im Franz-Hitze-Haus in Münster
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Abschlusstagung des Wissenschaftlichen Netzwerkes „Gegenstände religiöser Bildung und Praxis“ in Münster

Funktion und Gebrauch von materiellen Objekten und Artefakten in exemplarischen Räumen

Vom 27. bis 29. Oktober 2025 fand in der Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster die Abschlusstagung des Netzwerkes „Gegenstände religiöser Bildung und Praxis – Funktion und Gebrauch von materiellen Objekten und Artefakten in exemplarischen Räumen“ statt. Im Zentrum der Tagung standen die Rolle von Dingen und Artefakten für religiöse Bildungsprozesse und Praktiken sowie die Frage, wie diese in unterschiedlichen Kontexten wahrgenommen, gedeutet und für Bildungs- und Vermittlungsprozesse erschlossen werden können.

In vier thematisch aufeinander bezogenen Panels wurden Herausforderungen und Methoden zur Beschreibung und Wahrnehmung materieller Objekte diskutiert, Formen der Präsentation von Religion und religiösen Dingen in kirchlichen, musealen und anderen Ausstellungs- und Erfahrungsräumen in den Blick genommen und individuelle wie institutionelle Praktiken der artefaktbezogenen Vermittlung von Religion aus religions- und gemeindepädagogischer Perspektive analysiert.

Ergänzt wurden diese Perspektiven außerdem durch den öffentlichen Abendvortrag des Ethnologen Prof. Dr. Hans Peter Hahn, der sich unter dem Titel „Umstrittene Dinge – Zur konstitutiven Ambivalenz bedeutungsvoller Objekte?“ der Deutung und Bedeutung materieller Dinge aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive widmete. Eine Besichtigung der Kirche St. Theresia in Münster mit fachkundigen Erläuterungen von Prof. Dr. Norbert Köster eröffnete darüber hinaus die Möglichkeit, materielle Objekte und ihr Arrangement im Raum unmittelbar im konkreten Kirchraum zu erkunden und mit theoretischen Überlegungen des Netzwerkes zu verknüpfen.

Die Tagung bot insgesamt einen Rahmen für intensiven interdisziplinären Austausch und gab wichtige Anregungen für die weitere Auseinandersetzung mit Gegenständen religiöser Bildung und Praxis.