Wer ich bin, ist nicht vorhersehbar: Individuelle musikalische Stilbildung und persönliche Klangsprache
Schlagworte:
Transtemporale Affektsprache, psychohistorische Effekte, ästhetisches Fühlen, Musiktherapie, MusiktheorieÜber dieses Buch
Der Prozess individueller musikalischer Stilbildung und die Entwicklung einer persönlichen Klangsprache entstehen und wirken in biografischen, soziokulturellen und zeitgeschichtlichen Kontexten. Damit werden individuelle Denkprozesse und Empfindungen musikalisch transformiert, intersubjektiv geteilt und in diversen Zuständen ästhetischen Fühlens unvorhersehbare schöpferische Räume kreiert.
Diese Aspekte beleuchtet die Autorin mittels einer kombinierten Untersuchungsperspektive, bestehend aus psychologischer Morphologie und dem Zugang der Musiktheorie. Es werden verschiedene Logiken musikalischer Raum- und Formenbildungen zugänglich gemacht, individuelle semantische Intentionen und Wirkungen von musikalischem Material herausgearbeitet und zusätzlich biografische Zeitzonen und Affektschichten und damit verbundene affektive und ästhetische Normen untersucht.
Basierend auf theoretischen Grundlagen und siebzehn semistrukturierten Interviews wird so im Komplex von musikalischem Agieren und Kommunizieren das Phänomen persönliche Klangsprache abgetastet, in einem Matrix-Modell veranschaulicht, reflektiert, und Leser*innen damit ein klangsprachliches Erschließen unvorhersehbarer Subjektivität ermöglicht.
439 Seiten
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URN: urn:nbn:de:hbz:6-42908671740
DOI: 10.17879/42908670347
ISBN
978-3-8405-0290-3
Sprache
Deutsch
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