Erfassung diagnostischer Fähigkeiten von Geographielehrkräften im Bereich des systemischen Denkens: Eine qualitative Analyse auf Basis von Videovignetten

Autor/innen

Schlagworte:

systemisches Denken, systemisch kognitive Lernstrategien, Lehrkräfteprofessionalisierung, fachbezogene Diagnostik, Qualität der Diagnostik, Prozessmodelle zur Diagnostik

Über dieses Buch

Systemisches Denken wird in die Dimensionen Systemmodellierung und systemadäquate Handlungsintentionen unterschieden. Studien zeigen, dass Lernende ohne gezielte Unterstützung ein schwaches Systemverständnis besitzen; dieses aber durch geeignete Lernumgebungen gefördert wird. In diesem Kontext fungieren die „Habits of a System Thinker“ als (diagnostisches) Hilfsmittel, da sie prozessbezogene Lernstrategien vermitteln.
Um Lernende im systemischen Denken adäquat zu fördern, benötigen Lehrkräfte fachbezogene diagnostische Fähigkeiten. Bisherige Studien zur Diagnostik können begrenzt übertragen werden, sodass hierzu eine Forschungslücke in der Geographiedidaktik besteht. Die vorliegende Studie untersucht fachbezogene diagnostische Fähigkeiten von Geographielehrkräften mithilfe validierter Videovignetten. Die Ergebnisse zeigen eine holistische Diagnostik, Qualitätsunterschiede sowie den Einfluss fachlichen Wissens und liefern Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung diagnostischer Prozessmodelle.

XIX, 630 Seiten

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URN: urn:nbn:de:hbz:6-39878591955
DOI: 10.17879/39878590497

ISBN
978-3-8405-0321-4

Sprache
Deutsch

Cover Erfassung diagnostischer Fähigkeiten von Geographielehrkräften im Bereich des systemischen Denkens

Veröffentlicht

01.07.2026