Queere Religiosität: Empirische Untersuchungen der individuellen Religiosität und strukturellen Inklusion von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten in Deutschland
Schlagworte:
Sexuelle und geschlechtliche Minderheiten, Religion, strukturelle Inklusion, Empirische Sozialforschung, individuelle ReligiositätÜber dieses Buch
Das Projekt Queere Religiosität untersucht die Religiosität sexueller und geschlechtlicher Minderheiten in Deutschland sowie strukturelle Veränderungen in der römisch-katholischen und evangelischen Kirche. Die erste empirische Studie analysiert, inwieweit strukturelle Inklusion praktiziert wird, auf welcher kirchenrechtlichen Ebene sie erfolgt und welche Rolle queer-religiöser Aktivismus spielt. Im Mixed-Methods-Design und mit neo-institutionalistischer Perspektive zeigt sich, dass formale Inklusion häufiger umgesetzt wird als praktische. Der Einfluss queer-aktivistischer Vereine ist in der evangelischen stärker als in der katholischen Kirche. Die zweite Studie „QueeRel“ untersucht die individuelle Religiosität von queeren Menschen. Auf Basis der Zentralitätsskala der Religiosität nach Huber zeigt sich, dass LSBTIQ* eine geringere Religiosität aufweisen als die Mehrheitsbevölkerung. Ein Einfluss queer-inklusiver Maßnahmen auf die individuelle Religiosität konnte nicht bestätigt werden.
ix, 163 Seiten
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URN: urn:nbn:de:hbz:6-60958598025
DOI: 10.17879/60958597504
ISBN
978-3-8405-0319-1
Sprache
Deutsch


