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FameLab Bielefeld 2021
© FameLab

Giulia Marchetti gewinnt "FameLab – Talking Science" Germany

Nach einem großartigen Jubiläumsjahr war es im Frühjahr 2021 endlich wieder soweit: Der internationale Wettbewerb "FameLab – Talking Science" kam mit einem Vorentscheid nach Bielefeld.

Drei Minuten Zeit: Das reicht zum Tee kochen. Aber um mal eben die wissenschaftlichen Theorien zum Ende des Universums erklären? Oder die Funktionen von Stammzellen? Beim Wissenschafts-wettbewerb FameLab haben Nachwuchs-wissenschaftler*innen 180 Sekunden Zeit, ihr Forschungsthema dem Publikum und einer hochkarätigen Jury zu erklären. Sachlich richtig, unterhaltsam und mitreißend. Der Vortrag erfolgte in deutscher Sprache.

Giulia hatte es geschafft, denn Vorentscheid zu gewinnen. Das Finale fand am 22.04.2021 statt und auch hier konnte sich Giulia gegen die 7 Mitfinalisten durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch !


Biotechnologen messen Kräfte, mit welchen Algenzellen sich an Oberflächen festhalten und bewegen
© LaraHoepfner

Zucker beeinflussen Anhaftung von Zellen an Oberflächen

Wie können sich Zellen auf Oberflächen festhalten und fortbewegen? Dieser Frage ist ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Hippler von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster und Prof. Dr. Kaiyao Huang vom Institut für Hydrobiologie (Chinesische Akademie der Wissenschaften, Wuhan, China) nachgegangen. Als Modellorganismus verwendeten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii. Sie manipulierten die Alge, in dem sie die Zuckermodifikationen an Proteinen auf der Zelloberfläche veränderten. Dadurch konnten sie die zelluläre Oberflächenadhäsion – auch als Adhäsionskraft bezeichnet – verändern. Die Ergebnisse sind nun in dem Open Access Wissenschaft-Journal „eLife“ erschienen.

Forschungsbeteiligung

Neben Forschern der Universität Münster trugen Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universitäten Wuhan (China) und Liverpool (England) sowie des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen zu dieser Arbeit bei.

Finanzierung

Die Studie erhielt finanzielle Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), National Nature Science Foundation of China, Royal Society und Biotechnology and Biological Sciences Research Council (UK).

Originalpublikation

Nannan Xu, Anne Oltmanns, Longsheng Zhao, Antoine Girot, Marzieh Karimi, Lara Hoepfner, Simon Kelterborn, Martin Scholz, Julia Beißel, Peter Hegemann, Oliver Bäumchen, Lu-Ning Liu, Kaiyao Huang, Michael Hippler (2020). Altered N-glycan composition impacts flagella mediated adhesion in Chlamydomonas reinhardtii. eLife. DOI: 10.1101/2020.05.18.102624

Preis für die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit
© FlorianKotnik

Lara Höpfner erhielt den Preis von der Deutschen Botanischen Gesellschaft für die beste an der WWU im Jahr 2020 erstellte pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit

Einmal jährlich verleiht die DBG einen Preis für die „beste“ botanische Master-Arbeit, die an jeder der daran teilnehmenden Hochschulen abgegeben wurde. Dazu reichen die Antragstellenden ihre Arbeit an den an jeder Hochschule genannten Repräsentanten der DBG ganzjährig ein. Dieser entscheidet gemeinsam mit weiteren botanisch interessierten Hochschullehrenden derselben Hochschule im Oktober, welches die beste pflanzenwissenschaftliche Master-Arbeit eines Jahres ist. Der Preis umfasst eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro.


Titel: Funktion von Protein N-Glykosylierung in Flagellen vermitteltem Zellgleiten

NEWS aus Münster
© MeretLaser

Wasserstoff aus Algen

Algen produzieren unter Sauerstoffmangel Wasserstoff. Wie funktioniert das? Und sind Algen die Wasserstoff-Produzenten der Zukunft? Prof. Hippler von der WWU forscht seit zehn Jahren mit Blick auf Wasserstoff an Chlamydomonas reinhardtii und gewährt einen faszinierenden Einblick in seine Arbeit.

  • News Archiv

    Kooperation zwischen dem IBBP und Ressourcen der Universität Okayama
    © WWU_R.Klapper

    Kooperative Forschungsprojekte im Rahmen des RECTORS Programm

    FB Dekanin Prof. Susanne Fetzner und Prof. Michael Hippler mit dem Kooperationsvertrag

    Der Fachbereich Biologie, vertreten durch die Dekanin Prof. Susanne Fetzner, und das Institut für Pflanzenwissenschaften und Ressourcen der Universität Okayama (Japan), vertreten durch Prof. Michael Hippler (Professor am Institut für Pflanzenwissenschaften und Ressourcen der Universität Okayama (RECTORS Programm, für 3 Jahre berufen) und am Fachbereich Biologie (WWU)), haben eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Diese Vereinbarung hat die Absicht, den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern.

    Stiftung unterstützt Vorhaben in Biotechnologie, Medizin und Archäologie

    WWU-Wissenschaftler und Israelis forschen gemeinsam

    Biotechnologie, Krebsforschung, Archäologie: Mit drei Förderanträgen aus diesen Wissenschaftsdisziplinen haben Experten der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) bei der "Deutsch-Israelischen Stiftung für Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung" (German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development, GIF) gepunktet.

    Die drei Professoren Dr. Michael Hippler (Pflanzen-Biotechnologie), Dr. Achim Lichtenberger (Archäologie) und Dr. Alexander Zarbock (Medizin) erhalten für bilaterale Projekte mit Wissenschaftlern aus Israel Forschungsförderungen. Insgesamt gehen insgesamt weit mehr als 200.000 Euro an die WWU.

    Achim Lichtenberger plant mit einem Kollegen der Universität Tel Aviv archäologische Grabungen und Untersuchungen nahe Bet Sche'an, an einer der wichtigsten hellenistischen Stätten des 2. Jahrhunderts vor Christus. Dafür werden insgesamt 235.000 Euro bereitgestellt, wovon zirka 80.000 Euro an die WWU-Archäologie gehen.

    Michael Hippler, der sich unter anderem mit der Photosynthese bei Pflanzen und einzelligen Grünalgen beschäftigt, will mit einem Kollegen, ebenfalls von der Universität Tel Aviv, Forschungen zur Struktur und Funktion von photosynthetischen Prozessen bei Rotalgen vornehmen. Die Fördersumme liegt bei 180.000 Euro; davon geht rund die Hälfte nach Münster.

    Alexander Zarbock, der die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum in Münster leitet, erhält eine Förderung für ein Projekt, das die Rolle von Thrombozyten (Blutplättchen) bei der Entstehung von Lungenkrebs untersucht. Er und ein Kollege vom israelischen "Weizmann Institute of Science" erhalten zusammen rund 220.000 Euro.
    Das GIF-Förderprogramm unterstützt gemeinsame Projekte deutscher und israelischer Forscher aus allen Disziplinen der Wissenschaft. Begleitet wird das Förderprogramm von in Deutschland oder Israel stattfindenden Symposien zu aktuellen Forschungsthemen.

    European Doctoral Summer School 2019
    © WWU GC

    Giulia Marchetti gewinnt Panels Choice Award

    Teilnehmer der European Summer School York 2019

    European Doctoral Summerschool in York

    Wir sind sehr stolz auf fünfzehn teilnehmende Doktoranden, die mit großem Enthusiasmus und einem ausgeprägten Sinn für Ziele an Pitching-, Karriere- und Unternehmertumssitzungen teilgenommen haben. Am letzten Tag haben sie ihre Forschungen in einem 3MT-Wettbewerb mit Bravour unter Beweis gestellt. Giulia Marchetti aus der AG Prof. Hippler gewann dabei den Panel's Choice Award mit ihrer überzeugenden, aber humorvollen Rede darüber, "Wie Mikroalgen uns vor dem Ende der Welt bewahren können".

    Biotechnologen entschlüsseln Struktur
    © AG Hippler

    Mechanismus ermöglicht Pflanzen Anpassung an wechselnde Lichtbedingungen und schwankenden Energiebedarf

    Prof. Dr. M. Hippler und Erstautorin Dr. Janina Steinbeck; im Hintergrund die Struktur des "Zyklischen Elektronentransport-Superkomplexes"

    Biotechnologen entschlüsseln Struktur eines zentralen Fotosynthese-Molekülkomplexes

    Die Fotosynthese ist die Grundlage eines Großteils des Lebens auf der Erde: Über diesen komplexen Mechanismus fangen Pflanzen und einzellige Algen die Energie des Sonnenlichts ein und wandeln sie in Zucker und Biomasse um. Dabei setzen sie Sauerstoff frei. Pflanzen-Biotechnologen der Universitäten Münster und Queensland (Brisbane, Australien) haben nun gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam die Struktur einer Molekülverbindung visualisiert, die ein zentraler Bestandteil dieser „Energieumwandlungs-Maschinerie“ ist.

    Janina Steinbeck gewinnt Dissertationspreis für FB Biologie
    © WWU

    Auszeichnung der exzellenten Dissertationen 2018

    Die Preisträger

    Festakt mit Ehrung im Schloss / 3.500 Euro Preisgeld

    In einer Feierstunde in der Schloss-Aula hat das Rektorat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) am Freitag 7. Dezember 2018 die Autoren der 14 besten Promotionen mit einem Dissertationspreis ausgezeichnet. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist für die Universität Münster eine zentrale strategische Aufgabe. Die Vergabe der Dissertationspreise für exzellente Promotionen gehört traditionell dazu.

    Mit Kalzium gegen Sonnenbrand
    © AG Hippler

    Neuartiges Protein schützt Algen vor Schäden durch Sonneneinstrahlung

    Die beteiligten Wissenschaftler aus Münster mit einem symbolischen Modell ihres Forschungsobjektes - einer Algenzelle mit Sonnenschirm. V. l.: Philipp Gäbelein, Ana Karina Hochmal, Michael Hippler, Karen Zinzius, Martin Scholz und Stefan Schulze; Christian Fufezan fehlt auf dem Foto.

    Neuartiges Protein schützt Algen vor Schäden durch Sonneneinstrahlung / Für effiziente Fotosynthese

    Ohne Sonnenlicht sähe das Leben auf der Erde völlig anders aus, denn die meisten Lebewesen hängen direkt oder indirekt davon ab. Pflanzen, die mithilfe der Fotosynthese aus Licht Energie gewinnen und ihre Zellbausteine erzeugen, sind die Grundlage der meisten Nahrungsketten. Doch zu starke Sonneneinstrahlung kann den Pflanzen schaden – sie bekommen quasi einen "Sonnenbrand".

    Projektkurs am KvG 2014

    Projektkurs „Naturwissenschaftliche Forschung und medizinischer Fortschritt“ der Q1

    Q1 Kursteilnehmer des KvG

    Am 17.06.2014 besuchte der Projektkurs „Naturwissenschaftliche Forschung und medizinischer Fortschritt“ der Q1 des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums unsere Arbeitsgruppe, um die Arbeit mit dem Massenspektrometer praktisch zu erfahren. Mit Hilfe eines solchen Verfahrens kann die Masse bestimmter Moleküle bestimmt werden, anschließend werden diese Moleküle mittels eines Computerprogramms identifiziert. Dank der Kooperation mit dem Arbeitskreis von Prof. Hippler konnten die Biologen der Q1 dieses sehr aufwendige Verfahren nicht nur theoretisch besprechen, sondern auch praktisch erproben. „Eine spannende Sache“, so war die einhellige Meinung der Schüler.