Passion und Auferstehung

Teilweise vergoldete Pietà aus dem 16. Jahrhundert
Teilweise vergoldete Pietà aus dem 16. Jahrhundert
© Bibelmuseum Münster

Ob prachtvoll mit Gold verziert oder bescheiden aus Ton gebrannt – die Zeugnisse der Ostergeschichte, die das Bibelmuseum im Rahmen seiner Ausstellung "Der Herr ist tatsächlich auferstanden!" präsentiert, sind immer auch Zeugnisse der Zeiten und Gesellschaften, in denen sie entstanden sind. So zeigt beispielsweise eine kleine Öllampe aus dem sechsten oder siebten Jahrhundert nach Christus die Grabeskirche in Jerusalem, die Anleihen bei der römischen Architektur zur Zeit Jesu genommen hat. Die vergoldete Kleidung der Gottesmutter Maria einer hölzernen Pietà aus dem 16. Jahrhundert erinnert an die damalige Tracht der Nonnen.