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Dimensionen der Würde

Tagung der Kolleg-Forschergruppe

2014-12-11 12 Plakat W _rde

Darüber, was Menschenwürde bedeutet, wem sie eigentlich zukommt, und wie sie sich zu den Menschenrechten verhält, gibt es offenbar unterschiedliche Auffassungen. Die Tagung Dimensionen der Menschenwürde wird sich mit Würdekonzeptionen in verschiedenen normativen Sphären und Zusammenhängen beschäftigen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Münsteraner Kolleg-Forschergruppe "Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik", der Kolleg-Forschergruppe "Justitia Amplificata" (Berlin/Frankfurt am Main) und der Stiftung "Menschenwürde weltweit". Sie findet am 11. und 12. Dezember 2014 im Harnack-Haus (Berlin, Ihnestraße 16-20) statt. Eine Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos möglich. Wir bitten jedoch um vorherige Anmeldung im Sekretariat der Kolleg-Forschergruppe.

Dimensionen der Würde

Die Vorstellung einer unantastbaren und unverfügbaren Würde gehört offenbar zu unserem Selbstverständnis als Menschen, die Würde haben und ihre Würde geachtet und bewahrt wissen wollen. Freilich sind sowohl die umgangssprachlichen Auffassungen von Würde als auch die Würdekonzeptionen in aktuellen rechtstheoretischen und metaethischen Debatten nicht aus einem Guss. Auf dieser Tagung sollen deshalb verschiedene Dimensionen der Würde und ihrer Konzeptualisierung erkundet werden.

Die Referenten erörtern u.a. die folgenden Fragen: Wer ist Träger von Würde? Was bedeutet Würde als Rechtsbegriff? Was bedeutet Würde als moralische Kategorie? Welche Funktionen haben bestimmte Würdeauffassungen in der juridischen und moralischen Normenbegründung? Ist der Umfang der Würde gleich dem der Menschenrechte? Wie ist das Verhältnis von Würde und Gerechtigkeit zu bestimmen? Wie verhalten sich Würde, Selbstachtung, Selbstverfügung (praktische Autorität) und Selbstbestimmung zueinander?

Programm

Donnerstag, 11. Dezember 2014
8:45 Begrüßung
9:00 – 10:00 Menschenwürde als Rechtsbegriff
Thomas Gutmann (Münster)
10:00 – 11:00  Würde und praktische Autorität
Peter Schaber (Zürich)
Kaffeepause
11:30 – 12:30 Würde und gedankliche Selbstbestimmung
Jörg Hardy (Münster)
Mittagspause
14:00 – 15:00 Menschenwürde und Personenwürde
Katja Stoppenbrink (Münster)
15:00 – 16:00 Würde und Leiblichkeit
Silvia Stoller (Wien)
Kaffeepause
16:15 – 17:15 Menschheit in der Person eines jeden Menschen. Zur Stellung des Individuums in seiner Gattung
Volker Gerhardt (Berlin)
Freitag, 12. Dezember 2014
9:00 – 10:00 Eine kantische Konzeption der Menschenwürde
Rainer Forst (Frankfurt)
10:00 – 11:00 Menschenwürde als Residualkategorie
Stefan Gosepath (Berlin)
Kaffeepause
11:30 – 12:30 Würde und globale Gerechtigkeit
Corinna Mieth (Bochum)
Mittagspause
14:00 – 15:00 Würdekonzeptionen in der Naturethik
Angela Kallhoff (Wien)
15:00 – 16:00 Die Menschenwürde als das Worumwillen der Menschenrechte
Arnd Pollmann (Hamburg)
Kaffeepause
16:15 – 17:15 Gleichheit, Freiheit, Leben-können. Zur „Menschenwürde“ der internationalen Menschenrechtskonzeption
Georg Lohmann (Magdeburg/Berlin)


VERANSTALTUNGSORT

Harnack-Haus Berlin Ihnestr. 16-20
14195 Berlin

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