Aktuelles
2012
Bioethics and Freedom of Speech

[26.10.2012] Äußerungen von Bioethikern zu kontroversen Themen sind heutzutage grundsätzlich als öffentlich anzusehen, so die These von Professor John Harris. In seinem Vortrag am 7. November wird er erläutern, welche neuen Verantwortlichkeiten dieser Umstand mit sich führt.
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Do We Need a Thicker Concept of Autonomy?

[28.09.2012] Ethische Kontroversen – etwa die Einwilligung von Patienten betreffend – werfen zwangsläufig die Frage nach einer adäquaten Konzeption von Autonomie auf. In einem Vortrag am 18. Oktober wird Professor James F. Childress die Eignung verschiedener Konzeptionen vergleichend diskutieren.
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Konzepte von Glück und Wohlergehen und ihre Rolle in der Bioethik

[25.09.2012] In der Bioethik hat sich der Begriff der Lebensqualität als Faktor medizinischer Entscheidungen etabliert. Was jedoch ist ein gutes Leben und wie lässt es sich definieren? In einem Workshop am 12. Oktober und am 4. Dezember wird die Kolleg-Forschergruppe Konzepte von Glück und Wohlergehen diskutieren.
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Ethische Probleme der Organspende

[17.09.2012] Am kommenden Freitag, dem 21. September, wird Michael Quante im Rahmen des Tages der offenen Tür der WWU Weiterbildung gegen 16 Uhr einen öffentlichen Vortrag zu ethischen Problemen der Organspende halten.
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Der aufrechte Gang

[14.09.2012] Neuerscheinung: In seinem Opus Magnum "Der aufrechte Gang" führt Kurt Bayertz den Leser zu nichts weniger als der Frage, was Menschsein bedeutet. Was macht den Menschen zum Menschen? Was beschert ihm seine Sonderstellung, Hochmut und Rückenprobleme inklusive?
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Thick (Concepts of) Autonomy?

[25.07.2012] Dem Prinzip des Respekts vor Autonomie kommt in der biomedizinischen Ethik eine zentrale Rolle zu. Thema einer Tagung am 18.-20. Oktober sind so genannte dichte Autonomiekonzeptionen, insbesondere die gegen sie erhobenen Einwände und ihre Geltung für bioethische Kontexte.
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Grausame Fürsorge?

[10.07.2012] In einem öffentlichen Vortrag am 26. Juli wird Professor Thomas Schramme im Rahmen der Summer School "Grenzen der Selbstbestimmung in der Medizin" Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie aus philosophischer Perspektive in den Blick nehmen.
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Was tun, wenn man nicht alle retten kann?

[24.05.2012] Was sollte man tun, wenn man vor der Entscheidung steht, entweder eine kleinere oder eine größere Gruppe von Personen vor dem sicheren Tod zu retten? Ein Workshop am 3. Juli 2012 wird die Positionen in der "Do numbers count?"-Debatte zur Diskussion stellen.
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Globale Gesundheit zwischen Theorie und Praxis

[21.05.2012] Der Health Impact Fund ist ein Reformprojekt, das die weltweite Versorgung mit Medikamenten insbesondere für arme Menschen verbessern soll. Die theoretischen Grundlagen wie auch die praktische Umsetzbarkeit des Projekts sollen bei einem Workshop am 6. Juni diskutiert werden.
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Bioethik – Pluralismus – Religion

[10.04.2012] Welche Rolle spielen religiös motivierte Argumente gegenwärtig in bioethischen Debatten bzw. welche Rolle sollten sie spielen? In einem Workshop am 24. April wird sich die Kolleg-Forschergruppe mit den pointierten Beiträgen von H. Tristram Engelhardt zu diesem Thema beschäftigen.
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Workshop mit Bennett W. Helm

[01.03.2012] Bennett W. Helm ist Experte für Moralpsychologie, personale Autonomie und Philosophie des Geistes. In einem Workshop am Nachmittag des 13. März 2012 sollen zwei seiner jüngeren Arbeiten diskutiert werden.
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Autonomy and Love in Bioethics

[15.02.2012] Viele Fälle, die die Patientenautonomie betreffen, müssen anders betrachtet werden, wenn Liebe als Faktor berücksichtigt werden soll. Der Workshop am 12. März 2012 wird das Verhältnis unterschiedlicher Konzepte von Autonomie und Liebe untersuchen.
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Call for Papers: Grenzen der Selbstbestimmung in der Medizin

[01.12.2011] Was versteht man unter Patientenautonomie und inwiefern ist deren Reichweite begrenzt? Eine Summer School vom 23. bis zum 27. Juli 2012 bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Gelegenheit, eigene Arbeiten zu diesem Thema mit Experten zu diskutieren.
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2011
Menschliche Persistenz oder personale Identität?

[13.10.2011] Die Frage nach der personalen oder menschlichen Identität über die Zeit hinweg ist ein wiederkehrendes Problem in bioethischen Debatten. Der Workshop am 15. November wird sich mit dem von Cordula Brand vorgeschlagenen, naturalistischen Kriterium befassen.
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Das Problem der ‚humanitären Intervention‘

[10.06.2011] Sebastian Laukötter, Philosoph an der Kolleg-Forscher-gruppe, hat für seine Doktorarbeit „Zwischen Einmischung und Nothilfe – Das Problem der ‚humanitären Intervention‘ aus ideengeschichtlicher Perspektive“ den „Poertgen-Herder-Dissertationspreis“ erhalten.
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Narration und Principlism

[08.06.2011] Welche Rolle spielt Narration in der Medizin? Was hat es mit „Prinzipien mittlerer Reichweite“ auf sich und wie verhalten sie sich zum konkreten medizinischen Fall? In Rahmen einer Master Class stellten sich Marcia Day und James Childress den Fragen der Teilnehmer.
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„Ein ‚Schild‘ für Mediziner, kein ‚Schwert‘ gegen Patienten“

[17.05.2011] Der Medizinethiker Professor James F. Childress sprach über die Probleme von Verweigerungen aus Gewissensgründen in der Gesundheitsversorgung. Er betonte, dass bereits im Voraus Maßnahmen zur kreativen Konfliktlösung erarbeitet werden sollten.
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Liberalismus und Pluralismus

[17.05.2011] Über die Beschaffenheit von "Spielregeln" demokratischer Gesellschaften gibt es bei Liberalen und Pluralisten unterschiedliche Vorstellungen. Ein Workshop am 31. Mai wird sich mit dem Verhältnis von Liberalismus und Pluralismus auseinandersetzen.
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Beckett am Sterbebett

[16.05.2011] Die Medizinpädagogin Professor Marcia Day Childress (University of Virginia) spricht über den Nutzen von Becketts Kurzdramen für die klinische Ausbildung. Der Vortrag findet am 30. Mai im Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin statt
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Religöse Begründungen in säkularem Gewand?

[10.05.2011] Über das Verhältnis zwischen religiösen und säkularen Begründungen in bioethischen Debatten diskutierte der Soziologe Professor John H. Evans mit der Kolleg-Forschergruppe. Welche Schlussfolgerungen ergeben sich für die normative Theorie?
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Ein moralisches Angebot

[29.04.2011] In einer Master Class hat Prof. Thomas Pogge mit Studierenden und Doktorand/innen der Politikwissenschaft und Philosophie der WWU Münster über Fragen globaler Gerechtigkeit diskutiert.
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Gewissen vs. Patientenwille

[26.04.2011] Der Medizinethiker Professor James Childress (University of Virginia) spricht über die Probleme von Gewissensentscheidungen in der Gesundheitsversorgung. Der öffentliche Vortrag findet am 16. Mai im Hörsaal des Max Planck Instituts für Molekulare Biomedizin statt.
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"Eine gewaltige Verletzung der Menschenrechte"

[21.04.2011] Das gegenwärtige System zur Versorgung mit Medikamenten führt nach Philosoph Prof. Dr. Thomas Pogge zu einer strukturellen Benachteiligung der Ärmsten dieser Welt. In seinem Vortrag stellte er den "Health Impact Fund" als Alternative vor.
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Weltarmut und Gesundheit

[22.03.2011] Der Philosoph Prof. Dr. Thomas Pogge (Yale University) spricht über „Ein gerechteres globales Gesundheitssystem“. Der öffentliche Vortrag findet am 20. April im Hörsaal F2 des Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, statt und beginnt um 18 Uhr. weiterlesen
The social ontology of personhood: a recognition-theoretical approach

[05.01.2011] Von der Zuschreibung eines Personenstatus hängen in der Medizin- und Bioethik verschiedene Probleme ab, u.a. Fragen der Patientenautonomie. Ein Workshop am 21. Februar wird versuchen, eine Personendefinition auf Basis der Sozialität herauszuarbeiten. weiterlesen
2010
Autonomie und Paternalismus

[11.11.2010] In der gegenwärtigen Bioethik hat das Prinzip des Respekts vor Autonomie der traditionellen Orientierung am Wohl des Patienten den Geltungsrang abgelaufen. Den damit einhergehenden konzeptionellen Problemen widmet sich ein Workshop am 2. Dezember. weiterlesen
Preprints der Kolleg-Forschergruppe

[21.10.2010] In der Reihe "Preprints of the Centre of Advanced Study in Bioethics" werden Forschungsergebnisse von Mitgliedern und Gästen der Kolleg-Forschergruppe als Vorabdrucke auf unserer Homepage veröffentlicht. Derzeit lassen sich neun Beiträge abrufen.
zu den Preprints
Gesünder durch Bildung

[24.06.2010] Über Priorisierung in der Sozialpolitik hat Prof. Dr. Volker H. Schmidt mit der Kolleg-Forschergruppe diskutiert. Er vertrat dabei die These, dass in Deutschland die Ausgaben für Gesundheit zugunsten jener für Bildung zurückgefahren werden sollten. weiterlesen
Eröffnungsfeier der Kolleg-Forschergruppe

Mit einem Festakt im Schloss wird die Kolleg-Forschergruppe "Theoretische Grundfragen der Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik" am Dienstag, 27. April 2010, feierlich eröffnet. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Vortrag „Wertpluralismus und ethische Neutralität des Staates - am Beispiel der Bioethik“ von Prof. Dr. Horst Dreier (Universität Würzburg). Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr. weiterlesen
KONTAKT
Kolleg-Forschergruppe "Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik"Geiststraße 24–26
48151 Münster
Tel.: +49 251 83-23561
Fax: +49 251 83-23571
normenbegruendung@uni-muenster.de
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