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PD Dr. Michael Kühler

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Gegenwärtig vertritt Dr. Kühler eine Professur am Institut für Philosophie der Universität Bern.

Vita

Beruflicher Werdegang

08/2012–07/2013 Vertretung der Professur für Praktische Philosophie (Prof. Dr. Monika Betzler) an der Universität Bern (Schweiz)

seit 2010

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kolleg-Forschergruppe „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
2006–2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 485 „Norm und Symbol“ der Universität Konstanz
Teilprojekt B11 Philosophie: „Normativität und Freiheit“, Unterprojekt 1: „Sollen ohne Können?“, Projektleiter: Prof. Dr. Gottfried Seebaß
2002–2006 Lehrbeauftragter im Fach Philosophie an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
2002–2004 Wissenschaftliche Hilfskraft im Fach Philosophie an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
1996–1999 Studentische Hilfskraft am Institut für Musikwissenschaft der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Akademische Ausbildung

2012 Habilitation an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Habilitationsschrift:  Sollen ohne Können? Über Sinn und Geltung nicht erfüllbarer Sollensansprüche
Habilitationsvortrag:  „Man“ ist normativ – und schlimmstenfalls eindimensional: von Heidegger über Mead und Ortega zu Marcuse
2005 Promotion (summa cum laude) an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Dissertation: Moral und Ethik – Rechtfertigung und Motivation. Ein zweifaches Verständnis von Moralbegründung
Doktorvater: Prof. Dr. Hans Ineichen; Zweitgutachter: Prof. Dr. Christian Thiel
2000–2005 Promotionsstudium im Fach Philosophie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
2000 Magister Artium (sehr gut) an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Magisterarbeit: Moral und Ethik bei Ernst Tugendhat
1994–2000 Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Pädagogik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Forschung

Arbeitsschwerpunkte

  • Moralphilosophie und Metaethik (insbes. Moralbegründung, Theorien eines guten Lebens und Verständnis von Normativität)
  • Philosophie der Person (insbes. Verständnis von Freiheit, Autonomie, Selbst und Identität)
  • Philosophie der Liebe
  • Politische Philosophie

Publikationen

Monographien

  • Sollen ohne Können? Über Sinn und Geltung nicht erfüllbarer Sollensansprüche, Paderborn: Mentis, erscheint 2012.
  • Moral und Ethik – Rechtfertigung und Motivation. Ein zweifaches Verständnis von Moralbegründung, Paderborn: Mentis, 2006, 349 S.

Herausgeberschaften

  • Private Autonomy, Public Paternalism? (Sonderheft der Zeitschrift Ethical Theory and Moral Practice), zusammen mit Annette Dufner, in Vorbereitung.
  • Autonomy and the Self, (=Philosophical Studies Series NN), zusammen mit Nadja Jelinek, Dordrecht: Springer, 2012, im Erscheinen.
  • Ethics on Edge. Moral Demandingness, "Ought Implies Can", and the Limits of Moral Normativity, zusammen mit Marcel van Ackeren, in Vorbereitung.
  • Handbuch Handlungstheorie, Stuttgart Metzler, in Arbeit.

Aufsätze

  • „The Phenomenological Trouble with Moral Dilemmas: Taking ‘Applied Worries’ Seriously within Theoretical Ethics“, in: Zeller, Jörg/Riis, Ole Preben/Nykänen, Hannes (Hg.): Issues in Theoretical and Applied Ethics, Aalborg: Aalborg Universitetsforlag, 2012, im Erscheinen.
  • „‚Resultant Moral Luck‘, ‚Sollen impliziert Können‘ und eine komplexe normative Analyse moralischer Verantwortlichkeit“, erscheint in: Grazer Philosophische Studien.
  • „‚Might makes right‘. Peter Stemmers sanktionistische Theorie moralischer Normativität und die Frage nach der Legitimität von Sanktionen“, in: Vesper, Achim/Buddeberg, Eva (Hg.): Moral und Sanktion, Frankfurt am Main: Campus, im Erscheinen. 
    Preprint-Version zum Download
  • „Introduction“, zusammen mit Nadja Jelinek, in: Kühler, Michael/Jelinek, Nadja (Hg.): Autonomy and the Self, Dordrecht: Springer, 2012.
    Preprint-Version zum Download
  • „Who Am I to Uphold Unrealisable Normative Claims?“, in: Kühler, Michael/Jelinek, Nadja (Hg.): Autonomy and the Self, Dordrecht: Springer, 2012.
    Preprint-Version zum Download
  • „‚Tough Love‘ – Liebe, Autonomie und Paternalismus“, in: Online Proceedings des XXII. Deutschen Kongresses für Philosophie, München 2011. 
    URL: http://epub.ub.uni-muenchen.de/12424/1/Michael_Kuehler_Tough_Love.pdf 
  • „Love as Union vs. Personal Autonomy?“, in: Farghaly, Nadine/Toralba, Corazón T. (Hg.): Love on Trial. Adjusting and Assigning Relationships, Oxford: Inter-Disciplinary Press, 2011, 93-104.
    URL: http://www.inter-disciplinary.net/wp-content/uploads/2009/10/kuehlerpaper.pdf
  • „Ist Liebe als Vereinigung eine Bedrohung für die Autonomie der Liebenden? Zum Zusammenhang zwischen Liebe, Identität und Autonomie“, in: Online Proceedings des 7. Kongresses der Gesellschaft für Analytische Philosophie 2009 (GAP.7), im Erscheinen.
  • „Liebe als Vereinigung im Anschluss an Adam Smith“, in: Allgemeine Zeitschrift für Philosophie 34/2, 2009, 197-220.
  • „Sollen impliziert Können – begrifflich?“, in: Fürst, Martina/Gombocz, Wolfgang/Hiebaum, Christian (Hg.): Analysen, Argumente, Ansätze. Beiträge zum 8. Internationalen Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie in Graz, Frankfurt am Main: Ontos, 2008, 363-370.
  • „Moralische Dilemmata, die Gefahr moraltheoretischer Inkonsistenz und der zugrunde gelegte Pflichtbegriff“, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 62/4, 2008, 516-536.
  • „Political Legitimacy and Its Need for Public Justification. A Commentary on Hinsch“, in: Kühnelt, Jörg (Hg.): Political Legitimization without Morality?, Dordrecht: Springer, 2008, 53-58.
  • „Musik und Sprache: Analogien aus philosophischer und musikwissenschaftlicher Perspektive“, in: Erwägen Wissen Ethik 18/4, 2007, 568-570.
  • „Ethik: Mehr als ‚nur‘ im eigenen Interesse?“, in: Erwägen Wissen Ethik 17/4, 2006, 487-489.
  • „Did you do something wrong if you couldn’t have done otherwise? – Deontic act evaluation and some doubts concerning ‘ought implies can’“, in: Gasser, Georg/Kanzian, Christian/Runggaldier, Edmund (Hg.): Kulturen: Streit-Analyse-Dialog. Beiträge des 29. Internationalen Wittgenstein Symposiums, Kirchberg am Wechsel 2006, 162-164.
  • „Wie der Egoist zum Heuchler wird“, in: Ethik und Unterricht 2005/3, Online-Materialien.
    URL: http://www.ethik-und-unterricht.de/material/2005_m3/kuehler.zip
  • „Garaks Position: Erzähle niemals dieselbe Lüge zweimal“, in: Ethik und Unterricht 2004/4, 15.
  • „Der blinde Fleck des Kontraktualismus. Zur implizit normativen Funktion deskriptiver Elemente in kontraktualistischer Moralbegründung“, in: Emunds, Bernhard/Horntrich, Georg/Kruip, Gerhard/Ulshöfer, Gotlind (Hg.): Vom Sein zum Sollen und zurück. Zum Verhältnis von Faktizität und Normativität, (= Arnoldshainer Texte 131), Frankfurt am Main: Haag + Heerchen, 2004, 168-184.
  • „Subjectivist vs. objectivist theories of goodness and the possibility of a combined strategy“, in: Marek, Johann Christian/Reicher, Maria Elisabeth (Hg.): Erfahrung und Analyse. Beiträge des 27. Internationalen Wittgenstein Symposiums, Kirchberg am Wechsel 2004, 181-183.

Rezensionen

  • Hoffmann, Tobias/Müller, Jörn/Perkams, Matthias (Hg.): Das Problem der Willensschwäche in der mittelalterlichen Philosophie, in: Allgemeine Zeitschrift für Philosophie 32/2, 2007, 193-198.
  • Monika Kirloskar-Steinbach: Toleranz im interkulturellen Kontext, in: Philosophischer Literaturanzeiger 58/3, 2005, 243-249.

Lexikon-Artikel

  • In: Quante, Michael (Hg.): Kleines Werklexikon der Philosophie, Stuttgart: Kröner 2012:
    „Ernst Tugendhat: Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung“,
    „Bernard Williams: Truth and Truthfulness“,
    „Harry G. Frankfurt: The Importance of what we care about“,
    „Harry G. Frankfurt: Necessity, Volition and Love“,
    „Harry G. Frankfurt: The Reasons of love“,
    „Paul Ricœur: Das Selbst als ein Anderer“.

Lehre

Universität Bern (Schweiz)

HS 2012 Vorlesung: Probleme der praktischen Philosophie
HS 2012 MA-Seminar: Kant vs. Mill. Zwei Klassiker der Moralphilosophie im Vergleich
HS 2012 Einführungskurs: Rechtsphilosophie

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

SoSe 2012 Toleranz
WiSe 2011/12 John Stuart Mill: Über die Freiheit (On Liberty)
WiSe 2010/11 Autonomie, Identität und Liebe

Universität Konstanz

WiSe 2009/10 Liebe: philosophisch gesehen
WiSe 2008/09 John Stuart Mill: Utilitarismus
SoSe 2008 Konstituierung der eigenen Identität
WiSe 2007/08 Adam Smith: Theorie der moralischen Gefühle
SoSe 2007 Moralische Dilemmata
WiSe 2006/07 John Rawls’ „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ und sein Neuentwurf
SoSe 2006 Einführung in die Ethik

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

WiSe 2005/06 Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
SoSe 2005 Aristoteles: Nikomachische Ethik
WiSe 2004/05 Einführung in die Ethik
SoSe 2004 Einführung in die politische Philosophie des Kommunitarismus
WiSe 2003/04 Moralischer Kontraktualismus. Peter Stemmers „Handeln zugunsten anderer“
SoSe 2003 Ethik und die Frage nach dem guten Leben
WiSe 2002/03 Einführung in die Ethik
SoSe 2002 Philosophische Texte zur Liebe

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