Nordamerika ist eine faszinierende Weltregion – nicht nur, weil Kanada der zweitgrößte Flächenstaat ist und die USA weltpolitisch eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Geschichte dieser weitläufigen Region ist gekennzeichnet durch Vielfalt und Gegensätze.
In Münster, einem der wenigen Standorte Nordamerikanischer Geschichte, beschäftigen wir uns mit der gesamten Breite der Nordamerikanischen Geschichte, von der Besiedlung durch die Vorfahren der Indianer 25.000 vor Christus, über die Kolonialzeit und die Formierung der Staaten Kanada und USA, die verschiedenen Einwanderungswellen und die damit verbundenen wechselseitigen Beziehungen zu anderen Ländern, bis hin zu innerstaatlichen Entwicklungen und den gegenwärtigen globalen Verflechtungen.
Besondere Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Native Americans, deutsche Einwanderung in die USA, Religionsgeschichte der USA und hier insbesondere Evangelikalismus und Zivilreligion, Geschichte und Film, transnationale Verflechtungen, Jugendbewegungen und soziale Proteste in den USA und die Geschichte der konservativen Frauenbewegungen in den USA.