Literature or Liturgy? Early Christian Hymns and Prayers in their Literary and Liturgical Context in Antiquity

Literature

Information über die Alte Kirche ist in literarischen Texten überliefert. In diesen Quellen finden sich Abschnitte, die im Lauf ihrer Rezeptionsgeschichte zu liturgischen Texten wurden. Bei manchen dieser Texte schien es auch, dass ihr Kontext oder ihre Form auf eine ritualisierte Verwendung in den Kirchen des neutestamentlichen Zeitalters schließen lässt. Die in diesem Band versammelten Aufsätze bearbeiten die Frage, wie sich Elemente von Liturgien jener Epoche in den vorliegenden literarischen Texten auffinden lassen. Dabei wird auch diskutiert, wie Leserinnen und Leser jener literarischen Texte anachronistische Rekonstruktionen alter Liturgien vermeiden können. Die Themen der Aufsatzsammlung umspannen die frühmittelalterliche jüdische Poesie und alte griechischen Hymnen. Es werden die physischen Eigenschaften der Qumranrollen, die Gebetstexte enthalten oder die performativen Aspekte von alttestamentlichen Texten wie das Eifersuchtsordal genauso diskutiert wie die Gebetstexte, die sich als Psalmen Salomons oder in den Thomasakten finden. Alle hier dokumentierten Forschungswege und Methodendiskussionen treffen sich im konzeptionellen und reicher diskutierten Zentrum des Bandes, nämlich in der Frage nach den Spuren von Liturgien in der Literatur des Neuen Testaments.

Tot in die Kirche? Rechtliche und liturgische Aspekte der Profanierung von Kirchen und ihre Umnutzung zu Kolumbarien

Totindiekirche

Das Buch „Tot in die Kirche? Rechtliche und liturgische Aspekte der Profanierung von Kirchen und ihre Umnutzung zu Kolumbarien“ bietet eine aktuelle Handreichung für die Profanierung sowie für teilweise oder vollständige Umwandlung von Kirchengebäuden in Urnengräber, kommentiert Beispiele und gibt konkrete juridische Hinweise für den Kontext der katholischen Kirche in Deutschland.

Bei Umwidmungen stellt sich außerdem die Frage der gottesdienstlichen Gestaltung des Abschlusses der liturgischen Nutzung. Solche Feiern beschließen oft konfliktreiche und schmerzliche Prozesse der Entscheidungsfindung. Beispiele aus Geschichte und Gegenwart unterstützen die Gestaltung und Bewertung von Abschieds- und Profanierungsfeiern.