Temperaturen in der Bibliothek

Die Zweigbibliothek Medizin ist nicht klimatisiert, so erreicht die Temperatur in der Bibliothek in den Sommermonaten Werte von 32 Grad und mehr. Wie verschiedene Studien zeigen, werden die Zahl der Extremtemperaturtage und die Dauer der Hitzewellen in den kommenden Jahrzehnten ansteigen. Hohe Temperaturen erschweren das Lernen und die Benutzung der Bibliothek deutlich, so dass von Bibliotheks- als auch von Benutzerseite intensiv nach Lösungen gesucht wird, die Innentemperaturen auf ein verträgliches Maß zu reduzieren.

Welche Lösungsansätze gibt es bisher?

  • Der Einbau eines Abkühlungs- Aufsatzes für die Luftumwälzanlage (es handelt sich hierbei nicht um eine Klimaanlage) wurde erstmals 1998 beim Universitätsklinikum beantragt, bisher aber stets abgelehnt.
  • Die Taskforce von Bibliothek und Fachschaft hat sich mit diesem Problem auseinandergesetzt:
    • Es wurde im August 2009 und Juni 2010 ein Antrag auf Studienbeiträge für einen Abkühlungs-Aufsatz für die bereits vorhandene Luftumwälzanlage gestellt (auch dieser wurde abgelehnt).
    • Nach Ablehnung wurde Anfang 2014 ein entsprechender Antrag beim Geschäftsbereich Infrastruktur des Universitätsklinikum und der Medizinschen Fakultät aus dem Topf der Qualitätsverbesserungsmittel gestellt, der Ende 2014 erneut ablgelehnt wurde.

Die Bibliothek tut, was sie kann

  • Bibliotheksmitarbeiter kommen jeden Morgen eine Stunde vor Öffnung und lüften die Bibliothek komplett durch.
  • Wegen der Diebstahlgefahr können aber tagsüber nur die Oberlichter geöffnet werden (eine Vergitterung der Fenster kommt natürlich nicht in Frage).
  • Zahlreiche Ventilatoren wurden angeschafft.
  • Eine Beschattungsanlage für den Lesesaal wurde angeschafft.
  • Seit Juli 2009 werden regelmäßige Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessungen durchgeführt, um die für einen Antrag nötige Dokumentation bereit zu stellen.

Was können Sie tun?

  • Sie können eine Unterschriftensammlung initiieren, um unseren Antrag (s.o.) zu unterstützen. Dazu eignen sich Webseiten wie z.B. http://epetitions.net.
  • Jeder von Ihnen kann – alleine oder über die politische Vertretung (Fachschaft etc.) – das Universitäsklinikum und die Medizinische Fakultät anschreiben und auf die Dringlichkeit der Situation hinweisen und damit unseren Antrag (s.o.) sehr unterstützen.
  • Die Bibliothek ist immer dankbar für alternative, umsetzbare Lösungsansätze. info.zbmed@uni-muenster.de : Ideen und Kommentare sind hier gern gesehen, wenn sie zielführend und sachlich sind.

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