Herzlich Willkommen auf den Seiten der Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Translationale Psychotherapie!
Die Arbeitseinheit für Klinische Psychologie und Translationale Psychotherapie an der Universität Münster verbindet Forschung, Lehre und psychotherapeutische Versorgung. In der Forschung beschäftigen wir uns mit der Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung psychischer Störungen, insbesondere von Essstörungen und Depressionen. Zentrale Schwerpunkte sind affektive, kognitive und interpersonelle Prozesse. In der Grundlagenforschung gewonnene Erkenntnisse übersetzen wir in neue psychologische Interventionen und Präventionsprogramme, die wir in randomisiert-kontrollierten Studien testen. Ergänzend setzen wir Metaanalysen ein, um die Wirksamkeit mechanismen-spezifischer Interventionen zu prüfen und zu untersuchen, inwieweit bestehende Behandlungsverfahren zentrale Wirkmechanismen adressieren. Durch Psychotherapieprozessforschung vertiefen wir dieses Verständnis, um psychotherapeutische Interventionen gezielt weiterzuentwickeln.
Die Psychotherapeutische Hochschulambulanz ist ein zentraler Bestandteil der Arbeitseinheit. Hier wird evidenzbasierte ambulante Psychotherapie angeboten und zugleich Forschung und Lehre integriert. In der Ambulanz sind diverse klinische Forschungsprojekte angesiedelt, die zur Weiterentwicklung und Verbesserung der psychotherapeutischen Diagnostik und Behandlung beitragen sollen. Im Rahmen der berufsqualifizierenden Tätigkeit III partizipieren zudem Studierende unter enger Supervision approbierter Psychotherapeut*innen aktiv an der Diagnostik und Behandlung von Patient*innen.
In der Lehre setzen wir gemeinsam mit der Arbeitseinheit für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters den Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie um. Dabei verfolgen wir ein Scientist-Practitioner-Modell, das eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung mit der Vermittlung praktischer psychotherapeutischer Kompetenzen verbindet. Inhaltlich werden alle wissenschaftlich anerkannten Behandlungsverfahren sowie unterschiedliche Patient*innengruppen berücksichtigt. Interaktive Lehrformate, Fallbeispiele und Fallvorstellungen aus der klinischen Praxis sind zentrale Bestandteile. Für eine praxisnahe Kompetenzvermittlung sorgen insbesondere spezifische Rollenspiele und Übungen mit Simulationspatient*innen, u.a. in Kooperation mit dem Lernzentrum LIMETTE der Medizinischen Fakultät.