Vorbereitungen auf das Lebensende spielen im Alten Ägypten eine große Rolle. In griechisch-römischer Zeit und der Spätantike zeigen sich zahlreiche Veränderungen in den Bestattungsriten der ägyptischen Bevölkerung. Gräber, Grabbauten, Grabbeigaben und Grabinschriften weisen deutliche Unterschiede zu ihren Vorgängern auf. Private Testamente und Schenkungen zeugen von einer weitsichtigen Planung für das eigene Ableben. Ausgehend von aktuellen Untersuchungen an spätantiken Mumien im Ägyptischen Museum in Kairo werden in diesem Seminar spätantike und frühchristliche Bestattungen in Ägypten in ihren archäologischen, epigraphischen, papyrologischen und literarischen Kontexten analysiert und systematisiert.
- Lehrende/r: Sally Adel Hosney Bogdady
- Lehrende/r: Gesa Schenke
Semester: WiSe 2026/27