Die geopolitischen, technologischen und kulturellen Transformationen der vergangenen Jahrzehnte haben die Kunst nachhaltig verändert. Künstlerische Praktiken entstehen heute vielfach in transnationalen Netzwerken und beziehen sich auf globale Herausforderungen wie Migration, Klimakrise, koloniale Gewaltgeschichte, soziale Ungleichheit oder digitale Transformation. Kunst wird dabei zu einem Ort, an dem globale Verflechtungen sichtbar, reflektiert und kritisch verhandelt werden.

Die Vorlesung widmet sich den künstlerischen Ausdrucksformen dieser Globalität. Im Mittelpunkt stehen Werke und Projekte, die kulturelle Grenzen überschreiten, unterschiedliche Wissensformen miteinander verbinden und neue Perspektiven auf Geschichte, Identität und Erinnerung eröffnen. Die Vorlesung fragt danach, wie Kunst in einer global vernetzten Welt entsteht, welche neuen Formen ästhetischer und politischer Handlungsmacht sie entwickelt und welchen Beitrag sie zur Reflexion globaler Gegenwart leisten kann.

Beginn: 19.10.2026

This lecture provides an overview of the development of monument preservation from antiquity to the present day. Selected buildings are used to illustrate which objects were considered worthy of protection in different eras and which cultural-historical ideas are reflected in them. At the same time, key works of European architectural history are presented. One focus is on the theories of monument preservation in the 19th and 20th centuries. Case studies show how theoretical concepts emerged from practical questions and how closely theory and practice remain linked. The lecture illustrates that the development of monument preservation has always been shaped by political, social and economic conditions. The lecture also offers as an introduction to an exciting and important professional field for art historians.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27